• Grundlagen Gesundheit; Geschichte Infektionskrankheiten
  • anonym
  • 19.09.2020
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  • Infektionskrankheiten galten vor allem in Europa noch bis ins 19. Jhd als apokalyptische Plage, die durch ihre Präsenz und hohe Zahl an Todesopfer immer wieder Teil von künstlerischen Arbeiten wurden. Dies vor allem inspiriert durch die großen Seuchen des Mittelalters, wie Pest, Pocken und Cholera. Zumeist wurden hier religiöse Sühne, den medizinischen Maßnahmen vorgezogen und letzteres sogar strafend verfolgt.

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    über geschichtliche Hintergründe

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    Medikamente; Schutzimpfungen; WHO; Aufklärung; Infektionskrankheiten; Hygiene; Kosten; Globalisierung

    Durch Fortschritte und zunehmende in der Medizin vor allem in Bezug auf Infektiosmechanismen, verbesserte , vorbeugende und wirksame konnten viele gefährliche Infektionskrankheiten eingedämmt oder sogar ausgelöscht werden. Doch sind damit auch erhebliche verbunden, die sich nach wie vor viele Länder nicht leisten können. Zudem begünstigt die die Ausbreitung von , die vor allem in ärmeren Regionen eine der Haupttodesursachen bleiben. Die statistischen Aufzeichnungen der beziffern die Killer diseases.

    WHO

    Die Weltgesundheitsorganisation ist die Koordinationsbehörde der  Vereinten Nationen für das internationale öffentliche Gesundheitswesen. Hauptsitz ist in Genf. Regional gibt es weitere Einrichtungen mit Ziel der Forschung und öffentlichen Gesundheitspflege, sowie Erkennung und Beratung bei Krankheit. In Deutschland ist das RKI - Robert Koch Institut zuständig.

  • Immunsystem

    Natürlich gibt es auch körpereigene Schutzmechanismen zur Anpassung an die sich ständig ändernden Umwelteinflüsse und letzlich auch gegen Krankheitserreger. Dieses komplexe Abwehrsystem ist freilich unser Immunsystem. Es wird in zwei Teilen grob unterschieden.

    Erworben (spezifisch) vs. angeboren (unspezifisch)

    Beide sind dennoch eng miteinander verknüpft. Zudem ist es trainierbar. Innerhalb weniger Stunden werden die meisten Krankheitserreger aufgespürt und durch die Mechanismen der angeborenen  Immunabwehr zerstört. Allerdings reagiert das angeborene Immunsystem nicht antigenspezifisch. Wenn also diese Erstreaktion nicht ausreicht, den Erreger zu vernichten, kommt es innerhalb weniger Tage zur erworbenen Immunantwort. Die Lymphozyten bilden antigenspezifische Zellen, die speziell gegen diesen einen Erreger gerichtet sind. Zudem bilden sich sogenannte Gedächtniszellen. Kommt es erneut zu einer Infektion, besteht entsprechend ein Bauplan, um erneut die passenden Antikörper zu bilden. Leider sind die Gedächtniszellen nur begrenzt lebensfähig. Wiederholter Kontakt mit Erregern und unterschiedlichen Umweltbedingungen/Wetter trainieren das Immunsystem.

    Video

    Überblick über das unspezifische und spezifische Immunsystem

    Organe des Lymphsystems
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    Lebensimpfstoffe; Viren; Immunsystem; Impfstoffe; Komplikationen; Bakterien; Grundimmunisierung; aktive; Zeitabstände

    Da viele Krankheiten häufig mit verbunden sind, schwere Verläufe haben können und/oder es keine geeignete Therapie gibt, werden fortlaufend entwickelt und optimiert. Bei einer Impfung kommt das Immunsystem in Kontakt mit abgeschwächten oder abgetöteten Erregern, manchmal sind es auch nur einzelne Bestandteile von und , die verabreicht werden. Für eine ausreichende müssen in der Regel in bestimmten mehrere Impfungen hintereinander erfolgen. Dadurch lernt das, sich an den Erreger zu erinnern und Antikörper zu bilden. Unterschieden werden und passive Immunisierung. Geimpft werden kann bei der aktiven mit Totimpfstoffen oder

    STIKO

    Die ständige Impfkomission, kurz STIKO, gibt stets aktuelle Impfempfehlungen aus