Eignungsgespräch: Krankenpflegehelfer/-innen

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Fachbereich Medizinalberufe
Berufsfachschule für Pflegehilfe
Beyer-Festerling
Protokoll: Eignungsgespräch

Name d. Bewerbers/Bewerberin: ________________________________

Datum/Zeit: ________________ / _____ bis _____ Uhr Ort: _______________________________________________

Rahmenbedingungen
  • Ziel: Feststellung der Eignung zur Verkürzung der Ausbildung um bis zu eine Klassenstufe.

  • Dauer: 20 Minuten.

  • Teilnehmer: Schulleitung, Fachlehrkraft berufsbezogener Bereich, Antragsteller/-in.

  • Entscheidung: Muss einstimmig erfolgen.

Ablaufstruktur

Phase

Dauer

Inhaltlicher Fokus

Phase 1

5 Min.

Motivation & Erfahrung: Motive für die Berufswahl; Beschreibung bisheriger Erfahrungen mit pflegerischen Arbeitsprozessen (Tätigkeitsbereiche, realistisches Berufsbild, reflektierter Umgang mit Ekel & Scham,

Belastbarkeit bei Sterben und Tod, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Nähe vs. Distanz...)

Phase 2

10 Min.

Pflegerisches Grundverständnis: Bearbeitung einer schriftlich dargelegten Fallsituation (v.a. Prinzipien, Beobachtung, Grundpflege & Erste Hilfe).

Phase 3

5 Min.

Lernkompetenz & Prognose: Darlegung von konkreten Strategien zum Nachholen der fehlenden Unterrichtsinhalte; Umgang mit Stress und Lernorganisation, Bereitschaft, bei Überforderung Hilfe einzuholen.

1. Einschätzung der Phasen:

  • Motivation/Erfahrung: [ ] geeignet [ ] nicht geeignet Notizen: ___________________________________________ __________________________________________________________________________________________________________

  • Pflegerisches Grundverständnis: [ ] geeignet [ ] nicht geeignet Notizen: ________________________________  ____________________________________________________________________________________________________________

  • Lernkompetenz/Prognose: [ ] geeignet [ ] nicht geeignet Notizen: _______________________________________ __________________________________________________________________________________________________________

2. Gesamteinschätzung der kommunikativen Kompetenz: _____________________________________________________

3. Entscheidung der Kommission (einstimmig erforderlich):

[ ] Die Eignung zur Verkürzung wird festgestellt. [ ] Die Eignung zur Verkürzung wird nicht festgestellt.

Begründung der Entscheidung (wesentliche Inhalte): ______________________________________________________________________________________________________________ ______________________________________________________________________________________________________________

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Unterschriften:

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Schulleiter/in Lehrkraft (berufsbez. Bereich)



Name:
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Handlungssituation

Frau Schmidt (82) lebt im Pflegeheim. Sie ist nach einer Hüft-OP und wegen ihres Übergewichts in der Mobilität stark eingeschränkt. Allerdings ist sie geistig in guter Verfassung und unterhält sich gern mit den Pflegekräften und Bewohnern. Seit zwei Wochen ist es sehr heiß. Darüber beschwert sich Frau Schmidt ständig: Ich bin kein Sommermensch. Lieber friere ich, als ständig zu schwitzen. Aufgrund dieser Wetterlage verbleibt Frau Schmidt oft im Bett und löst dort Kreuzworträtsel, statt an den Gemeinschaftsaktivitäten teilzunehmen.

Sie unterstützen Frau Schmidt heute bei der morgendlichen Waschung. Sie klagt über Schwindel und möchte gar nicht erst aufstehen.

Aufgabenstellung
  • Analysieren Sie die Ressourcen und Probleme von Frau Schmidt.
  • Beschreiben Sie, wie sich der Zustand von Frau Schmidt auf die Grundpflege auswirkt bzw. was Sie dabei zu beachten haben.
  • Nennen Sie zwei passende Prophylaxen (=vorbeugende Maßnahmen gegen bestimmte Krankheiten/Pflegeprobleme) für Frau Schmidt und erläutern Sie anhand konkreter Maßnahmen.
  • Erweiterung (Notfall): Frau Schmidt sinkt plötzlich im Bett zusammen und reagiert nicht mehr auf Ansprache, atmet aber noch. Beschreiben Sie Ihr Vorgehen gemäß der Rettungskette.
Name:
Eignungsgespräch: Krankenpflegehelfer/-innen
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Handlungssituation

Frau Krause lebt seit zwei Wochen im Seniorenwohnpark Elbblick (stationäre Langzeitpflege). Sie ist aufgrund einer rheumatoiden Arthritis in ihrer Mobilität eingeschränkt und leidet an einer leichten Sehschwäche. Frau Krause ist geistig orientiert, wirkt jedoch seit dem Einzug zurückhaltend und traurig. Außerdem hat sie deutlich an Gewicht verloren und bekommt oft Kreislaufprobleme, weil sie zu wenig trinkt. Sie äußert gegenüber der Pflegekraft: Ich möchte niemanden zur Last fallen, aber meine Hände schmerzen heute so sehr, dass ich das Frühstücksbrot nicht schmieren kann. Ich kann ja nicht einmal den Kaffeepott halten.

Aufgabenstellung
  • Analysieren Sie die Ressourcen und Probleme von Frau Krause.
  • Beschreiben Sie, wie Sie sich der Zustand von Frau Krause auf das Frühstück auswirkt.
  • Leiten Sie zwei konkrete Unterstützungsmaßnahmen ab, wie Sie Frau Krause beim Frühstück unter Wahrung ihrer Selbstständigkeit (Ressourcenorientierung/aktivierende Pflege) helfen können.
  • Erweiterung (Notfall): Kurz nachdem Frau Krause gefrühstückt hat, bemerken Sie bei einem Kontrollbesuch, dass sie schwer atmend in ihrem Sessel sitzt. Sie ist blass, klagt über ein starkes Engegefühl in der Brust und reagiert nur noch verzögert auf Ihre Fragen. Beschreiben Sie Ihr Vorgehen gemäß der Rettungskette.
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von Beyerling

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