• Adolf Hilters frühe Jahre (1889 - 1919)
  • anonym
  • 30.06.2020
  • Berufsbildungsreife
  • Politik
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1908 bis 1913, na­tio­na­lis­ti­schem, deut­schen Mi­li­tär­dienst, 1905, Deut­sche Ar­bei­ter­par­tei – DAP, an­ti­se­mi­ti­schem, 1913, Grund­prin­zip sei­nes Le­bens, 20. April 1889

Am 20. April 1889 wurde Adolf Hit­ler in Brau­nau/Inn in Ös­ter­reich ge­bo­ren. Adolf Hit­ler hatte zwei jün­ge­re Ge­schwis­ter. Die Fa­mi­lie wech­sel­te häu­fig den Wohn­ort, viele Schulwechsel waren die Folge. Im Jahr 1905 brach er die Schu­le fak­tisch ohne Ab­schluss ab. Schon früh sah sich Adolf Hil­ler als bil­den­der Künst­ler, schei­ter­te aber zwei­fach 1907 und 1908, an der Aufnahmeprüfung der Wie­ner Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te. Von 1908 bis 1913 lebte Hit­ler im Obdachlosen-​ und Män­ner­wohn­heim in Wien. Sei­nen Le­bens­un­ter­halt fi­nan­zier­te er durch den Ver­kauf von selbst­ge­mal­ten Bil­dern. Er kam mit ex­trem nationalistischem und antisemitischem Ge­dan­ken­gut in Kon­takt und ent­wi­ckel­te sich früh zum Ju­den­has­ser.

Um dem Mi­li­tär­dienst in Ös­ter­reich zu ent­ge­hen, ging Adolf Hit­ler 1913 nach Mün­chen. Bei einer von den ös­ter­rei­chi­schen Be­hör­den er­zwun­ge­nen Mus­te­rung für den Mi­li­tär­dienst in Ös­ter­reich wurde er als un­taug­lich ein­ge­stuft und aus­ge­mus­tert.

Im Au­gust 1914 mel­de­te er sich frei­wil­lig bei der bay­ri­schen Mi­li­tär­be­hör­de für den deutschen Militärdienst. Er wurde dem In­fan­te­rie­re­gi­ment 16 zu­ge­teilt, wo er als Mel­de­gän­ger tätig war. Die strik­ten Über- und Un­ter­ord­nun­gen in­ner­halb der Mi­li­tär­hier­ar­chie fas­zi­nier­ten Hit­ler. Be­din­gungs­lo­se, un­ein­ge­schränk­te Un­ter­ord­nung ge­gen­über Füh­rer­per­so­nen wur­den für ihn zum Grundprinzip seines Lebens.

Der Waf­fen­still­stand von 1918 war Hit­ler zu­fol­ge von Juden und Mar­xis­ten zu ver­ant­wor­ten, die es sei­ner Auf­fas­sung nach nun galt, mit allen zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­teln zu be­kämp­fen.

Ende 1919 trat er, ohne je einen Beruf er­lernt zu haben, als Ge­frei­ter in die Deutsche Arbeiterpartei – DAP ein.

(Quel­le: Ru­dolf Meyer (2017) Das Drit­te Reich: Deutsch­land von 1933 bis 1939, Per­sen Ver­lag)

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