• Passat
  • Beccs
  • 30.06.2020
  • Geographie
  • 7
Um die Lizenzinformationen zu sehen, klicken Sie bitte den gewünschten Inhalt an.

Hinweis zum Einsatz im Unterricht

1
Passatwinde

Passatwinde wehen von der Nordhalbkugel und von der Südhalbkugel zum Äquator. Passate wechsel die Windrichtung nicht. Sie wehen beständig und regelmäßig. Solche fortwährenden Winde heißen auch Windgürtel. Die Passate wehen etwa von den 30sten Breitengraden im Noden und Süden in Richtung des Äquators. Auf der Nordhalbkugel kommt der Passat aus Nordosten. Der südliche Passat kommt aus Südost, deshalb heißt er auch Südostpassat. Die Passate werden also nach den Richtungen benannt aus denen sie wehen.
Durch die Sonne erwärmt sich die Luft am Äquator sehr stark. Warme Luft steigt auf. Am Boden entsteht so ein Tiefdruckgebiet, also ein Gebiet mit geringem Luftdruck. So entsteht ein Sog, der dafür sorgt, das die Luft vom Norden und Süden nachströmt. Die Luft zum Auffüllen kommt aus den Bereichen zwischen dem Wendekreis (23,5°) und dem 30sten Breitengrad. Dort wo die Luft herkommt, befindet sich jeweils ein Subtropenhoch. Das sind Hochdruckgebiete, also Gebiete mit hohem Luftdruck. Der hohe Luftdruck kommt daher, dass hier die Luft wieder absinkt, die sich über dem Äquator erwärmt hat und aufgestiegen war. So entsteht ein Kreislauf. Der Ort an dem sich die Passate treffen heißt auch Innertropische Konvergenz - kurz ITC.

In der Innertropischen Konvergenzzone steigt die warme Luft wegen der starken Erwärmung rasch auf. Weil die Luft so warm ist, kann sie eine große Menge an Wasser aufnehmen. Dadurch bilden sich über der ITC große Wolken und es kommt zu viel Niederschlag.
Der Zenit der Sonne steht nicht immer über dem Äquator. Der Zenit wandert zwischen dem nördlichen und dem südlichem Wendekreis hin und her. Mit dem Zenit verschiebt sich auch die ITS nach Süden und Norden. Das heißt mit der ITC wandert auch der starke Niederschlag.