MFA LF 6 - Lagerung von beschafften Materialien

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MFA LF 6 - Lagerung von beschafften Materialien

Wie­der­ho­lung - Wa­ren­ein­gang

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In Ihrer Pra­xis ist das be­stell­te Ma­te­ri­al nun end­lich ge­lie­fert wor­den. Sie neh­men es ent­ge­gen. Wel­che Auf­ga­ben sind im Rah­men des Wa­ren­ein­gangs zu er­le­di­gen?
Wa­ren­ein­gangs­buch in der Arzt­pra­xis - Do­ku­men­ta­ti­on, Kon­trol­le und Nach­weis­bar­keit von ein­ge­kauf­ten Waren
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Un­ter­strei­chen Sie im fol­gen­den Text die Stel­len, an denen sich die MFA bei der An­nah­me einer Lie­fe­rung nicht kor­rekt ver­hält und for­mu­lie­ren Sie die rich­ti­ge Hand­lungs­wei­se.

Susi Sorg­los ist al­lein an der Re­zep­ti­on, die Sprech­stun­de be­ginnt erst in 15 Mi­nu­ten. Ein Lie­fe­rant bringt 3 Kar­tons mit be­stell­ten Waren in die Pra­xis. Susi will dem Lie­fe­ran­ten nicht zu viel Ar­beit ma­chen und quit­tiert die Lie­fe­rung des­halb ein­fach. Sie bringt die Kar­tons in das Lager. Dabei fällt ihr auf, dass die Un­ter­sei­te eines Kar­tons ein­ge­ris­sen ist. "Naja, kann ja mal pas­sie­ren.", denkt sie und un­ter­nimmt nichts wei­ter.

Im Lager öff­net sie einen Kar­ton, den bei­lie­gen­den Zet­tel darin legt sie bei­sei­te und be­ginnt mit dem Ein­sor­tie­ren der Lie­fe­rung. Sie schiebt die Rest­be­stän­de nach hin­ten um Platz zu schaf­fen und räumt die neu an­ge­lie­fer­ten Waren davor ein. Den Rest kann sie nicht er­le­di­gen. Wenig spä­ter wird sie von einer wenig be­geis­ter­ten Kol­le­gin an­ge­ru­fen, die ei­ni­ges an­zu­mer­ken hat.

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Wurde in die­ser Arzt­pra­xis die Ware sach­ge­recht ge­la­gert?

Was fällt Ihnen auf?

Sach­ge­rech­te La­ge­rung von Ma­te­ri­a­li­en

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Was be­deu­tet über­haupt sach­ge­rech­te La­ge­rung? Im Wort­such­rät­sel haben sich Aspek­te ver­steckt, die bei der La­ge­rung be­ach­tet wer­den müs­sen. Fin­den Sie alle acht?
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Was genau ist mit den ver­schie­de­nen Aspek­ten zur La­ge­rung ge­meint? Ord­nen Sie den eben ge­fun­de­nen Aspek­ten die kor­rek­te Be­schrei­bung zu.

Keine Zu­gäng­lich­keit von z. B. Arz­nei­mit­teln für Un­be­fug­te

Äl­te­re Be­stän­de wer­den zu­erst ver­braucht. Neue Ware wird hin­ten ein­sor­tiert, um ein Über­schrei­ten des Ver­falls­da­tums zu ver­mei­den.

Even­tu­el­le Kühl­pflicht be­ach­ten

Se­pa­ra­te und si­che­re La­ge­rung von Ge­fahr­stof­fen

La­ge­rung von Ste­ril­gut in ge­schlos­se­nen Schrän­ken oder Schub­la­den, um Kon­ta­mi­na­ti­o­nen zu ver­mei­den.

Klare Kenn­zeich­nung und Be­schrif­tung

La­ge­rung in der Ori­gi­nal­ver­pa­ckung zum Schutz vor zu hoher Son­nen­ein­strah­lung

Re­gel­mä­ßi­ge und sys­te­ma­ti­sche Kon­trol­le der Ver­falls­da­ten

Fall­si­tu­a­ti­on - Grup­pen­ar­beit

Fin­den Sie sich in Grup­pen zu­sam­men. Jede Grup­pe er­hält einen Fall. Lesen Sie sich die Fra­gen zum Fall durch und be­ant­wor­ten Sie diese mit Hilfe des In­fo­tex­tes. Schrei­ben Sie dann Ihre Er­geb­nis­se an.

Hin­weis an alle:

No­tie­ren Sie sich die Aus­ar­bei­tun­gen der an­de­ren Grup­pen auf Ihrem Blatt.

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Fall 1 – Impf­stof­fe im Kühl­schrank

Fall 2 – Ste­ri­le Ver­bands­ma­te­ri­a­li­en auf dem Heiz­kör­per

Fall 3 – Kar­tons auf dem Boden

Fall 4 – Ab­ge­lau­fe­ne Me­di­ka­men­te

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Bei der Ein­la­ge­rung von neu an­ge­lie­fer­tem Ma­te­ri­al ist ei­ni­ges zu be­ach­ten. Ver­bin­den Sie Zu­sam­men­ge­hö­ri­ges!
  • Arz­nei­mit­tel...
  • Tem­pe­ra­tur­emp­find­li­che Ma­te­ri­a­li­en müs­sen...
  • Neue Ar­ti­kel wer­den...
  • Ma­te­ri­a­li­en, die unter das Me­di­zin­pro­duk­te­ge­setz fal­len...
  • Feu­er­ge­fähr­li­che Flüs­sig­kei­ten müs­sen..
  • Ste­ri­les...
  • in einem se­pa­ra­ten Kühl­schrank auf­be­wahrt wer­den.
  • als sol­che ge­kenn­zeich­net sein.
  • ist ein einem be­son­ders ge­kenn­zeich­ne­ten Be­reich zu la­gern.
  • ge­hö­ren in ab­schließ­ba­re Schrän­ke und Schub­la­den.
  • müs­sen in ein dafür vor­ge­se­he­nes Buch ein­ge­tra­gen wer­den.
  • nach hin­ten bzw. unten ge­legt.
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Über­prü­fen Sie die fol­gen­den Aus­sa­gen auf ihre Rich­tig­keit.
rich­tig
falsch
Die La­ger­tem­pe­ra­tur muss nur bei be­stimm­ten Me­di­ka­men­ten be­ach­tet wer­den.
Die Halt­bar­keits­fris­ten der Me­di­ka­men­te soll­ten min­des­tens mo­nat­lich kon­trol­liert wer­den.
Me­di­ka­men­te sol­len immer ver­schlos­sen und vor frem­den Zu­griff ge­schützt ge­la­gert wer­den.
Bei Kühl­schran­kla­ge­rung ist mit einem Ther­mo­me­ter die Ein­hal­tung der vor­ge­schrie­be­nen Tem­pe­ra­tur täg­lich zu über­wa­chen. Keine La­ge­rung in der Kühl­schrank­tür (hö­he­re Tem­pe­ra­tur) oder an der Rück­wand (Frost­ge­fahr).
Für die Ein­ord­nung der Me­di­ka­men­ten­la­ger­be­stän­de gilt: Kür­ze­re Halt­bar­keit nach hin­ten, län­ge­re Halt­bar­keit nach vorn.
Auf an­ge­bro­che­nen Me­di­ka­men­ten soll­te gut sicht­bar das An­bruch­da­tum und die Ver­wend­bar­keits­dau­er no­tiert wer­den.
Bei flüs­si­gen Me­di­ka­men­ten, wie z.B. Impf­stof­fen, kann die La­ger­dau­er durch Ein­frie­ren er­höht wer­den.
Be­täu­bungs­mit­tel müs­sen in einem Be­täu­bungs­mit­tel­buch er­fasst und be­son­ders ab­ge­si­chert ge­la­gert wer­den.
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La­ge­rung von auf­be­rei­te­ten Me­di­zin­pro­duk­ten

Aus­zug aus An­for­de­run­gen an die
Hy­gie­ne bei der Auf­be­rei­tung
von Me­di­zin­pro­duk­ten
des Bun­des­in­sti­tu­tes für Arz­nei­mit­tel und Me­di­zin­pro­duk­te (BfArM)

La­ge­rung von Arz­nei­mit­teln

Feuchtigkeit
1x
Frost
1x
Licht
1x
Wirkung
1x
zersetzen
1x
Zimmertemperatur
1x
  • Die La­ge­rung von Ver­brauchs­ma­te­ri­a­li­en und Me­di­ka­men­ten er­folgt unter Be­rück­sich­ti­gung von den Fak­to­ren , , . Ei­ni­ge Wirk­stof­fe sind fo­to­in­sta­bil und ver­lie­ren ihre , wenn sie dem Licht aus­ge­setzt wer­den. Zahl­rei­che Ta­blet­ten und Dra­gees müs­sen tro­cken und ver­schlos­sen ge­la­gert wer­den. Tritt Feuch­tig­keit ein, kön­nen sich die Ta­blet­ten . Deut­li­che Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen schä­di­gen die Wirk­stof­fe von Arz­nei­en. Muss ein Me­di­ka­ment nicht in den Kühl­schrank, soll­te die ein­ge­hal­ten wer­den.
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Waren an­neh­men und la­gern

Pro­dukt oder Ma­te­ri­al wird ge­lie­fert

Kon­trol­le der Lie­fe­rung

Re­le­vanz nach Medizinprodukterecht-​Durchführungsgesetz (MPDG)

Keine Re­le­vanz nach Medizinprodukterecht-​Durchführungsgesetz (MPDG)

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Ein­tra­gung ins Me­di­zin­pro­duk­te­buch
Do­ku­men­ta­ti­on d. Ge­brauchs­an­lei­tung
ggf. Ma­te­ri­al­zu­sam­men­set­zung prü­fen
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ggf. be­son­de­re La­ge­rung
ggf. vor­han­de­nen Be­stand aus­tau­schen (Altes nach vorne, Neues nach hin­ten)
Ver­gleich Be­stell­zeit­punkt/ Lie­fe­rung als Er­fah­rungs­wert für die Zu­kunft

Ex­kurs Medizinprodukterecht-​Durchführungsgesetz (MPDG)

- er­setzt seit 26.05.2021 das alte

- Me­di­zin­pro­duk­te sind , Stof­fe usw., die für me­di­zi­ni­sche Zwe­cke die­nen.

Dazu ge­hö­ren alle Ge­rä­te (ein­schließ­lich Soft­ware),Pro­duk­te zur ,me­di­zi­ni­sche In­stru­men­te, , La­bor­ge­rä­te und -​reagenzien

- Alle Me­di­zin­pro­duk­te müs­sen den ent­spre­chen und das tra­gen.

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Für was steht das CE-​Zeichen bei Me­di­zin­pro­duk­ten?

Füh­rung eines Me­di­zin­pro­duk­te­bu­ches in der Arzt­pra­xis

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Was ist ein Me­di­zin­pro­duk­te­buch und was muss dort ein­ge­tra­gen wer­den?
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Be­ant­wor­ten Sie fol­gen­de Fra­gen zum Me­di­zin­pro­duk­te­buch.

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Wel­che Bei­spie­le für Me­di­zin­pro­duk­te in der Arzt­pra­xis wer­den ge­nannt?
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Wel­che Pflicht­in­hal­te sind im Me­di­zin­pro­duk­te­buch zu fin­den?

Für jedes Gerät wird ein ei­ge­nes Me­di­zin­pro­duk­te­buch ge­führt

(di­gi­tal oder auf Pa­pier).

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La­ge­rung von Be­täu­bungs­mit­teln in der Arzt­pra­xis

Die rechts­si­che­re La­ge­rung von Be­täu­bungs­mit­teln (BtM) in der Arzt­pra­xis folgt stren­gen ge­setz­li­chen Vor­ga­ben, um Miss­brauch und un­be­fug­ten Zu­griff zu ver­hin­dern.



1. Ge­setz­li­che Grund­la­gen

§ 15 BtMG (Si­che­rungs­maß­nah­men): Dies ist die zen­tra­le Vor­schrift. Sie ver­pflich­tet jeden Teil­neh­mer am BtM-​Verkehr, Be­täu­bungs­mit­tel ge­son­dert auf­zu­be­wah­ren und gegen un­be­fug­te Ent­nah­me zu si­chern.

Richt­li­nie 4114-K (BfArM): Diese Richt­li­nie kon­kre­ti­siert die tech­ni­schen An­for­de­run­gen für Arzt­pra­xen und Kran­ken­häu­ser.

BtMVV (BtM-​Verschreibungsverordnung): Re­gelt die Do­ku­men­ta­ti­on und den Ver­bleib

(z. B. Nach­weis­buch).





2. An­for­de­run­gen an den BtM-​Schrank in Arzt­pra­xen





































3. Or­ga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men & Zu­griffs­schutz

Zu­gangs­be­rech­ti­gung: Nur der Arzt oder von ihm aus­drück­lich be­auf­trag­tes Per­so­nal darf Zu­griff haben.

Schlüs­sel­ver­wal­tung: Schlüs­sel oder Codes müs­sen in per­sön­li­chem Ge­wahr­sam der Be­rech­tig­ten blei­ben. Die Auf­be­wah­rung von Not­schlüs­seln ist schrift­lich in einem Ver­tei­ler­plan fest­zu­hal­ten.

La­ge­rungs­art: BtM müs­sen räum­lich ge­trennt von an­de­ren Me­di­ka­men­ten ge­la­gert wer­den.

Kühlketten-​BtM: Diese müs­sen in einem ab­schließ­ba­ren Arz­nei­mit­tel­kühl­schrank oder einem spe­zi­ell ge­si­cher­ten Kühl­fach in­ner­halb des Tre­sors ge­la­gert wer­den.



4. Do­ku­men­ta­ti­on und Auf­be­wah­rung

Lü­cken­lo­se Nach­wei­se: Jeder Zu- und Ab­gang muss un­ver­züg­lich im BtM-​Buch oder auf BtM-​Karteikarten do­ku­men­tiert wer­den.

Auf­be­wah­rungs­fris­ten:

BtM-​Rezepte (Teil III), Lie­fer­schei­ne und Do­ku­men­ta­ti­ons­un­ter­la­gen müs­sen 3 Jahre (ab der letz­ten Ein­tra­gung/Aus­stel­lung) auf­be­wahrt wer­den.

Dies gilt auch bei Schlie­ßung der Pra­xis.

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Scan­nen Sie den QR-​Code und no­tie­ren Sie die An­for­de­run­gen an die Ver­wah­rung von Be­täu­bungs­mit­teln bzw. die An­for­de­run­gen an Be­täu­bungs­mit­tel­schrän­ke.
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Be­wer­ten Sie nun die Aus­sa­gen.
wahr
falsch
Be­täu­bungs­mit­tel dür­fen zu­sam­men mit nor­ma­len Me­di­ka­men­ten im Schrank lie­gen, so­lan­ge die­ser ab­ge­schlos­sen ist.
Laut § 15 BtMG müs­sen BtM gegen un­be­fug­te Ent­nah­me ge­si­chert wer­den.
Ein Tre­sor unter 200 kg Ei­gen­ge­wicht muss fest in der Wand oder im Boden ver­an­kert sein.
Die Do­ku­men­ta­ti­ons­un­ter­la­gen (BtM-​Buch) müs­sen 10 Jahre lang auf­be­wahrt wer­den.
Der Pra­xis­schlüs­sel zum BtM-​Tresor darf nach Fei­er­abend in der Schreib­tisch­schub­la­de des Arz­tes lie­gen.
Wert­schutz­schrän­ke be­nö­ti­gen min­des­tens den Wi­der­stands­grad 0 nach der Norm EN 1143-1.
Kühl­pflich­ti­ge BtM dür­fen ein­fach in einem nor­ma­len, un­ge­si­cher­ten Kühl­schrank ge­la­gert wer­den.
Me­di­zi­ni­sche Fach­an­ge­stell­te dür­fen BtM-​Bestände do­ku­men­tie­ren, aber der Arzt trägt die End­ver­ant­wor­tung.

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von Becker123

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