• Interkulturelle Kompetenz
  • Thomas Romig
  • 30.06.2020
  • Berufsschulabschluss
  • Pädagogik
Um die Lizenzinformationen zu sehen, klicken Sie bitte den gewünschten Inhalt an.
1
Wie­der­ho­lung: Was weißt du noch zum Kul­tur­be­griff?
2
Wir füh­ren eine in­ter­kul­tu­rel­le Me­tho­de durch.
Me­tho­de: Zu­cker­wür­fel­turm

Ziel: Diese Me­tho­de soll das Pro­blem der in­ter­kul­tu­rel­len In­ter­ak­ti­on ver­deut­li­chen. Dabei geht es darum, un­ter­schied­li­che Vor­stel­lun­gen einer Sache zu ak­zep­tie­ren und sich be­wusst zu ma­chen, wie schwer es ist, neue Ideen in alte Denk­mus­ter zu in­te­grie­ren.



Vor­be­rei­tung: Die Klas­se fin­det sich in drei Grup­pen zu­sam­men.

  1. Grup­pe mit zwei Per­so­nen
  2. Grup­pe mit vier Per­so­nen
  3. Grup­pe mit neun (alle rest­li­chen) Per­so­nen

Jede Grup­pe geht an einen Tisch, auf dem Zu­cker­wür­fel zu fin­den sind.



Durch­füh­rung: Jede Grup­pe hat nun

  • Eine Mi­nu­te Zeit sich als Grup­pe ab­zu­spre­chen, wie sie einen mög­lichst hohen Turm aus Zu­cker­wür­feln baut.
  • Da­nach hat sie drei Mi­nu­ten Zeit die­sen zu bauen.
  • Da­nach wech­selt je­weils eine Per­son jeder Grup­pe in eine an­de­re.
  • Der Turm wird zer­stört und ein neuer Turm soll in der neuen Grup­pen­zu­sam­men­set­zung ge­baut wer­den. Dafür sind die­ses mal nur zwei­ein­halb Mi­nu­ten vor­ge­se­hen. Eine Be­spre­chungs­zeit gibt es nicht.



Re­fle­xi­on: Die Teil­neh­mer sol­len dar­über re­flek­tie­ren, wie ihre Vor­ge­hens­wei­se als Grup­pe funk­ti­o­nier­te. Was än­der­te sich das Grup­pen­vor­ge­hen nach dem Per­so­nen­wech­sel? Wie haben sie die Grup­pen­teil­neh­mer ein­zeln ge­fühlt?

3
Was kann diese Me­tho­de leis­ten, um den Kul­tur­be­griff deut­li­cher wer­den zu las­sen?

In­ter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz

In­ter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz

Die Fä­hig­keit von Per­so­nen oder Grup­pen mit Per­so­nen oder Grup­pen an­de­rer kul­tu­rel­ler Ori­en­tie­run­gen an­ge­mes­sen um­zu­ge­hen. An­ge­mes­sen be­deu­tet, diese nicht nur zu to­le­rie­ren, son­dern sich be­wusst damit aus­ein­an­der­zu­set­zen.



Diese Kom­pe­tenz spiel heute in der Bil­dung eine wich­ti­ge Rolle, denn nur durch ein Ver­ständ­nis eines An­de­ren oder einer Grup­pe mit sei­ner/ihrer in­di­vi­du­el­len En­kul­tu­ra­ti­ons­ge­schich­te(n), ist ein fried­li­ches Zu­sam­men­le­ben in einer of­fe­nen Ge­sell­schaft mög­lich.

4
Macht euch No­ti­zen zum Film. Diese Fra­gen hel­fen euch dabei:
  • Wie stellt sich im Video der Kul­tur­be­griff dar? Wel­che Rolle spielt der Be­griff Nor­ma­li­tät?
  • Was be­deu­tet Hand­lungs­kom­pe­tenz? Wel­che drei Ebe­nen der Hand­lungs­kom­pe­tenz gibt es, und was sagen sie genau aus?
  • Wie soll­te man sich in einer in­ter­kul­tu­rel­len Si­tu­a­ti­on ver­hal­ten?
5
Was be­deu­tet in­ter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz für die päd­ago­gi­sche Ar­beit?
x