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Meine Ausbildung zum Fachlagerist ist eine duale Ausbildung. Das heißt, dass ich in der Berufsschule und in meinem Ausbildungsbetrieb lerne. In der Adolph-Kolping-Schule erlerne ich alle theoretischen Inhalte zum Beruf. Im Betrieb eigne ich mir alle praktischen Kenntnisse an. In die Berufsschule gehe ich an zwei festen Tagen in der Woche. Drei Tage pro Woche arbeite ich in meinem Ausbildungsbetrieb.
Am Ende der Berufsausbildung findet eine Abschlussprüfung statt. Wenn ich diese Prüfung bestanden habe, dann bin ich Geselle.
Mein Ausbildungsbetrieb ist die Müller KG. Wir sind ein Großhandel für Handwerksbedarf. In unserem Lager findet man 18.000 Artikel verschiedenster Art.
In der Müller KG gibt es verschiedene Abteilungen. In diesen wird zu unterschiedlichen Zeiten gearbeitet. Ich arbeite meistens in der Normalschicht von 7.30 bis 16.30 Uhr.
Das sind 8 Stunden Arbeitszeit und 1 Stunde Pause. Frühstück-, Mittags- und Kaffeepause. Manchmal muss ich auch am Samstag arbeiten. Dann habe ich in der Woche einen Tag frei.
Gelegentlich kommt es vor, dass ich in der Spätschicht arbeiten muss. Das passiert vor allem dann, wenn viele Mitarbeiter im Urlaub oder große Warenanlieferungen angekündigt sind. Meine Arbeitszeit ist dann von 13.00 bis 21.00 Uhr.
Meine Aufgabengebiete sind sehr abwechslungsreich. Ich helfe den Lieferanten beim Entladen der LKWs, ich nehme die Waren an. Jede Lieferung muss ich mit den Begleitpapieren vergleichen. Ist wirklich alles angeliefert worden, was die Einkaufsabteilung bestellt hat? Nachdem ich den Wareneingang mit Hilfe eines Handscangerätes am PC eingegeben habe, verteile ich die Waren an den dafür vorgesehen Platz im Lager. Zum Transport von kleinen Mengen nutze ich einen Handwagen. Für große und schwere Waren haben wir Elektrogabelhubwagen und Gabelstapler. Mit diesen können wir die EUR-Paletten, auf denen die Waren gebündelt sind, gut durch das Lager transportieren. Den Gabelstapler darf ich seit meinem 18. Geburtstag fahren. Dafür muss man extra einen Gabelstaplerschein besitzen. Diesen hat mir mein Ausbildungsbetrieb finanziert. Eine weitere Aufgabe ist das Kommissionieren von Waren. Dabei stelle ich verschiedene Waren für unsere Kunden zusammen, welche dann von unseren Transportfahrern ausgeliefert werden. Wo ich welche Ware im Lager finde, kann ich dem Computer entnehmen. Ich drucke mir vor der Kommissionierung den Beleg mit allen Informationen aus. Dieser Beleg ist dann gleichzeitig der Lieferschein für den Lieferanten. Es gibt mittlerweile große Lager, da läuft die Warenentnahme voll automatisch.
Da in unserem Lager verschiedene Transportmittel unterwegs und auch Chemikalien gelagert sind, müssen wir verschiedene Sicherheitszeichen beachten. Diese erlernen wir sowohl im Berufsalltag als auch in der Berufsschule. Ganz wichtig ist auch sichere Arbeitskleidung. Diese wird uns von unserem Betrieb gestellt.
Wenn du noch mehr über den spannenden Beruf wissen möchtest, kannst du sicher in deiner Nähe ein Praktikum in einem Lager absolvieren.
Sicher schaffst du es, diese zu benennen. Das Buchstabengitter hilft dir dabei. Finde die Begriffe und ordne sie zu den Bildern.











