WP: Spezielle Veränderungen der Haut

WP: Spezielle Veränderungen der Haut erkennen und vorbeugen
Komplexe Effloreszenzen
Spezielle Anatomie der Haut
Mikrobiom & Hydrolipidfilm
Lichtschäden und Prophylaxe
Hautsekretionstypen
Spezielle Anatomie und Pathologie der Haare
Spezielle Anatomie und Pathologie der Nägel
Hautkrankheiten, Behandlungsmöglichkeiten & Prophylaxe
Reaktivierung: Anatomie der Haut
•       lateinisch: ____________________, griechisch: ______________________

•       ein großes Organ: ca. ________________________

•       unser schwerstes Organ: __________________ des Körpergewichts

•       insgesamt _____________________ dick

besteht aus 3 Schichten

•       Oberhaut (________________________________) = ca. 0,1mm

•       Lederhaut (________________________________) = ca. 0,3 – 2,4mm

•       Unterhaut (________________________________)

Ausscheidungen:

•       Schweiß: ca. _____________________ pro Tag

•       Talg: ca. _______________________ pro Tag, davon die Hälfte auf der Kopfhaut

1
Laufdiktat: Beschriften Sie die Bestandteile der Haut.
Feinbau der Epidermis
2
Werfen wir einen tieferen Blick in die Epidermis. Beschriften Sie folgende Bestandteile.

Bau und Funktion der Epidermis-Organelle

Keratinozyten

  • häufigste Zellart in der Epidermis: _______der epidermalen Zellen sind _____________________

  • produzieren das Protein „__________________________“

  • Keratin ist _________________________  und macht die Haut ______________________________

Melanozyten

  • befinden sich in den _________________________,  in den ______________________ und im Auge

  • produzieren Farbstoff (__________________________)

  • Melanin = Farbpigment, das für die _____________________________________  verantwortlich ist

  • geben über lange Fortsätze Melanin an Zellen ab, bis in die _________________________________

Merkel-Zellen

  • sind Empfänger (_____________________________) für den Tastsinn

  • Temperatur, Schmerz, usw. wird wahrgenommen von _____________________________________

Ödlandkörperchen: Zellbestandteile, die Enzyme und Fette enthalten: geben diese ab zum Aufbau der Hautbarriere

M1

Aufgabe 1: Lesen Sie folgenden Fachtext & vervollständigen Sie danach das Schaubild.

Die Zellen des Stratum basale sind die einzigen Zellen der Epidermis, die sich teilen können. Hier findet die Mitose statt, also die ungeschlechtliche Vermehrung einer Mutterzelle durch Teilung des Zellkerns. Jede Teilung einer Basalzelle lässt 2 Tochterzellen entstehen. Die eine bleibt in dieser Schicht und teilt sich wieder, die andere löst sich und gelangt in das Stratum spinosum. Letztere kann sich nicht mehr teilen, sondern wandert Richtung Hautoberfläche. Diese Teilungsprozesse der Basalzelle laufen immer wieder ab, sodass die entstandenen Zellen langsam aber sicher nach oben geschoben werden. Innerhalb von 28 Tagen wird eine Tochterzelle zur Hornschuppe, die abgestoßen wird. Die Haut erneuert sich also innerhalb von 28 Tagen. Während dieser Zeit verändert sich die Zelle in Form und Aufbau. Sie wird immer flacher, hat keinen Zellkern und keine Zellbestandteile mehr. Am Ende ist sie ganz flach und voller Keratin, anders gesagt: Sie ist tot. Bei dieser Umwandlung gewinnt die Haut wertvolle Stoffe für den gesunden Stoffwechsel der Epidermis zurück, z.B. Purine, Harnstoff, Aminosäuren, Lipide, Mineralien, usw.

Der Verhornungsprozess der Haut wird von vielen Faktoren beeinflusst. So entstehen durch Sonnenstrahlen sogenannte Lichtschwielen, weil dadurch die Zellteilung beschleunigt wird. Allgemein nimmt die Zellteilung zu, wenn die Haut beansprucht wird, z.B. durch Druck oder Reibung. Die Basalzellen können aber auch durch Massagen und Peelings angeregt werden. Völlig anders läuft die Keratinisierung ab, wenn die Haut gerade einen Wundheilungsprozess und Narbenbildung durchläuft. Auch die Tageszeit spielt eine Rolle: In der Nacht und im Schlaf ist die Zellteilungsrate im Stratum basale bis zu 8x zu schnell wie am Tag.

Lehrbuch-Auszug
Lehrbuch-Auszug
Zusatz: Nennen Sie Faktoren, die den Verhornungsprozess beeinflussen. (Hilfsmittel: Text siehe oben)
Hautoberfläche

Hydrolipidfilm

  • veraltet: Säureschutzmantel

  • Hydro = __________________, Lipid = __________________

  • Hydrolipidfilm = Gemisch aus Wasser und Fett (=____________________) auf der Epidermis

Zusammensetzung des Hydrolipidfilms

  • Verhornungsprodukte, z.B. _________________________

  • Sekretionsprodukte, z.B. ___________________________

  • Wasser aus dem ___________________________________ (TWL), d.h. entweichende Feuchtigkeit aus dem Inneren des Körpers durch die Epidermis

pH-Wert = Zahl, die aussagt, wie basisch/alkalisch oder sauer etwas ist

  • ph-Wert 7 ist ____________________

  • unter 7 = ________________________

  • über 7 = _________________________

  • pH-Wert des Hydrolipidfilms = ___________________, also leicht sauer = _________________

Exkurs: Formen von Emulsionen
  • W/O-Emulsion=Wasser-in-Öl, d.h. Gemisch mit mehr Fett als Wasser (z.B. Vaseline)

  • O/W-Emulsion=Öl-in-Wasser, d.h. Gemisch mit mehr Wasser als Fett (z.B. Bodylotion)

1
Füllen Sie die 7 Lücken mithilfe des Suchsels (siehe unten).

Der Hydrolipidfilm schützt…

·         vor dem _________________________ von ____________________________ aus der Umgebung

·         geringfügig gegen _____________________________________

·         vor dem Eintritt von überschüssigem ______________________________ in das Gewebe

·         vor übermäßiger _____________________________ von _________________________________

·         vor der Besiedelung der Haut durch ___________________________________________________

MC-Test
Hautflora (Mikrobiom der Haut)
Hautflora oder Mikrobiom der Haut?

Die Haut wird von verschiedenen Mikroorganismen (=kleinste Lebwesen) besiedelt. Das bezeichnet man als Hautflora oder Mikrobiom der Haut (mikro=klein, biom=Leben). Insgesamt gibt es drei Arten.

1
Recherchieren Sie mithilfe des QR-Codes eine kurze Definition der jeweiligen Flora und nennen Sie 2-3 typische Mikroorganismen dieser Flora.



2
Zusatzaufgabe: Nennen Sie einige Beispiele für feuchte Hautzonen und für trockene Hautzonen. Beurteilen Sie, welche dieser beiden Hautzonen stärker gefährdet ist, Infektionen zu entwickeln. (Quelle: QR-Code)
Übung: Hautflora
Anatomie der Haare
1
Nennen Sie die 3 Haararten und geben Sie Körperstellen an, wo diese vorkommen. (Textgrundlage: QR-Code rechts)

Lehrbuch-Seiten
2
„Laufdiktat“ – Gehen Sie nach vorn, versuchen Sie sich so viel wie möglich zu merken und übernehmen Sie die Bestandteile des Haares auf Ihr Arbeitsblatt am Sitzplatz.
Übung zum Haar
3
Schnellfragerunde zum Haarwechsel: Hilfsmittel Lehrbuch S. 66/67

Wie viele Haare haben wir?

____________________________________________________

Wie viele davon sind Kopfhaare?

____________________________________________________

Wie lang lebt ein Kopfhaar?

____________________________________________________ 

Wie viel Haare verlieren wir im Normalfall täglich?

____________________________________________________



Wie viele Haare haben wir?

____________________________________________________

Wie viele davon sind Kopfhaare?

____________________________________________________

Wie lang lebt ein Kopfhaar?

____________________________________________________

Wie viel Haare verlieren wir im Normalfall täglich?

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4
Im Folgenden wird Haarwachstum erläutert. Verbinden Sie die Satzanfänge mit den passenden Enden.
  • 1. Die Haarpapille…
  • 2. Die Kapillaren…
  • 3. Die Matrixzellen...
  • 4. Die Mutterzelle…
  • 5.Die Tochterzellen…
  • 6. Keratin…
  • 7. Das Haar…
  • ist von Kapillaren durchzogen
  • verbleibt, Tochterzelle wird nach oben geschoben
  • entsteht und wird nicht abgeschuppt
  • versorgen Matrixzellen mit Nährstoffen und Sauerstoff
  • verhornen allmählich
  • wächst 1cm pro Monat
  • in der Papille teilen sich
Übung: Haarwachstum
5
Schnellfragerunde zur Haarfarbe: Hilfsmittel Lehrbuch S. 67
Welche Zellen bilden die Farbstoffe (Pigmente) des Haares? Wo befinden sie sich?
 


 
Welche Pigmente gibt es in Bezug auf die Naturhaarfarbe?[
 
 


Warum werden Haare weiß? Warum werden sie grau?
 
6
Vervollständigen Sie den Lückentext zu den Haarbalgmuskeln mithilfe der vorgegebenen Begriffe.

Den Haarbalgmuskel nennt man auch  . Dieser Muskel wird durch Nerven angeregt, die z.B. auf  reagieren. Der Haarbalgmuskel sitzt am  . Das Zusammenziehen (=  ) des Muskels verursacht ein Aufrichten der Körperhaare und somit die  . Zwischen den aufgerichteten Haaren wird  eingeschlossen. Dieses „Luftpolster“ wird warm und verhindert, dass  verloren geht. Als weitere Nebenwirkung der Kontraktion, wird auch mehr  abgesondert, weil der Haarbalgmuskel direkt unter der Talgdrüse verläuft und diese sozusagen „auspresst“.

WP: Spezielle Veränderungen der Haut

von Beyerling

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