• Erwartungsbild Leistungsüberprüfung
  • anonym
  • 04.09.2020
  • Englisch, Geschichte
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  • 1
    Ergänze in der Tabelle jeweils die Phase der Judenverfolgung, in die die Bildquellen eingeordnet werden können. (3)
    Q2: Boykottaufruf an einem Schaufenster (Wikipedia) https://t1p.de/zmq2

    Q3: Torhaus des KZ Auschwitz (Wikipedia)

    https://t1p.de/ydly

    Q1: Brennende Synagoge in Wiesbaden

    (Wikmedia)

    https://t1p.de/49w2

    Q1

    Q2

    Q3

    Phase


    Verfolgung (1)

    Ausgrenzung (1)

    Vernichtung (1)

    Phasen der Judenverfolgung
    2
    Nenne ein Gesetz/ Maßnahme, die das Leben der jüdischen Bevölkerung einschränkten.
    (1)
    Erkläre ihre Auswirkung auf das Leben der jüdischen Bevölkerung. (2)

    Bsp.: "Gesetz zur Wiederherstellung des Beamtentums" (1)

    Jüdische Männer und Frauen im öffentlichen Dienst wurden gekündigt. Die Angst um den Arbeitsplatz und um die finanzielle Sicherheit stiegt. (2)

    Bsp.: "Nürnberger Rassengesetze" (1)

    Bevölkerung wurde nach Abstammung und Religion der Großeltern in Kategorien eingeteilt ("Jude", "Nicht-Jude", "Viertel-Jude"). Es gab Einschränkungen und Verbote bei der Eheschließung und Berufsausübung.

    in Satzform

  • 3
    Analysiere die Quelle Q4, indem du
    • a) das Vorgehen am Boykotttag 1933 beschreibst. (1)

    • b) Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Vorgehens der Nationalsozialisten am
      Boykotttag und der „Reichspogromnacht“ erklärst. (4)

    a)- Feststellen durch "Aktionskommittees", welche Geschäfte Juden gehören

    -Wachen der SA/SS werden vor jüdischen Geschäften postiert (0,5)

    -diese dürfen nur vor dem Einkauf wanen, ausdrückliches Verbot von Gewalt bzw. Sachschaden (0,5)

    b)

    Gemeinsamkeit: durchgeführt durch SS/SA (1)

    Unterschiede: zurückhaltend ohne Gewalt und Sachschaden, "friedliches" Hervorheben von jüdischen Geschäften und Warnung davor bei Geschäftsboykott (2) vs. Gewalt und Sachschaden, Deportation, Brutalität, Enteignung bei Reichspogromnacht (2)

    in Satzform

  • 4
    Stelle Denkmäler und Stolpersteinen gegenüber (Vor- und Nachteile). (4)

    Diskutiere ob ein Straßenname geeignete Erinnerungsform für eine jüdische Familie, die
    vertrieben wurde. (3)

    Denkmäler

    Stolpersteine

    Vorteile

    -siehe Erwartungsbild Ab
    -

    -
    -

    Nachteile

    -
    -

    -
    -

    Straßenname für jüdische Familie, welche vertrieben wurde schlecht/gut (1), weil (Begründung) (mit eigener Meinung) (1). Alternativvorschlag (1) oder weiteres Pro-Argument (1)

    5
    Definiere die Begriffe Shoa und Holocaust. Beurteile, welchen du für die Verfolgung der Juden für angebrachter hältst. (4)

    -Shoa:  Katastrophe/Untergang (0,5)

    -stammt aus dem Hebräischen

    -stellt die Bezeichnung der Massenvernichtung aus Sicht ihrer Opfer dar (0,5)

    - Begriff Holocaust: siehe 4. (0,5)

    - Begründung | Beurteilung: Shoa (0,5), weil ... ( Sicht der Opfer) (2)

    in Satzform

  • Q4: Zitat von fränkischen NSDAP - Gauleiter Julius Streicher zu dem Vorgehen der Boykottierung jüdischer Geschäfte, am 30. März 1933

    (gekürzt)

    “ [...] 2. Die Aktionskomitees (deren Mitglieder keinerlei Bindung mit Juden haben dürfen) stellen sofort fest, welche Geschäfte, Warenhäuser, Kanzleien, usw. sich in Judenhänden befinden. 3. Es handelt sich bei dieser Feststellung selbstverständlich um Geschäfte, die sich in den Händen von Angehörigen der jüdischen Rasse befinden. Die Religion spielt keine Rolle. Katholisch oder protestantisch getaufte Geschäftsleute oder Dissidenten* jüdischer Rasse sind im SInne dieser Anordnung ebenfalls Juden. [...] 7. Die Aktionskomitees übergeben das Verzeichnis der festgestellten jüdischen Geschäfte der SA und SS, damit diese am Sonnabend, dem 1. April 1933, vormittags punkt 10 Uhr die Wachen abstellen können. 8. Die Wachen haben die Aufgabe, dem Publikum bekannt zu geben, dass das von ihnen überwachte Geschäft jüdisch ist. Sie haben vor dem Einkauf in diesem Geschäft zu warnen, tätlich vorzugehen ist ihnen verboten. Verboten ist auch, die Geschäfte zu schließen, die Fensterscheiben zu zertrümmern oder sonstigen Sachschaden anzurichten. [...]