• Leistungskontrolle und Erwartungshorizont: Zusammentreffen der Religionen, Version B
  • anonym
  • 08.09.2020
  • Geschichte
  • 6
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  • Leistungskontrolle - Christianisierung, Islam und Weltkulturerbe

    Hinweis

    Die Sterne vor den Aufgaben zeigen den Schwierigkeitsgrad. Je schwieriger, desto mehr Sterne sind schwarz.

    1
    / 4
    Wähle zwei der drei folgenden Begriffe aus und gib deren Definition wieder.

    Begriffe:

    Christianisierung - Pfalz - Reisekönigtum

    Begriff 1:

    Begriff 2:

    2
    / 3
    Skizziere die Ausbreitung des Islam im 7./8. Jahrhundert mit Hilfe des Zeitstrahls.
    Füge dazu die Nummern der Ereignisse einer Position auf dem Zeitstrahl hinzu (siehe Beispiel).
    • Achtung: Zwei Zeitpunkten auf dem Zeitstrahl können mehrere Ereignisse zugeordnet werden!

    Ereignisse:

    Zeitstrahl (von oben nach unten lesen):

    4: Ausbreitung im Oman, Jemen und Westen der Arabischen Halbinsel (=Arabien)

    1. Etappe (622 - 632 n. Chr.)
    632 n. Chr.
    2. Etappe (632 - 661 n. Chr.)
    3. Etappe (661 - 750 n. Chr.)
    711

    4

    3: Einnahme Córdobas

    5: Ausbreitung in ganz Nordafrika und Spanien

    1: Ausbreitung in Ägypten

    2: Tod Mohammeds

    6: Ausbreitung im östlichen Persien

    7: Ausbreitung in Persien und Syrien

  • 3
    / 6
    Analysiere den Marienschrein Q1 hinsichtlich der Kriterien in Tabelle T1.
    • Nutze dazu Q1 und den Informationstext M1.
    • Schreibe mindestens 2 Stichpunkte pro Kriterium in die Tabelle T1!
    Hinweis

    Q1 und M1 findest du auf einem Extrablatt unter der Überschrift "Zusatzmaterial".

    Kriterien

    Analyse

    Beschreibung (Aussehen, Material,...)

    Verwendung (Wozu, Wo, Wann, Von wem?)


    Wert und Bedeutung (Welchen Wert hatte/hat der Gegenstand für seinen Besitzer?)

    T1 Tabelle: Analysekriterien
    4
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    Erläutere den Zusammenhang zwischen dem Marienschrein Q1 und der Christianisierung. Formuliere ganze Sätze!
  • 5
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    Im Unterricht hast du die UNESCO und das Weltkulturerbe kennen gelernt.
    • Nimm das Zusatzmaterial Seite 2 (Ausschnitt aus einem Artikel) zur Hand.
    • Lies den Artikelausschnitt M2. Nimm das Begriffslexikon M3 zur Hilfe (siehe unten).
    • Diskutiere mit Hilfe deines Wissens aus dem Unterricht und des Artikelausschnittes M2 die Vergabe von Weltkulturerbetiteln.
      Zeichne dazu auf ein liniertes Extrablatt die Tabelle T2 und fülle sie mit Argumenten. Schreibe in ganzen Sätzen.
    • Fasse in 2 - 3 Sätzen unter deiner Tabelle auf dem Extrablatt deine Überlegungen zusammen.
    M3 Begriffslexikon

    Medina = Stadtteil, Altstadt

    Marokko = Land am Mittelmeer in Nordafrika

    Fes = Millionenstadt in Marokko, auch "Kulturhauptstadt" genannt

    Ethnologe/in = Wissenschaftler/in; untersucht, wie Menschen in verschiedenen Teilen der Welt leben

    2 Argumente
    FÜR
    die Vergabe von Weltkulturerbetiteln

    3 Argumente
    GEGEN
    die Vergabe von Weltkulturerbetiteln


    T2 Tabelle: Diskussion
    / 23
    Unterschrift
    Note
  • Zusatzmaterial, Seite 1

    Q1 Marienschrein

    Frans Berkelaar (https://commons.wikimedia.orgwikiFile:Marienschrein-InneredesAachenerDom-Aachen-Nordrhein-Westfalen-Deutschland(21964007345).jpg), „Marienschrein - Innere des Aachener Dom - Aachen - Nordrhein-Westfalen - Deutschland (21964007345)“, https://creativecommons.orglicensesby-sa2.0legalcode

    M1 Informationstext

    Der Marienschrein im Aachener Dom

    Der Marienschrein im Aachener Dom wurde 1239 fertiggestellt. Er dient bis heute der Aufbewahrung von Reliquien. Reliquien sind Gegenstände, die nach christlichem Glauben einmal einem Heiligen gehört haben (z.B. ein Kleidungsstück) oder die ein Teil seines Körpers waren (z.B. Knochen). Für katholische Christen sind Reliquien etwas sehr wertvolles und besonderes.

    Aller sieben Jahre findet seit der Zeit Karls des Großen die sogennante "Aachener Heiligtumsfahrt" statt. Dabei kommen Menschen aus aller Welt, um die Reliquien zu bestaunen. Diese werden dann aus dem Marienschrien genommen und den Leuten gezeigt. Anschließend legt man sie behutsam in den Schrein zurück.

  • Erwartungshorizont

    1
    Wähle zwei der drei folgenden Begriffe aus und gib deren Definition wieder.
    Anforderungsbereich I; Je zwei Punkte pro Definition (= 4 Punkte ).
    • Reisekönigtum: Das R. war eine Regierungsform, bei der Könige keinen festen Sitz hatten, sondern mit ihrem Hof durch das Land zogen.
    • Pfalz: Auf der Pfalz legte der König mit seinem Gefolge eine Pause ein, während er durch sein Land reiste. Sie bestand oft aus mehreren Gebäuden.
    • Christianisierung: Bezeichnet die Ausbreitung des Christentums in Ländern, die vorher nicht christlich waren.
    2
    Skizziere die Ausbreitung des Islam im 7./8. Jahrhundert mit Hilfe des Zeitstrahls.
    Füge dazu die Nummern der Ereignisse einer Position auf dem Zeitstrahl hinzu (siehe Beispiel).
    Anforderungsbereich I; 0,5 Punkte pro richtiger Zuordnung (= 3 Punkte).
    1. Etappe (622 - 632 n. Chr.)
    4 (schon vorgegeben)
    632 n. Chr.
    2
    2. Etappe (632 - 661 n. Chr.)
    7, 1
    3. Etappe (661 - 750 n. Chr.)
    6, 5
    711 n. Chr.
    3
  • 3
    Analysiere den Marienschrein Q1 hinsichtlich der Kriterien in Tabelle T1. Nutze dazu Q1 und den Informationstext M1.
    Anforderungsbereich II; Es werden min. zwei Stichpunkte pro Kriterium erwartet (= 6 Punkte). SuS erhalten 1 Punkt je richtiger Antwort. Sind durchgehend 3 bzw. 4 Antworten gegeben worden, kann über 1-2 Zusatzpunkte entschieden werden.

    Wenn im Klassenraum eine elektronische Tafel/ interaktives Whiteboard o.ä. vorhanden ist, können das Bild vom Marienschrein Q1 und der dazugehörige Informationstext M1 auch an der Tafel gezeigt werden:

    Q1 Marienschrein

    t1p.dezdu4/

    M1 Informations-text
    t1p.de19ir/

    Kriterien

    Analyse

    Beschreibung (Aussehen, Material, Farben,...)

    - besteht aus Gold
    - längliche Form
    - zeigt filigrane Figuren und Verzierungen
    - ist mit Edelsteinen besetzt

    Verwendung (Wozu, Wo, Wann?)

    - Aufbewahrung von Reliquien
    - Einsatz aller sieben Jahre bei der Aachener Heiligtumsfahrt
    - steht im Aachener Dom
    - seit 1293 bis heute verwendet

    Wert und Bedeutung
    (Welchen Wert hat der Gegenstand?
    Welche Bedeutung hatte der Gegenstand für seinen Besitzer?)

    - für Christen/Katholiken besonders wertvoll, da Aufbewahrung von Reliquien
    - hoher Materieller Wert durch Gold, Edelsteine,...
    - seit dem Mittelalter bis heute benutzt und ungebrochen hoher Wert

    T1 Tabelle: Analysekriterien
    4
    Erläutere den Zusammenhang zwischen dem Marienschrein Q1 und der Christianisierung. Formuliere ganze Sätze!
    Anforderungsbereich II; Für jeden Unterpunkt wird ein Punkt vergeben (= 3 Punkte).
    • (Sach)Quelle für die Christianisierung
    • nur aus religiösen Gründen (Aufbewahrung von Reliquien) hergestellt
    • besteht aus Gold: besonders schönes Aussehen, Goldschmiedekunst war wichtiges Handwerk in der Christianisierung
  • 5
    Im Unterricht hast du die UNESCO und das Weltkulturerbe kennen gelernt.
    • Nimm das Zusatzmaterial Seite 2 (Ausschnitt aus einem Artikel) zur Hand.
    • Lies den Artikelausschnitt M2.
    • Nimm die zweite Seite des Zusatzmaterials (Tabelle T2 und Fazit M3) zur Hand.
    • Diskutiere mit Hilfe deines Wissens aus dem Unterricht und des Artikelausschnittes M2 die Vergabe von Weltkulturerbetiteln.
      Fülle dazu die Tabelle T2 mit Argumenten.
      Schreibe in ganzen Sätzen.
    • Fasse im Fazit M3 unter T2 deine Überlegungen zusammen.

    Anforderungsbereich III; pro Argument wird ein Punkt vergeben, zusätzlich je ein Punkt für Satzform und Fazit (= 7 Punkte)

    2 Argumente
    FÜR
    die Vergabe von Weltkulturerbetiteln

    3 Argumente
    GEGEN
    die Vergabe von Weltkulturerbetiteln

    viele Länder sind stolz darauf, ein WKE zu besitzen -> es zeigt, dass etwas für die gesamte Welt wichtig ist (Unterricht)

    nicht alle Länder/Kulturkreise der Welt erachten das WKE als besonders wichtig (Artikel)

    nicht alles kann ein WKE werden, es muss bestimmte Kriterien erfüllen (Unterricht)

    ein WKE-Titel sagt nichts über das Verhältnis der Menschen zu dem Gebäude aus (Artikel)

    con: ein WKE ist nicht nötig, damit ein Gebäude gut erhalten bleibt (Artikel)

    T2 Tabelle: Diskussion

    M3 Zusammenfassung:
    Die Verleihung des WKE ist etwas besonderes, aber nicht für alle und jeden, abhängig vom Kulturkreis. In anderen Teilen der Welt hat man ein anderes Verhältnis zu den Kulturgütern.