MFA: LK Infektionslehre

Name:
Klasse:
Datum:
Leistungskontrolle: Infektionslehre

Die auszubildende MFA Viktoria absolvierte ihr Chirurgie-Praktikum. Bei einer ambulanten Entfernung eines Lipoms (Fettgeschwulst) am Rücken assistierte die MFA der Ärztin und bereitete die Instrumente vor. Beim Aufräumen griff sie versehentlich in eine benutzte, blutverschmierte Skalpellklinge und verletzte sich leicht an der Hand. Die Wunde war oberflächlich, doch der Patient war – ohne dass es ihm bekannt war – seit über 6 Monaten mit Hepatitis B infiziert. Lange Zeit bemerkte Viktoria gar nichts. Wochen später bekam sie zunächst sehr leichte Symptome wie etwas Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Später jedoch wurde ihr Urin sehr dunkel, der Stuhl dagegen war sehr hell. Sie nahm diese Symptome nicht ernst. Nach weiteren Wochen färbten sich ihre Haut und ihre Augen gelb (Gelbsucht/Ikterus), sie erbrach sich mehrfach und wurde schließlich ohnmächtig. Im Krankenhaus erwachte sie aus dem Koma und erfuhr den Grund: Leberversagen in Folge der Infektion mit Hepatitis B. Durch die intensivmedizinische Betreuung und antivirale Medikamente stabilisierte sich ihre Leber wieder, die Symptome ließen nach. Viktoria wurde nach und nach gesund. Jahre später erfuhr sie jedoch, dass der Patient, der sie damals angesteckt hatte, an Leberversagen in Folge seiner jahrelangen Hepatitis-B-Erkrankung verstorben war.

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Beschreiben Sie die 5 Stadien des Infektionsverlaufs der auszubildenden MFA Viktoria.
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Erläutern Sie 5 Krankheitsverläufe mithilfe von Textstellen aus der beruflichen Fallsituation (s. oben).
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Name:
Klasse:
Datum:
3
Benennen Sie Viktorias Infektionsweg und ergänzen Sie die Stationen dieser Infektionskette.    

Infektionsweg: 
1. Station Infektionsquelle: 
2. Station Vehikel: 
3. Station: Eintrittspforte: 
4. Station: Neuer Keimträger: 
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Geben Sie 5 weitere Eintrittspforten für Krankheitserreger sowie die passenden Fachbegriffe an.
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Beurteilen Sie, welcher Infektionsweg in folgenden Beispielsituationen am wahrscheinlichsten ist.
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Beispielsituation

Infektionsweg

Der Empfangstresen der Arztpraxis wurde seit Wochen nicht desinfiziert.

Schmierinfektion

Ein Patient hustet im Wartezimmer die MFA an .

Tröpfcheninfektion

Die MFA lässt im Sommer ihr Hackepeterbrötchen im Pausenraum liegen und isst es zum Feierabend.

Nahrungsmittelinfektion

Eine MFA greift in einen blutigen, scharfen Löffel.

Perkutane

Eine MFA empfängt eine Patientin und trägt dabei keinen Mund-Nasen-Schutz. 7 Tage später hat sie Corona.

Tröpfchen

Seit Tagen funktioniert das Durchspülen des Wasserspenders nicht.

Wasserinfektion

Eine MFA begrüßt eine Patientin mit Handschlag und wird später krank.

Kontaktinf

Im Hygieneplan ist nicht festgelegt, wer zu welcher Zeit die Kinderspielzeuge zu desinfizieren hat.

Schmierinf

Eine Patientin hat einen Hörschaden, aufgrund einer pränatalen Infektion mit Herpesviren .

Diaplazentarinf

Ein Kind geht allein aufs WC und isst danach eine Waffel.

Fäkal-orale Inf

Um die Zeit zum Aushärten eines Gewebeklebers bei einer Wunde zu stoppen, nutzt eine MFA ihr privates Smartphone .

Schmierinf

Vor dem Weg zur Arbeit küsst eine MFA ihren Freund, der heute mit einem Infekt zu Hause bleibt.

Kontaktinf

ZUSATZAUFGABE: Erklären Sie den Unterschied zwischen endogenen und exogenen Krankheitsursachen.

MFA: LK Infektionslehre

von Beyerling

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