• KA Familienmodelle und Lebensformen
  • anonym
  • 30.06.2020
  • Gesellschaftskunde
  • 1. Lehrjahr
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Leis­tungs­stand­er­he­bung - Fa­mi­li­en­mo­del­le und Le­bens­for­men

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Nenne vier Ei­gen­schaf­ten, die die Fa­mi­lie heute von der Fa­mi­lie von vor 100 Jah­ren un­ter­schei­det?
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Lösung1
Frü­her: Groß­fa­mi­lie, Pa­tri­ar­chat, viele Kin­der

Heute: Klein­fa­mi­lie / viel­fäl­ti­ge Le­bens­for­men, Gleich­be­rech­ti­gung an­ge­strebt, we­ni­ger Kin­der
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Er­läu­te­re in ei­ge­nen Wor­ten was Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­häu­ser sind.
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Lösung2
Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­häu­ser
bie­ten Räume, in denen die Ge­mein­schaft von Kin­dern,
Ju­gend­li­chen, Er­wach­se­nen, Äl­te­ren und sehr Alten mit Leben er­füllt wird - nicht zwin­gend mit ver­wandt­schaft­li­chen Bin­dun­gen, aber alle Ge­ne­ra­tio­nen ein­be­zie­hend.
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Er­läu­te­re in ei­ge­nen Wor­ten was man unter einer Patchwork-​Familie ver­steht.
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Lösung3
Zu­sam­men­ge­wür­fel­te, ge­flick­te Fa­mi­li­en, d. h., dass die Ehe- oder Le­bens­part­ner
aus ihren vor­he­ri­gen Be­zie­hun­gen oder Ehen Kin­der mit in die neue Part­ner­schaft brin­gen.
Häu­fig haben die Part­ner dann noch ein ge­mein­sa­mes Kind, so­dass die Kin­der der Patchwork-​
Fa­mi­lie je­weils an­de­re leib­li­che El­tern haben.
4
Nenne die 4 wich­tigs­ten fi­nan­zi­el­len För­de­rungs­maß­nah­men,mit denen der Staat Fa­mi­li­en un­ter­stützt.
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Lösung4
Mut­ter­schafts­geld, Kin­der­geld, El­tern­geld, Kin­der­zu­schlag
5
Nenne neben der tra­di­tio­nel­len Klein­fa­mi­lie 5 wei­te­re For­men des Zu­sam­men­le­bens
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Lösung5
Wochenend-​Familien, Fa­mi­li­en mit Haus­mann, Patchwork-​Familien, Ho­mo­se­xu­el­le Paare mit Kin­dern, Al­lein­er­zie­hen­de Müt­ter oder Väter,Sin­gles, Kin­der­lo­se Part­ner­schaf­ten
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Der Staat möch­te mit dem Ar­ti­kel 6 des Grund­ge­set­zes die Fa­mi­lie und die Ehe schüt­zen.
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  • Er­klä­re in die­sem Zu­sam­men­hang, warum es eine Schul­pflicht gibt.
  • Was kann der Staat tun, wenn El­tern nicht ihrer Er­zie­hungs­pflicht nach­kom­men? Nenne ein Bei­spiel!
Lösung6
Staat wacht über die Er­zie­hung > ge­mein­sa­mer Er­zie­hungs­auf­trag

Bsp.: Bei Ver­nach­läs­si­gung der Kin­der kann der Staat diese aus den Fa­mi­li­en neh­men
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Im Lang­zeit­trend ist die Ge­bur­ten­ra­te in den letz­ten Jahr­zehn­ten in Deutsch­land ge­fal­len. Nenne vier Grün­de, die für diese Ent­wick­lung ver­ant­wort­lich sind.
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Lösung7
Pil­len­knick, fi­nan­zi­el­le Be­las­tung, schlech­te Be­treu­ung kann ver­stärk­te Er­werbs­tä­tig­keit der Müt­ter nicht auf­fan­gen, kin­der­feind­li­che Ge­sell­schaft, etc.
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In Is­land wer­den mehr Kin­der als in Deutsch­land ge­bo­ren. Was macht der Staat dort, um Fa­mi­li­en­grün­dun­gen zu un­ter­stüt­zen. Nenne zwei Bei­spie­le.
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Lösung8
Ein­füh­rung von Väter und Mut­ter­ur­laub, 80% vom Brut­to­ge­halt in der Zeit, Flä­chen­de­cken­de Be­treu­ung durch Kin­der­gär­ten
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Schau dir das Dia­gramm genau an und for­mu­lie­re mit ei­ge­nen Wor­ten zwei Aus­sa­gen, die darin ent­hal­ten sind.
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Lösung9
z.B.:
- Ge­bur­ten­ra­te seit den 60er dra­ma­tisch ge­sun­ken
- mehr Ster­be­fäl­le als Ge­bur­ten
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Er­klä­re den Be­griff Gen­der an­hand eines selbst ge­wähl­ten Bei­spiels.
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Lösung10
Er­klä­re den Be­griff Gen­der an­hand eines selbst ge­wähl­ten Bei­spiels.
so­zia­les Ge­schlecht so­zi­al kon­stru­iert Ab­gren­zung bio­lo­gi­sches Ge­schlecht + BSP
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For­mu­lie­re in ei­ge­nen Wor­ten, was in Ar­ti­kel 3 des Grund­ge­set­zes steht.
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Lösung11
For­mu­lie­re in ei­ge­nen Wor­ten, was in Ar­ti­kel 3 des Grund­ge­set­zes steht.
Gleich­heit vor Ge­setz, Gleich­be­rech­ti­gung als Staats­ziel, keine Dis­kri­mi­nie­rung wg Her­kunft, Ge­schlecht, Spra­che, Re­li­gi­on etc.
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Stel­le dir vor, du möch­test als Er­zie­her in einem Kin­der­gar­ten ar­bei­ten. Beim Be­wer­bungs­ge­spräch wird dir aber von der Kin­der­gar­ten­lei­tung klar ge­sagt, dass du keine Chan­ce auf die Stel­le hast und du dich lie­ber im Hand­werk nach einer Stel­le um­se­hen sollst, weil du ein Mann bist.
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  • Ist diese Ab­sa­ge ge­setz­lich er­laubt?
  • Er­läu­te­re, wie du vor dem Ar­beits­ge­richt gegen deine Ab­sa­ge ar­gu­men­tie­ren wür­dest.
Lösung12
1. Nein
2. Bezug auf Ar­ti­kel 3, keine Dis­kri­mi­nie­rung wegen Ge­schlecht
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Note
Unterschrift