• Individualarbeitsrecht Einstellungsprozess und Arbeitsvertrag
  • Ruth Jackson
  • 30.06.2020
  • Sonstige
  • Recht
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1
Ent­schei­den Sie wel­che Aus­sa­ge(n) in Bezug auf den Ar­bei­tes­ver­trag rich­tig ist/sind:
  • Es ist Ent­schei­dung des Ar­beit­ge­bers, ob er einen Ar­beits­ver­trag schrift­lich an­fer­tigt.
  • Der Ar­beit­ge­ber muss dem Ar­beitnhemer vor Be­ginn der Tä­tig­keit einen schrift­li­chen Ver­trag zu­kom­men las­sen.
  • In­ner­halb einer be­stimm­ten Frist muss der A­beit­ge­ber einen schrift­li­chen Ver­trag an­fer­ti­gen!
2
Lisa Z. wird bei der Ein­stel­lung nach einer Schwan­ger­schaft be­frag­t. Ob­wohl sie in der 12. Woche schwan­ger ist, ver­neint sie diese. Wel­che Fol­gen kann das Lügen für Lisa mög­li­cher­wei­a­se habne?
  • Sie kann wegen der fal­schen Aus­sa­ge und arg­lis­ti­ger Täu­schung frist­los ge­kün­dig­t wer­den
  • Die Lüge darf keine ar­beits­recht­li­chen Fol­gen haben da schon die Frage nach der Schwan­ger­schaft nicht recht­mä­ßig war.
  • Es hängt vom Ar­beits­ge­biet ab, ob die Frage nach einer Schwan­ger­schaft er­laubt istl
3
Ent­schei­den Sie, ob die Be­fris­tung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses recht­mä­ßig ist: Si­mo­ne K. wird bei Neu­ein­stel­lung frisch nach der Aus­bil­dung für 15 Mo­na­te beim Pfle­ge­dienst an­ge­sl­tell­t. Vor Ab­lauf des Ver­trags er­hält sie einen neu­nen be­fris­te­ten Ver­trag für 12 Mo­na­te. Einen sach­li­chen Grund für die Be­fris­tung gibt es nicht.
  • Ist recht­lich nicht in Ordn­un­d das sie län­ger als 24 Mo­na­te be­fris­tet ein­ge­stellt wer­den soll.
  • Ist recht­lich in Ord­nung da es eine Neu­ein­stel­lung ist und dann kein sach­li­cher Grund vor­lie­gen muss.
  • Ist in Ord­nung wenn die Be­fris­tung im Vor­feld schrift­lich ver­ein­bart wurde,
4
Klaus K. ist 58 Jahre alt und war ei­ni­ge Mo­na­te lang ar­beits­los. Er be­ginnt nun eine neue Tä­tig­keit als Pfle­ge­kraft, al­ler­dings soll er einen be­fris­te­ten 5 Jahres-​ Ver­trag er­hal­ten.
  • Das ist ver­bo­ten da die Be­fris­tung bei Neu­ein­stel­lung nur 2 Jahre sein darf.
  • Da Klaus froh ist über­haut­pt wie­der Ar­beit zu haben ist er mit der Be­fris­tung ein­ver­stan­den. Das ist dann recht­lich in Ord­nung.
  • Bei Ar­beit­neh­mern ab 52 JAh­ren ist bei Neu­ein­stel­lung eine Be­fris­tung von 5 Jah­ren mög­lich, wenn der AN vor­her ar­beits­los war.
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Sig­run W. ar­bei­tet seit 4 Mo­na­ten beim dem gro­ßen am­bu­lan­ten Pfle­ge­dienst (40 Mit­ar­bei­ter) Son­nen­wen­de. Sie be­schließt, dass sie gerne teil­zeit ar­bei­ten möch­te, das es ihr zu stres­sig ist. Beim P­fel­ge­di­nes­tist ak­tu­ell eh eh nicht so viel zu tun. Ent­schei­den Sie, ob sie einen Rechts­an­spruch dar­auf hat.
  • Sie hat das Recht auf eine Tiel­zeit­tä­tig­keit zu be­stehen da keine be­trieb­li­chen Grün­de da­ge­gen spre­chen.
  • Sie kann nicht dar­auf be­stehen da sie kei­nen sach­li­chen Grund für ihre Teil­zeit­tä­tig­keit vor­wei­sen kann.
  • Sie kann nicht dar­auf be­stehen, da sie noch nicht lange genug bei dem Pfle­ge­dienst tätig ist.
6
Die Pro­be­zeit kann zeit­lich be­lie­big ver­än­dert wer­den.
  • Ja, das ist mög­lich, so­wohl eine Ver­län­ge­rung als auch eine Ver­kür­zung ist mög­lich.
  • Die Pro­be­zeit kann nur ver­kürz­t wer­den oder weg­ge­las­sen wer­den, eine Ver­län­ge­rung ist nicht mög­lich.
  • Die Pro­be­zeit ist ge­setz­lich ver­bind­lich fest­gegleg­t und kann nicht ver­än­dert wer­den.