• GA1b: Phase A: Arbeitsauftrag (negativer Einfluss)
  • Jennifer Zöllner
  • 30.06.2020
  • 10
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Ver­gleicht eure No­ti­zen und ver­voll­stän­digt sie.
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Lest den fol­gen­den Text und no­tiert euch wich­ti­ge Aus­sa­gen, die eure Po­si­ti­on (Me­di­en haben ne­ga­ti­ve Ein­flüs­se auf die Iden­ti­tät) un­ter­stüt­zen.

"Die Aus­wahl der Me­di­en und die ent­wi­ckel­ten Prä­fe­ren­zen füh­ren zu einem me­di­al mit­ge­präg­ten Selbst-​ und Welt­bild des So­zia­li­san­den. Die­ses kann durch die me­di­en­spe­zi­fi­schen Auswahl-​ und Dar­stel­lungs­prin­zi­pi­en ver­zerrt sein. Die Welt der Stars und Me­di­en­hel­den ist oft ste­reo­typ in Hin­blick auf Rol­len­bil­der und Hand­lungs­stra­te­gien. Je we­ni­ger Pri­mär­erfah­run­gen Kin­der und Ju­gend­li­che in einem be­stimm­ten Be­reich haben (z.B. Se­xua­li­tät), desto stär­ker kön­nen sie von ein­sei­ti­gen Me­di­en­bil­dern in ihrem Selbst-​ und Welt­bild be­ein­flusst wer­den. So­zia­le Ver­gleichs­pro­zes­se in pa­ra­so­zia­len In­ter­ak­tio­nen und Be­zie­hun­gen kön­nen zu einem für das Selbst­wert­ge­füh­lun­güns­ti­gen Fazit füh­ren. Es konn­te ge­zeigt wer­den, dass in ei­ni­gen Be­rei­chen des Me­di­en­um­gangs Zu­sam­men­hän­ge mit De­pres­si­vi­tät und Ein­zel­gän­ger­tum von Her­an­wach­sen­den be­stehen."

Quel­le: Süss, Da­ni­el (2006): Me­di­en­so­zia­li­sa­ti­on zwi­schen ge­sell­schaft­li­cher Ent­wick­lung und Iden­ti­täts­kon­struk­ti­on. In: Karl-​Siegbert Reh­berg (Hg.): So­zia­le Un­gleich­heit: kul­tu­rel­le Un­ter­schie­de. Ver­hand­lun­gen des 32. Kon­gres­ses der Deut­schen Ge­sell­schaft für So­zio­lo­gie in Mün­chen. Frank­furt am Main: Cam­pus Ver­lag.

Be­griffs­er­klä­run­gen

So­zia­li­san­den: Ler­nen­de

pa­ra­so­zia­le In­ter­ak­tio­nen: ein­sei­ti­ge In­ter­ak­ti­on - der Ge­gen­über (z.B. Star auf In­sta­gram) weiß gar nicht, dass man sel­ber exis­tiert, aber man selbst "kennt" die Per­son