• Klassenarbeit: Antikes Rom
  • anonym
  • 30.06.2020
  • Geschichte
  • 6
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Kreu­ze an, ob die fol­gen­den Aus­sa­gen auf Cae­sar oder Au­gus­tus zu­tref­fen.
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Cae­sar
Au­gus­tus
Er wurde am 15. März 44 v.Chr. er­mor­det.
Er über­schritt mit sei­nem Heer den Grenz­fluss, den Ru­bi­kon, und wi­der­setz­te sich auf diese Weise dem Senat.
Er war der erste Kai­ser des rö­mi­schen Rei­ches.
Sein Vor­marsch gegen Ger­ma­ni­en wurde im Jahre 9 n.Chr. durch die Che­rus­ker ge­stoppt.
Er schaff­te es, die Bür­ger­krie­ge zu be­en­den und wie­der Ruhe und Ord­nung im rö­mi­schen Reich her­zu­stel­len.
Er ad­op­tier­te sei­nen Nef­fen Oc­ta­vi­us.
Er setz­te sich selbst als Al­lein­herr­scher (Dik­ta­tor) auf Le­bens­zeit ein.
Er hieß ei­gent­lich Gaius Oc­ta­vi­us (auch Ok­ta­vi­an).
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Be­rich­te über das Leben der Skla­ven in Rom. Ant­wor­te in Sät­zen.

a) Wie wur­den Men­schen zu Skla­ven? Er­klä­re kurz vier un­ter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten. (4)

b) Wel­che Tä­tig­kei­ten/Be­ru­fe übten Skla­ven aus? Nenne fünf Bei­spie­le. (5)

c) Die Skla­ven in Rom wur­den teil­wei­se wie Men­schen und teil­wei­se wie Werk­zeug be­han­delt. Er­klä­re diese Aus­sa­ge mit­hil­fe dei­nes Wis­sens über die Be­hand­lung von Skla­ven. Denke dabei auch an Rech­te und Be­son­der­hei­ten der Skla­ven. (6)
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Gla­dia­to­ren und Gla­dia­to­ren­kämp­fe: Be­ar­bei­te die Auf­ga­ben in Sät­zen.

a) Nenne eine Per­so­nen­grup­pe, die zu Gla­dia­to­ren aus­ge­bil­det wurde. (1)

b) Wo fan­den Gla­dia­to­ren­kämp­fe ty­pi­scher­wei­se statt? (1)

c) Wie lie­fen Gla­dia­to­ren­wett­kämp­fe ab? (3)
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Der Limes

a) Was war der Limes? Er­klä­re ge­nau­er. (1)

b) War der Limes etwas, was nie­mals über­schrit­ten wer­den durf­te? Be­grün­de kurz deine Ent­schei­dung. (2)
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Die rö­mi­sche Fa­mi­lie un­ter­schei­det sich stark von der Fa­mi­lie, die wir heut­zu­ta­ge ken­nen.

a) Be­schrif­te das Schau­bild mit den noch feh­len­den Mit­glie­dern der rö­mi­schen Fa­mi­lie. (5)

b) Nenne dir be­kann­te Auf­ga­ben und Rech­te der mit X ge­kenn­zeich­ne­ten Per­so­nen. (8)
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Die römische Familie
http://www.sragg.degeschichteWebsitesWeb%20Alltag%20RomWebseitenfamilia.htm/
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Note
Lösung2
a)
- Kriegs­ge­fan­ge­ne: Ver­lie­rer im Krieg wur­den oft als Skla­ven wei­ter­ver­kauft
- Ent­füh­rung durch See­räu­ber und Men­schen­jä­ger: boten Ge­fan­ge­ne zum Kauf an
- Schuld­knecht­schaft: konn­te man Schul­den nicht be­zah­len, muss­te man so­lan­ge als Skla­ve ar­bei­ten, bis Schul­den zu­rück­be­zahlt waren
- Kin­der von Skla­ven wur­den eben­falls Skla­ven (durch Ge­burt)

b) Berg­werk, Land­wirt­schaft, Köche, Putz­hil­fe, Die­ner, Kin­der­be­treu­er, Leh­rer, Ärzte, In­ge­nieu­re

c)
Skla­ven als Men­schen
- Skla­ven konn­ten frei­ge­las­sen wer­den oder sie konn­ten sich selbst frei­kau­fen
- Skla­ven­be­sit­zer ach­te­ten z.T. dar­auf, dass sie genug zu essen hat­ten und somit in der Lage waren zu ar­bei­ten
- Haus­skla­ven leb­ten im Haus ihres Be­sit­zers und ge­hör­ten zu sei­ner Fa­mi­lie
- ge­bil­de­te Skla­ven (z.B. Leh­rer oder Ärzte) konn­ten zum Teil be­rühmt oder reich wer­den

Skla­ven als Werk­zeug
- Skla­ven waren un­frei => sie ge­hör­ten je­mand an­de­rem (z.B. dem Staat oder ein­zel­nen Per­so­nen)
- durf­ten nicht frei be­stim­men (be­fan­den sich in der Ver­fü­gungs­ge­walt eines an­de­ren)
- sie wur­den nicht durch das Ge­setz ge­schützt: man konn­te sie zum Bei­spiel fol­tern (Miss­hand­lung z.B. durch Auf­se­her)
- sie wur­den oft rück­sicht­los aus­ge­beu­tet und muss­ten bis zur Er­schöp­fung ar­bei­ten

Lösung3
a) Ge­fan­ge­ne, Ver­bre­cher, Skla­ven

b) Ko­los­se­um

c) Gla­dia­to­ren kämpf­ten gegen wilde Tiere und/oder ge­gen­ein­an­der, en­de­ten meist durch den Tod eines Kämp­fers
Lösung4
a) Grenz­wall zwi­schen dem frei­en und dem von den Rö­mern be­setz­ten Ger­ma­ni­en (Rö­mi­sches Reich)

b) nein, es fand ein reger Wa­ren­han­del zwi­schen Rö­mern und Ger­ma­nen statt
Lösung5
a) pater fa­mi­li­as (Vater), Ehe­frau/Mut­ter, Söhne mit ei­ge­ner Fa­mi­lie, Haus­skla­ven, Kli­en­ten

b)
Vater
- er war das Ober­haupt der Fa­mi­lie
- er durf­te über alle Men­schen und Dinge (z.B. Tiere, Be­sitz) der Fa­mi­lie be­stim­men
- nur er durf­te Be­sitz er­wer­ben und Geld aus­ge­ben
- nur er ver­trat Fa­mi­li­en­mit­glie­der vor Ge­richt
- nur er konn­te für Ver­ge­hen sei­ner Fa­mi­li­en­mit­glie­der an­ge­klagt wer­den

Mut­ter
- sie hei­ra­te­te oft nicht aus Liebe, son­dern auf Wunsch ihres Va­ters
- sie war von ihrem Mann ab­hän­gig
- sie hatte den Haus­halt zu füh­ren
- sie war für die Er­zie­hung der Kin­der zu­stän­dig

Kli­en­ten
- wohn­ten nicht im Haus des „pater fa­mi­li­as“, waren nicht mit ihm ver­wandt
- „pater fa­mi­li­as“ un­ter­stütz­te sie fi­nan­zi­ell und be­schüt­ze sie
- sie un­ter­stüt­zen den „pater fa­mi­li­as“ im Ge­gen­zug bei Wah­len oder po­li­ti­schen Vor­ha­ben