Wandel der Lebens- und Arbeitswelt

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Die Ar­beits­welt ist heute an­ders als frü­her. Das liegt zum Bei­spiel an der Tech­nik, der Di­gi­ta­li­sie­rung. Di­gi­ta­le Tech­nik macht vie­les ein­fa­cher, aber auch an­ders. Wir kön­nen zum Bei­spiel mit Men­schen aus an­de­ren Län­dern spre­chen oder im In­ter­net ein­kau­fen. Di­gi­ta­li­sie­rung macht auch neue Sa­chen mög­lich, die es vor­her nicht gab. Aber sie bringt auch Pro­ble­me mit sich. Man­che Men­schen müs­sen sich an neue Sa­chen ge­wöh­nen oder haben Angst, ihren Job zu ver­lie­ren. Des­halb fra­gen sich viele Leute, wie un­se­re Ar­beit in Zu­kunft aus­se­hen soll...

Quel­le: KI-​generiert

Was be­deu­tet das?

Durch technische Entwicklung und Fortschritte veränderte sich das Arbeiten und Leben. Jeder Arbeitnehmer muss sich ständig an diese Veränderungen anpassen. Einige Berufe werden aussterben, andere dazukommen.

Ur­sa­chen für die Ver­än­de­run­gen in Leben und Ar­beit

Fachkräftemangel
Migration
technischer Fortschritt und Industrie 4.0
Digitalisierung
Klimawandel
der veränderte Arbeitsmarkt in Europa
Wie ver­än­dert sich euer Beruf?
Ster­ben un­se­re Be­ru­fe damit aus? NEIN!

Auch in 10 Jah­ren wer­den wir wohl noch hand­ge­fer­tig­tes Essen zu uns neh­men wol­len.
Hüb­sche Park­an­la­gen und Gär­ten wer­den wir auch wei­ter brau­chen.
On­line­shop­ping – der Trend! Ir­gend­wie müs­sen die Pro­duk­te zum Kun­den. Viel­leicht be­füllt man da ir­gend­wann Droh­nen ;-)

Aber: wir müs­sen uns ver­än­dern!
Viele Aus­bil­dun­gen müs­sen der Zeit an­ge­passt wer­den. Wir wer­den in­ter­na­ti­o­na­ler. Groß­kü­chen wer­den di­gi­ta­ler, das Essen ve­ga­ner... In Haus­hal­ten gibt es ver­stärkt Smar­tHo­mes. Die Natur passt sich dem Kli­ma­wan­del an – das müs­sen Gärt­ner*innen be­ach­ten. Viele Be­ru­fe wer­den auch zu­künf­tig nach­ge­fragt sein bzw. sind nicht durch die Di­gi­ta­li­sie­rung zu er­set­zen. Z.B.: Pfle­ge­be­ru­fe, Leh­rer, Ärzte oder Ju­ris­ten. Auch Hand­wer­ker wer­den in Zu­kunft be­nö­tigt. Stra­ßen­bau­er, Tisch­ler, Flie­sen­le­ger, Mon­teu­re kön­nen nicht ein­fach so von Com­pu­tern er­setzt wer­den – bzw. will das doch nie­mand frei­wil­lig. Ein Com­pu­ter, der meine WC-​Spülung re­pa­riert. Nein, lie­ber nicht.

Naja, und manch einer mag viel­leicht gar nicht mehr ar­bei­ten gehen...

Ar­bei­ten in Eu­ro­pa

Eu­ro­pa ist ein at­trak­ti­ves Ziel für viele Men­schen, die aus ver­schie­de­nen Grün­den aus­wan­dern wol­len. Die Eu­ro­päi­sche Union bie­tet ihren Mit­glied­staa­ten und Bür­gern viele Vor­tei­le, wie zum Bei­spiel den frei­en Personen-​, Waren-​ und Dienst­leis­tungs­ver­kehr, den EURO als ge­mein­sa­me Wäh­rung, den Schengen-​Raum ohne Grenz­kon­trol­len, den eu­ro­päi­schen Bin­nen­markt, die ge­mein­sa­me Außen-​ und Si­cher­heits­po­li­tik und vie­les mehr. Au­ßer­dem hat Eu­ro­pa eine rei­che Kul­tur, Ge­schich­te und Natur zu bie­ten.



Wer in Eu­ro­pa ar­bei­ten möch­te, muss sich je­doch auch über die Her­aus­for­de­run­gen und An­for­de­run­gen in­for­mie­ren, die mit einem sol­chen Schritt ver­bun­den sind. Je nach Land und Beruf kön­nen die Ar­beits­be­din­gun­gen, die Qua­li­fi­ka­ti­o­nen, die Sprach­kennt­nis­se, die Steu­ern, die So­zi­al­ver­si­che­rung und die Le­bens­hal­tungs­kos­ten sehr un­ter­schied­lich sein. Daher ist es rat­sam, sich vor der Aus­wan­de­rung gründ­lich zu in­for­mie­ren und zu pla­nen, zum Bei­spiel über das Eu­ro­päi­sche Por­tal zur be­ruf­li­chen Mo­bi­li­tät (EURES), das In­for­ma­ti­o­nen und Be­ra­tung zu allen Aspek­ten des Le­bens und Ar­bei­tens in Eu­ro­pa bie­tet.

In­for­ma­ti­on in leich­ter Spra­che:

Du willst in einem an­de­ren Land in Eu­ro­pa leben und ar­bei­ten? Das kann viele Grün­de haben.

Eu­ro­pa hat viele gute Sa­chen für die Men­schen, die hier leben.

Zum Bei­spiel kannst du dich frei be­we­gen und viele Sa­chen kau­fen und ver­kau­fen.

Du kannst mit dem Euro be­zah­len und musst nicht an der Gren­ze war­ten.

Eu­ro­pa hat auch eine ge­mein­sa­me Po­li­tik für Frie­den und Si­cher­heit.

Und Eu­ro­pa hat viele schö­ne Orte und span­nen­de Ge­schich­ten.



Aber wenn du in einem an­de­ren Land in Eu­ro­pa ar­bei­ten willst, musst du auch ei­ni­ges wis­sen und be­ach­ten.

Es kann sein, dass du an­de­re Sa­chen kön­nen musst oder an­de­re Re­geln gel­ten.

Zum Bei­spiel für deine Ar­beit, deine Spra­che, deine Steu­ern, deine Kran­ken­ver­si­che­rung oder deine Kos­ten für Essen und Woh­nen.

Darum soll­test du dich gut in­for­mie­ren und vor­be­rei­ten, bevor du um­ziehst.

Es gibt eine In­ter­net­sei­te, die dir dabei hel­fen kann.

Sie heißt EURES und hat viele In­for­ma­ti­o­nen und Tipps für dich.

Er­gän­ze hier die Web­sei­ten, die dich bei dem Wunsch, in einem an­de­ren Land der EU zu ar­bei­ten, un­ter­stüt­zen.
Un­ter­stüt­zung bei Aus­bil­dung im Aus­land: www.erasmusplus.de/erasmus/berufsbildung
zur Stel­len­su­che nach der Aus­bil­dung:
https://eures.europa.eu
Un­ter­stüt­zung bei der Er­stel­lung von Un­ter­la­gen:
www.europa.eu/europass
Re­cher­chie­re im In­ter­net, wie viele Län­der Mit­glied der Eu­ro­päi­schen Union (EU) sind.
Suche dir min­des­tens drei Län­der aus, in denen du dir vor­stel­len kannst, zu ar­bei­ten.
Zu­satz­auf­ga­be:

Nutze nun die Seite
eures.eu­ro­pa.eu um nach Stel­len­an­ge­bo­ten in dei­nem Beruf zu schau­en.

Wandel der Lebens- und Arbeitswelt

von A. Jahn

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