• Argumente und Argumentationsfehler
  • Stullemulle
  • 30.06.2020
  • Deutsch, Ethik, Philosophie
  • 8, 9, 10
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Ar­gu­men­te und Ar­gu­men­ta­ti­ons­feh­ler

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Was ist über­haupt ein Ar­gu­ment? Fülle fol­gen­den Lü­cken­text mit dei­nem Bank­nach­barn aus.

Im We­sent­li­chen ist ein Ar­gu­ment eine Kom­bi­na­ti­on aus zwei Be­stand­tei­len. Der eine Teil ist die These, die be­legt wer­den soll. Der an­de­re Teil sind die Gründe, mit denen der erste Teil be­legt wer­den soll. Be­le­gen meint ei­gent­lich, dass eine an­de­re Per­son durch ein Ar­gu­ment von der Richtigkeit des zu Be­le­gen­den über­zeugt wer­den soll.

2
Jeder kennt das: Ar­gu­men­te sol­len schlüs­sig oder plau­si­bel sein. Was das be­deu­tet, kann von Fall zu Fall ver­schie­den sein. Fest steht aber, dass sie nicht feh­ler­haft sein dür­fen. Und was das be­deu­tet, lässt sich sehr leicht zei­gen.
  • Ar­bei­tet in Zwei­er­grup­pen
  • Lest die Ar­gu­men­te auf­merk­sam durch
  • Ord­net die Ar­gu­men­ta­ti­ons­feh­ler aus der Liste den ein­zel­nen Ar­gu­men­ten zu (Frei­zei­le rechts).
Ar­gu­men­ta­ti­ons­feh­ler
  1. Zir­kel­schluss
  2. Lo­gi­scher Fehl­schluss
  3. Kil­ler­phra­se
  4. Na­tu­ra­lis­ti­scher Fehl­schluss
  5. Ver­all­ge­mei­ne­rung
  6. Per­sön­li­cher An­griff

Ar­gu­ment A: Der Den­ker ist ein Mann, denn alle Män­ner sind Men­schen und der Den­ker ist ein Mensch.

Ar­gu­ment B: Weil Han­nes ein Trot­tel ist, ist seine Be­grün­dung ein­fach falsch.

Ar­gu­ment C: En­er­gy Drinks ma­chen wach, weil sie die Mü­dig­keit ver­rin­gern.

Ar­gu­ment D: Jeder weiß doch, dass El­tern immer Recht haben.

Ar­gu­ment E: Es ist er­laubt, Tiere zu töten, denn Tiere töten sich in frei­er Wild­bahn eben­falls.

Ar­gu­ment F: Es ist grund­sätz­lich ge­fähr­lich, Tie­ren in Not zu hel­fen, weil sich Ma­rei­ke vor­ges­tern selbst den Fuß ge­bro­chen hat, als sie einen Igel von der Stra­ße ge­ret­tet hat.

3
Wählt je­weils zwei Ar­gu­men­ta­ti­ons­feh­ler aus. Lasst euren Bank­nach­barn für jeden Ar­gu­men­ta­ti­ons­feh­ler ein Bei­spiel for­mu­lie­ren.
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