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Lernsituation 8.2 - Blutuntersuchungen organisieren
Frau Schneider, 32 Jahre alt, kommt zur regelmäßigen Kontrolle in die Hausarztpraxis. Die Ärztin ordnet ein kleines Blutbild sowie einen Bed-Side-Test zur Bestimmung der Blutgruppe an, da Frau Schneider eine geplante Operation hat. Sie als MFA sind verantwortlich für die Vorbereitung der Blutprobe, die Durchführung des Bed-Side-Tests, für den Versand ins Labor sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Zusätzlich sollen Sie die Patientin über den Rhesusfaktor und dessen Bedeutung bei Schwangerschaften informieren, da Frau Schneider einen Kinderwunsch geäußert hat.

Das Blut aus verschiedenen Bestandteilen. Die wichtigsten sind Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten. Erythrozyten, auch rote Blutkörperchen genannt, Sauerstoff dank des Proteins Hämoglobin, welches Sauerstoff . Leukozyten, die weißen Blutkörperchen, das Immunsystem bei der Bekämpfung von Infektionen. Thrombozyten, oder Blutplättchen, eine große Rolle bei der Blutgerinnung.
Das Blutplasma bildet die flüssige Matrix des Blutes und u.a. Wasser, Elektrolyte und wichtige Proteine. Ein zentraler Bestandteil des Plasmas ist Fibrinogen, ein Protein, das bei der Gerinnung ist. Wird Fibrinogen , entsteht Blutserum, das Plasma ohne Gerinnungsfaktoren.
Blutbestandteile
Bezeichnung, Eigenschaften und Aufgaben
Erythrozyten
Rote Blutkörperchen, transportieren Sauerstoff durch Hämoglobin
Leukozyten
Weiße Blutkörperchen, unterstützen das Immunsystem
Thrombozyten
Blutplättchen, wichtige Rolle bei der Blutgerinnung (Hämostase)
Blutplasma
Flüssiger Anteil des Blutes, enthält u.a. Wasser, Elektrolyte und Plasmaproteine (z.B. Albumine, Globuline, Fibrinogen)
Hämoglobin
Eisenhaltiges Protein, das Sauerstoff in Erythrozyten bindet
Fibrinogen
Protein im Plasma, beteiligt bei der Gerinnung
Blutserum
Plasma ohne Gerinnungsfaktoren
Elektrolyte
Salze im Blutplasma (z.B. Kalium, Natrium, Kalzium, Magnesium), u.a. nötig für Wasserhaushalt, Reizleitung, Zellfunktionen
Wasser
Hauptbestandteil des Blutplasmas
Das Knochenmark ist ein lebenswichtiger Bestandteil des blutbildenden Systems (=Hämatopoese). Es befindet sich im Inneren vieler Knochen und ist der Hauptbildungsort für Blutzellen. Im roten Knochenmark entstehen Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten.
Leukozytenart
Hauptaufgabe
Beispiel für Aktivität
Neutrophile Granulozyten
Erste, unspezifische Abwehr bei bakteriellen Infektionen durch Phagozytose (Fresszellen)
Zerstörung eingedrungener Keime: Eitrige Entzündung, z. B. bei einer bakteriellen Mandelentzündung
Eosinophile Granulozyten
Bekämpfung von Parasiten und Beteiligung an allergischen Reaktionen.
Wurminfektion oder allergisches Asthma
Basophile Granulozyten
Ausschüttung von Histamin bei allergischen Reaktionen, z. B. Heuschnupfen.
Soforttyp-Allergie, z. B. bei Pollenallergie
Lymphozyten
Spezifische Immunabwehr: Bildung von Antikörpern (B-Lymphozyten) und Zellabwehr (T-Lymphozyten).
Virusinfektion, z. B. Grippe oder COVID-19
Monozyten
Phagozytose größerer Fremdkörper, später Umwandlung zu Makrophagen im Gewebe.
Chronische Entzündung, z. B. Tuberkulose
Makrophagen
Fressen Krankheitserreger und Zelltrümmer, präsentieren Antigene, fördern Heilung
Wundheilung, Gewebereparatur nach Entzündung
Der Begriff „Mikrophage“ wurde früher verwendet, um kleinere Fresszellen im Gegensatz zu den größeren Makrophagen zu beschreiben. Heute meint man damit v.a. neutrophile und tlw. eosinophile Granulozyten.
Immunglobulin (Abkürzung)
Hauptfunktion
IgG
Häufigster Typ, wichtig bei Impfungen. Hinweis auf durchgemachte oder bestehende . In Laborbefunden oft bei Infektionsserologie (z. B. Hepatitis, Röteln)
IgA
Schutz der (z. B. Darm, Atemwege), kommt in Sekreten vor. Relevant bei Stuhluntersuchungen oder Immunstatus.
IgM
bei Infektionen. In Laborwerten Hinweis auf frische Infektion. Oft zusammen mit IgG untersucht.
IgE
Abwehr von Parasiten, beteiligt an allergischen Reaktionen. Relevant bei .
IgD
Funktion noch nicht vollständig geklärt, beteiligt an Aktivierung von B-Lymphozyten. In der Praxis selten bestimmt.
Ein Blutbild ist eine labormedizinische Untersuchung, die wichtige Informationen über die Gesundheit eines Patienten liefert. Es gibt verschiedene Arten von Blutbildern, darunter das kleine Blutbild und das Differentialblutbild. Beide unterscheiden sich jedoch in ihrem Umfang und Detailgrad.
Das Kleine Blutbild (Basisblutbild) dient der schnellen und grundlegenden Überprüfung der wichtigsten zellulären Bestandteile des Blutes. Es liefert quantitative Werte und erfasst in erster Linie die Zahl und die Gestalt der roten Blutkörperchen sowie deren Hämoglobinkonzentration. Zu den standardmäßig untersuchten Parametern gehören die Erythrozyten (Rote Blutkörperchen), deren Anzahl ein Indikator für die Sauerstoffträger ist , der
Hämoglobinwert (Hb) (Konzentration des Blutfarbstoffs, wichtig für die Sauerstoffversorgung), der Hämatokrit (Volumenanteil der festen Bestandteile am Gesamtblutvolumen) und die Thrombozyten (Blutplättchen), deren Anzahl für die primäre Blutstillung essenziell ist. Schließlich wird auch die Gesamtanzahl der Leukozyten (Weiße Blutkörperchen) ermittelt.
Das Differenzialblutbild geht über diese Basiswerte hinaus. Es wird angefordert, wenn der Verdacht auf eine Störung der Immunabwehr, eine Infektion, Allergien oder hämatologische Erkrankungen (z. B. Leukämie) besteht, wobei die genauen Parameter individuell nach ärztlicher Fragestellung zusammengestellt werden.
Das Differenzialblutbild enthält eine detaillierte Aufschlüsselung (Differential) der Leukozyten. Zu dieser Aufschlüsselung zählen die verschiedenen Subtypen, die sowohl in absoluten Zahlen als auch als prozentualer Anteil (relativ) an der Gesamtleukozytenzahl angegeben werden: die Granulozyten (unterteilt in Neutrophile, Basophile und Eosinophile, wobei letztere wichtig bei Allergien sind), die Monozyten (Fresszellen-Vorläufer) und die Lymphozyten (T- und B-Lymphozyten, die für die spezifische Abwehr zuständig sind). Diese detaillierte Analyse der Verhältnisse ermöglicht wichtige Rückschlüsse auf die Art einer Immunreaktion, beispielsweise ob eine Entzündung eher bakteriell oder allergisch bedingt ist.
Vom Großen Blutbild spricht man, wenn kleines Blutbild und Differenzialblutbild zugleich angefordert werden.
Die Werte MCV, MCH und MCHC werden als sogenannte Erythrozytenindizes bezeichnet und aus den Basiswerten des kleinen Blutbildes errechnet. Während eine Anämie (Blutarmut) grundlegend durch eine verminderte Erythrozytenzahl und/oder einen verminderten Hämoglobinwert (Hb) festgestellt wird, dienen diese drei Parameter dazu, die genaue Art und Ursache der Anämie einzugrenzen.
MCV = Die durchschnittliche Größe (Volumen) der Erythrozyten
MCH = Menge des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) in einer Zelle
MCHC = Konzentration des Hämoglobins im Vergleich zur Zelle
mikrozytär = kleinzellig
makrozytär = großzellig
normozytär = normale Zellgröße
hypochrom = wenig Blutfarbstoff
hyperchrom = viel Blutfarbstoff
normochrom = normaler Gehalt an Blutfarbstoff
Eisenmangel (Eisenmangelanämie): Dem Körper fehlt der Baustoff Eisen für das Hämoglobin. Die roten Blutkörperchen werden dadurch in der Regel zu klein (das ist erniedrigt) und sie enthalten zu wenig Blutfarbstoff (das und ist erniedrigt). Man nennt diese Form daher eine , Anämie.
Bei einem Vitamin-B12-Mangel (perniziöse Anämie): Hier ist die Zellteilung gestört. Die roten Blutkörperchen werden ungewöhnlich groß (das ist stark erhöht) und werden zum Ausgleich mit Hämoglobin „überladen“ (das ist ebenfalls erhöht), während das normal ist. Warum? Weil die großen Zellen im richtigen Verhältnis zur erhöhten Hämoglobinmenge stehen. Dies bezeichnet man als , Anämie.
Andere Ursachen für Anämie (z.B. Blutverlust durch Magengeschwür, Krebs...): Gehen dem Körper fertige, intakte Erythrozyten verloren oder werden diese vermindert produziert, zeigt sich folgendes Blutbild: Die Erythrozytenzahl und der allgemeine Hämoglobinwert sind vermindert. , und bleiben im Normalbereich. Man spricht hier von einer sogenannten , Anämie.


Zusatzaufgabe: Sind die Leukozyten stark erhöht (z.B. durch Entzündungen/Infektionen), spricht man von . Sind es zu wenig Leukozyten (z.B. durch Autoimmunkrankheiten, Medikamente) heißt das . (Blutkrebs) führt zu vielen, aber fehlerhaften Leukozyten.
Parameter
Standardbedingung
Zeitpunkt
Zeitlich zwischen 7 und 9 Uhr.
Nüchtern
In der Regel nüchtern (12 Stunden Nahrungskarenz).
Flüssigkeitszufuhr
Empfehlung an den Patienten: Wasser oder ungesüßten Tee trinken.
Aktivität
Keine erschöpfenden körperlichen Aktivitäten in den letzten 3 Tagen.
Ruhephase
Nach mindestens 10 bis 15 Minuten sitzend oder liegend abnehmen.
Alkohol
24 Stunden Alkoholkarenz.
Faust
Wiederholtes Öffnen und Schließen der Faust während der Entnahme vermeiden
Stauung
Zum Einstechen maximal 30 Sekunden stauen. Die Stauung sollte gelöst werden, sobald Blut fließt (Stauung < 1 Minute)
Medikation
Ggf. erforderliche Morgenmedikation sollte erst nach der Blutentnahme erfolgen
Zugänge
Keine Blutentnahme aus liegenden venösen oder arteriellen Zugängen durchführen
Hämolyse
Auflösung der roten Blutkörperchen sollte vermieden werden durch: Angemessene Stauung, nicht zu feine Kanülen, sanftes Aufziehen
Vorbereitung der Blutentnahme
Vor der Blutentnahme muss die des Patienten überprüft werden.
Benötigte Materialien sind u.a. Kanülen, Stauschlauch, , Desinfektionsmittel und Handschuhe.
der Blutentnahme abfragen bzw. gewährleisten (siehe S. 5)
Kennzeichnung der Proben
Röhrchen in der richtigen Entnahmereihenfolge abnehmen: (Serum, Citrat, Heparin, EDTA, Fluorid)
Die Proben müssen nach Entnahme beschriftet werden, niemals nachträglich.
Sie müssen mit identifiziert werden, Laborauftrag/Laborkarte ebenfalls.
Röhrchen müssen so etikettiert werden, dass der Inhalt noch ist, der Stopfen leicht werden kann und das Röhrchen samt Etikett werden kann.
Dokumentation
muss vollständig ausgefüllt werden. Dazu gehören Angaben wie , Patientendaten und .
Lagerung vor Versand
Serumproben sollten ggf. gelagert werden. EDTA-Blut wird bei gelagert.
Die Proben dürfen keiner ausgesetzt werden.
Versand ins Labor
Der Versand erfolgt sicher verpackt entweder durch oder per .
Die Proben sollten möglichst im Labor ankommen.
Begleitdokumente sind und ggf. ein .
Infektiöse Blutproben sollten werden.
Häufige Fehlerquellen
Eine häufige Fehlerquelle ist die oder Beschriftung.
Wichtig ist die Einhaltung der . Serum muss in max. 0,5-2h zentrifugiert werden.
Auch die Verwechselung von kann zu Problemen führen.
Kürzel
Zusatzstoff
Farbe (typisch)
Verwendung
S
Serum (mit Gerinnungsaktivator)
Rot o. Gelb
Klinische Chemie, Immunologie, Serologie, Drogen
C
Citrat
Hellblau
Gerinnungsdiagnostik (Quick, PTT)
H
Heparin
Grün
Blutgasanalyse, Plasmachemie
E
EDTA
Violett/Lila
Blutbild, Blutgruppen, PCR
F
Fluorid + Oxalat
Grau
Bestimmung von Glukose (Blutzucker) und Laktat
Die bereits bekannten Blutbestandteile Hämoglobin und die Immunglobuline sind chemisch betrachtet Proteine (Eiweiße) und gehören zur Gruppe der Globuline (kugelförmige Proteine). Immunglobuline heißen aber auch Gamma-Globuline. Es gibt noch Alpha- und Beta-Globuline. Sie haben eine Funktion beim Stofftransport im Blut (z.B. Hormone, Cholesterin).
Darüber hinaus findet man Albumine im Blut. Insgesamt sind in 100ml Blutplasma ca. 6-8g Proteine enthalten. Gemessen werden diese über die so genannte Serum-Elektrophorese.

Albumin ist das häufigste Eiweiß im Blutplasma und übernimmt folgende Aufgaben:
Stabilisierung des Flüssigkeitshaushalts: Albumin bindet Salze/Wasser im Blut und verhindert, dass Flüssigkeit aus den Blutgefäßen ins Gewebe/Lymphsystem austritt. So bleibt der Flüssigkeitshaushalt von Blut und Zellen stabil.
Transportfunktion: Albumin transportiert wasserlösliche/unlösliche Stoffe wie:
Fettsäuren, Hormone, Medikamente, Vitamine
Bilirubin (rot-oranger/grünlich-gelber Farbstoff, der beim Aufbau/Abbau von Hämoglobin in Milz und Leber entsteht)
Spurenelemente (z. B. Kalium, Calcium, Magnesium, Natrium)
Stabilisierung des pH-Werts des Blutes: Es hilft, den pH-Wert des Blutes konstant zu halten (ca. 7,4), indem es Wasserstoffionen/-elektronen bindet oder abgibt.
Ein Albuminüberschuss ist sehr selten und hängt indirekt z.B. mit Dehydratation, Infektionen oder Stoffwechselstörungen zusammen. Albuminmangel ist häufiger und kann seine Ursachen in Mangelernährung oder in Nieren- bzw. Lebererkrankungen haben, z.B. Leberzirrhose/Appendizitis/Hepatitis/Toxoplasmose. Symptome wären in diesem Fall Varizen/Ödeme, also Wassereinlagerungen im Gewebe.
Zusatzaufgabe ohne QR-Code: Das Wasser lagert sich in solchen Fällen in Bauch/Beine/Po/Herz/Leber/Lunge ein. Es ist auch ein Pleuraerguss möglich, d.h. Flüssigkeit im Brustraum/Unterleib.
Blutgruppen werden durch Antigene auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) bestimmt. Das ABO-System ist die Bluttransfusionen und Organtransplantionen äußerst wichtig.
Im Blutplasma bilden sich Antikörper gegen die nicht vorhandenen Antigene.
Beispiel: Blutgruppe A bildet B-Antikörper, Blutgruppe 0 bildet A und B-Antikörper. Blutgruppe AB bildet keine Antikörper.
Folge: Wenn Antikörper für das passende Antigen im Spenderblut sind, greifen die Antikörper die fremden Erythrozyten mit passendem Antigen an (z.B. Antigen B und B-Antikörper). Dadurch verklumpt das Blut (Agglutination).
AB0-System:
Blutgruppe A → Antigen A
Blutgruppe B → Antigen B
Blutgruppe AB → Antigen A und B
Blutgruppe 0 → keine Antigene
In der Praxis wird Erythrozytenkonzentrat übertragen, also:
rote Blutkörperchen ohne Plasma
keine Antikörper im Spenderblut
Idealerweise wird in der Praxis aus Sicherheitsgründen nur gruppengleiches Blut übertragen.
Rhesus-System: ist ein Blutgruppensystem, das durch das Vorhandensein oder Fehlen des Rhesusfaktors D auf den Erythrozyten bestimmt wird. Es hat seine klinische Bedeutung v.a. bei Schwangerschaften.
Rh-positiv → D-Antigen vorhanden
Rh-negativ → D-Antigen fehlt
Der Rhesusfaktor hat seinen Namen, weil er zuerst bei Rhesusäffchen erforscht wurde. Und zwar im Abgleich mit dem Blut von Kaninchen.
ABO-System

Kell-System (klinisch kaum relevant)
Rhesus-System

Der Bedside-Test (auch ) ist ein Sicherheitsverfahren, das direkt am (=Bedside) durchgeführt wird – unmittelbar vor einer Bluttransfusion.
Ziel:
Verhindern, dass AB0-inkompatibles Blut transfundiert wird.
Vergleich der Blutgruppe des Patienten mit der Blutkonserve.
Durchführung:
beim Patienten (wenige Milliliter)
mit Anti-A- und Anti-B-Antiseren
wird auf die Karte gegeben
(Verklumpung) zeigt, ob Antigen A oder B vorhanden ist
mit der Blutgruppe der Blutkonserve
Wichtig:
Der Test ersetzt nicht die vollständige Blutgruppenbestimmung oder (=gegenseitige Vermischung von Proben und Erythrozyten vom Empfänger UND Spender)
Muss vom transfundierenden Arzt werden.
Nicht , außer unter direkter Aufsicht zur Schulung.
Dokumentation des Ergebnisses in der Patientenakte ist Pflicht.

Beim Bedside-Test wird auch vor Organtransplantation geprüft, ob Spender und Empfänger zueinanderpassen. Dabei geht es nicht nur um die Blutgruppen, sondern auch um das sogenannte HLA-System.
Erklärung
Korrektur, falls nötig
Das HLA-System (Humanes Leukozytenantigen-System) gehört zum Immunsystem.
Richtig
Auf Leukozyten und einigen anderen Zellen befinden sich HLA-Proteine (Antigene)
Fast alle Körperzellen
Es ermöglicht, dass das Immunsystem keine körperfremden Zellen angreift.
keine körpereigenen Zellen
Das ist insbesondere bei Organtransplantationen wichtig, weil die Gewebe verträglich sein müssen.
Richtig
Deswegen spricht man vom Gewebeverträglichkeitsantikörper
.
Man spricht vom Gewebeverträglichkeitsantigen
Wenn sich die HLA-Proteine von Spender und Empfänger sehr unähnlich sind, besteht die Gefahr der Abstoßung des Organs.
Richtig
Vor Transplantationen wird daher eine ABO-Typisierung vorgenommen.
Falsch, HLA-Typisierung.
Wenn ein Nierenspender andere Antigene auf den Leukozyten hat als der Empfänger, steigt die Chance für eine erfolgreiche Nierentransplantation.
Sie sinkt dadurch
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