• Mit digitalen Sammlungen historisch forschen und lernen
  • HISTOdigitaLE
  • 02.07.2020
  • Geschichte
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  • 1. Eine digitale Sammlung der SLUB kennenlernen:
    Historische Adressbücher


    D1: Digitalisierungszentrum der SLUB, Bild: Kay Körner, Wikimedia, CC BY-SA 2.5 https://t1p.de/fnbc

    Die Digitalisierung hat in den letzten Jahrzehnten in vielen Bereichen neue Möglichkeiten eröffnet - auch im Umgang mit der Vergangenheit. Museen und Gedenkstätten bieten virtuelle Rundgänge an oder Textquellen aus Archiven werden digitalisiert. Originalgetreue digitale Reproduktionen analoger Objekte und Quellen nennt man Digitalisate. Viele Bibliotheken, Archive und Forschungseinrichtungen stellen Digitalisate in digitalen Sammlungen öffentlich zur Verfügung. Ein Beispiel hierfür ist die digitale Sammlung „Historische Adressbücher“ der SLUB Dresden.

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    Informieren Sie sich mit Hilfe des Videos M1über die digitale Sammlung Historische Adressbücher und ergänzen Sie die Tabelle T1.
    SLUB Dresden:

    Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

    Link zu den digitalen Sammlungen der SLUB: https://digital.slub-dresden.de/kollektionen/

    M1 Video: Gespräch
    mit Martin Munke
    - verantwortlicher
    Redakteur für die
    digitalen Sammlung
    der SLUB
    https://t1p.de/iq2j


    Quellengattung / Welche Quellen werden digitalisiert?

    zeitliche oder räumliche Begrenzung der digitalisierten Quellen

    Ziel der Digitalisierung

    Nutzungsmöglichkeiten der digitalen Sammlung

    mögliche Grenzen bei der Benutzung der digitalen Sammlung

    T1: allgemeine Informationen zur digitalen Sammlung Historische Adressbücher (SLUB)
  • 2
    Analysieren Sie die digitale Sammlung Historische Adressbücher mit Hilfe der Kriterien in der Tabelle T2.

    M2: Digitale Sammlung Historische Adressbücher


    https://adressbuecher.sachsendigital.de/startseite/

    Analysekriterien

    Analyseergebnisse

    Wer ist der Betreiber der digitalen Sammlung?
    Wer ist noch am Projekt beteiligt?

    Sind die Quellen und weiterführenden Informationen frei zugänglich und nutzbar?


    Öffnen sich eigenständig neue Fenster oder Downloadaufforderungen?
    Gibt es Werbung?

    Welche Strukturierungsmerkmale weist die digitale Sammlung auf?


    Welche Informationen erhält man mit Hilfe der digitalen Sammlung
    (über die Adressen hinaus gehend)?

    T2: Analyse der digitalen Sammlung Historische Adressbücher der SLUB
    3
    Partnerarbeit digital: Diskutieren Sie mit Hilfe von M3 gemeinsam folgende Aussage:

    Die digitale Sammlung Historische Adressbücher ist eine nützliche digitale Quellensammlung für historisches Forschen und Lernen, für jeden zugänglich und leicht zu bedienen.

    Etherpad einrichten

    Geben Sie auf der Website M3 einen Namen für Ihr Pad ein und klicken Sie auf Öffnen. Sie werden direkt zum Pad weitergeleitet und können den Link teilen. Nach 30 Tagen Inaktivität wird das Pad gelöscht. Speichern Sie Ihr Ergebnis daher in einem Schreibprogramm.

    M3: gemeinsam digital diskutieren


    https://yopad.eu/

  • 2. Selbst in einer digitalen Sammlung recherchieren I: Ehrenbürgerschaften in Leipzig gestern und heute

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    Recherchieren Sie ausgehend von der digitalen Sammlung Historische Adressbücher die im Jahr 1940 verzeichneten Ehrenbürger_innen der Stadt Leipzig und kreuzen Sie die genannten Personen an.
    Hinweis zur Recherche

    Nutzen Sie für die Suche im Adressbuch das elektronische Inhaltsverzeichnis oder die Option Vorschaubilder in der Symbolleiste oben links.


    • Rudolf Dittrich
    • Adolf Hitler
    • Lene Voigt
    • Wilhelm Frick
    • Clemens Thieme
    • Hans Frank
    • Paul von Hindenburg

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    Überprüfen Sie mit Hilfe der Internetseite der Stadt Leipzig, welche der genannten Ehrenbürger_innen auch heute noch die Ehrenbürgerschaft inne haben.

    Person und Tätigkeit

    Besteht die Ehrenbürger-schaft heute noch?



    T3: Ehrenbürgerschaften im Leipziger Adressbuch 1940

    M4: Website der
    Stadt Leipzig

    https://t1p.de/caq0

    Der Internetseite der Stadt Leipzig ist zu entnehmen, dass der überwiegende Teil der Ehrenbürgerschaften im 19. Jahrhundert verliehen wurde.

    3
    Partnerarbeit digital: Diskutieren Sie mit Hilfe von M3 gemeinsam, ob diese Form der Ehrung heute noch zeitgemäß ist.

    M3: gemeinsam digital diskutieren


    https://yopad.eu/

    Nutzen Sie Ihr bereits erstelltes Etherpad mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin und diskutieren Sie unter einer neuen Überschrift zu Aufgabe 3.

  • 3. Selbst in einer digitalen Sammlung recherchieren II:
    Schicksale im Ersten Weltkrieg

    Im Jahr 2013 wurde im Dresdner Stadtteil Omsewitz eine Kupfertafel gefunden, auf der unter der Jahreszahl 1914 Namen aufgelistet sind.

    D2: Bild einer Kupfertafel aus dem Jahr 1914
    Bild: Lea Salchert, 2013, CC BY-SA 3.0
    1
    Recherchieren Sie ausgehend von der digitalen Sammlung Historische Adressbücher die zwei auf der Kupfertafel (D2) oben genannten Personen und ergänzen Sie die Tabelle T4.
    Hinweis zur Recherche

    Suchen Sie die Namen im Dresdner Adressbuch für das Jahr 1914 sowie die zwei Folgejahre. Abkürzungen können Sie im Abkürzungsverzeichnis des jeweiligen Adressbuches auflösen. Das Abkürzungsverzeichnis finden Sie im elektronischen Inhaltsverzeichnis.

    Beruf / Tätigkeit etc.

    vermutetes Sterbedatum

    Dr. Kurt Hausding



    Dr. Rudolf Leonhardt

    Vermutung dazu, um wen es sich bei den anderen Personen handelt und weshalb sie auf der Tafel stehen.



    T4: Rechercheergebnisse zu Personen auf der Kupfertafel D2
  • 2
    Überprüfen Sie Ihre Rechercheergebnisse zu den in Aufgabe 1 genannten Personen mit Hilfe der angegebenen Seiten in der Schulchronik Q1.

    Seitenangaben

    ab S. 7: zweiter Absatz (Mit glühendem Eifer...)
    bis S. 10: erster Absatz (...in treuem Andenken halten)

    Q1: Schulchronik
    der Städtischen Realschule
    Dresden Seevorstadt 1914-1915 https://t1p.de/frmw

    3
    Analysieren Sie die Schulchronik Q1 in Bezug auf enthaltene Kriegspropaganda. Erstellen Sie anschließend mit Hilfe von M5 eine Wortwolke mit den entsprechenden Wörtern und Wortgruppen aus Q1.
    Schlüsselwortwolke erstellen

    Löschen Sie die Beispielbegriffe und schreiben Sie Ihre Wörter bzw. Wortgruppe in jeweils eine neue Zeile. Gewichten Sie Ihre Begriffe, indem Sie ihnen Zahlen voranstellen. Je höher die Zahl, umso größer erscheint das Wort in der Wortwolke.
    Klicken Sie auf Aktualisieren, um sich Ihre Wortwolke anzeigen zu lassen. Speichern Sie die Wortwolke.

    Beipiel: große Zeit (S. 8) als euphorische Überhöhung der damals aktuellen Kriegssituation

    M5: online Wortwolken erstellen

    http://schlüsselwortwolke.de/

    4
    Partnerarbeit digital: Im Jahr 2014 titelte die Zeitschrift Die Zeit zum Jahr 1914: Erziehung für Verdun (D3). Nehmen Sie in einem Kommentar Stellung zu diesem Titel und diskutieren Sie gemeinsam mit Hilfe von M3 die Wirkung schulischer Erziehung damals und heute.

    M6: Artikel Erziehung für Verdun
    (ZEIT online, Ulrich Herrmann, 30. Januar 2014)


    https://www.zeit.de/2014/06/erster-weltkrieg-erziehung-kaiserreich

    M3: gemeinsam digital diskutieren


    https://yopad.eu/

    Nutzen Sie Ihr bereits erstelltes Etherpad mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin und diskutieren Sie unter einer neuen Überschrift zu Aufgabe 4.

  • 4. Eine weitere digitale Sammlung kennenlernen:
    Das Historische Ortsverzeichnis von Sachsen (HOV)

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    Informieren Sie sich mit M7 über die digitale Sammlung Historisches Ortsverzeichnis.
    Geben Sie an, welche Informationen man hier erhält.

    M7: Historisches Ortsverzeichnis
    von Sachsen

    https://hov.isgv.de/

    Hinweis:

    Wie Sie von den Historischen Adressbüchern auf das Historische Ortsverzeichnis zugreifen können, zeigt Herr Munke in M1 ab Minute 15. Stellen Sie eine Suchanfrage für Leipzig und klicken Sie dann das Historische Ortsverzeichnis an.

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    Recherchieren Sie mit Hilfe des Historischen Ortsverzeichnisses die Bevölkerungszahlen der Stadt Leipzig.
    Stellen Sie die Bevölkerungsentwicklung der Stadt von 1843 bis 2000 in einem Diagramm dar.
  • 3
    Interpretieren Sie das Diagramm im Hinblick auf mögliche Erklärungsansätze für starkes Bevölkerungswachstum oder Bevölkerungsrückgänge vor dem Hintergrund der jeweiligen Zeit.
    Orientieren Sie sich dabei an den vorgegebenen Ereignissen und Prozessen.

    Industrialisierung

    Eingemeindungen

    Weltkriege

    Mauerfall 1989

  • 5. Chancen und Grenzen der Digitalisierung historischer Quellen

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    Informieren Sie sich ausgehend von M8 zu einer weiteren digitalen Sammlung Ihrer Wahl. Berücksichtigen Sie die unten genannten Aspekte 1-5.

    Eine Auswahl verschiedener digitaler Sammlungen finden Sie z.B. bei der SLUB Dresden oder bei Sachsen.digital - dem Landesdigitalisierungsprogramm für Wissenschaft und Kultur des Freistaates Sachsen.

    M8: Online-Sammlungen Sachsen.digital

    https://sachsen.digital/sammlungen/

    1. Name der digitalen Sammlung und Art der digitalisierten Quellen

    2. zeitliche und/ oder räumliche Begrenzung der digitalisierten Quellen


    3. Funktionalität der digitalen Sammlung (Recherche, Zoom, Speichern etc.)


    4. Nutzungsmöglichkeiten der digitalen Sammlung privat und/oder im Unterricht und/ oder zu Forschungszwecken

    5. mögliche Grenzen bei der Benutzung der digitalen Sammlung

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    Formulieren Sie 3 mögliche Forschungsfragen, auf die eine Recherche und Auswertung der digitalisierten Quellen der Sammlung aus Aufgabe 1 Antworten liefern könnten.
    Stellen Sie die digitale Sammlung anhand Ihrer Ergebnisse aus Aufgabe 1 und 2 der Klasse vor.

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    Partnerarbeit digital: Beurteilen Sie die Folgen der Digitalisierung für historisches Forschen und Lernen. Diskutieren Sie dazu gemeinsam mit Hilfe von M3 Chancen aber auch mögliche Erkenntnisgrenzen von digitalisierten Quellen im Gegensatz zu Originalquellen beispielsweise im Archiv.

    M3: gemeinsam digital diskutieren


    https://yopad.eu/

    Nutzen Sie Ihr bereits erstelltes Etherpad mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin und diskutieren Sie unter einer neuen Überschrift.