• Aktiengesellschaft
  • anonym
  • 08.02.2021
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  • Die Aktiengesellschaft (AG)

    Die Aktiengesellschaft (AG) ist wie die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) eine Kapitalgesellschaft. Wenn ein Unternehmen also diese Rechtsform wählt, ist sie eine juristische Person. Das Kapital einer Aktiengesellschaft ist in Aktien zerlegt. Die Inhaber dieser Aktien nennt man Aktionäre. Die Aktionäre zahlen Geld und kaufen damit einen Anteil am Unternehmen. Eine Aktie ist somit ein Teil des Unternehmenskapitals und die Aktionäre sind Teilhaber und somit die Geldgeber der Aktiengesellschaft.

    Die Aktiengesellschaft als Kapitalgesellschaft gilt als Formkaufmann. Sie ist also Kaufmann aufgrund ihrer Rechtsform.  

    Zur Gründung einer Aktiengesellschaft ist mindestens eine Person erforderlich. Die Satzung muss schriftlich vorgenommen und notariell beurkundet werden. Auch die Aktien der Aktiengesellschaft müssen notariell beurkundet werden.

    Das Grundkapital der Aktiengesellschaft muss in der Satzung festgelegt werden und mindestens 50.000 Euro betragen.

    Die Aktiengesellschaft hat drei Organe: Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung. Der Vorstand leitet die AG und muss dem Aufsichtsrat regelmäßig Bericht erstatten. Der Aufsichtsrat überwacht und berät den Vorstand. Die Hauptversammlung ist das Treffen aller Aktionäre. Diese sind Teilhaber am Unternehmen und haben deshalb ein Mitspracherecht.

    Aktionär

    Wer eine oder mehrere Aktien einer Aktiengesellschaft kauft, ist als Aktionär Teilhaber des Unternehmens - das bedeutet, ihm gehört ein Teil des Unternehmens.

    Aktie

    Das Kapital der Aktiengesellschaft ist in Aktien zerlegt. Die Inhaber der Aktien (Aktionäre) sind Geldgeber für das Unternehmen.

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    Lesen Sie den Informationstext zur AG und beantworten Sie die folgenden Fragen.
    • Nennen Sie die drei Organe der AG.
    • Wofür steht die Abkürzung AG?
    • Was ist die Hauptversammlung?
    • Wie ist das Kapital einer AG aufgeteilt und wer ist Kapitalgeber?
    • Wie viel Geld ist notwendig, um eine AG zu gründen?
    • Wofür gibt es einen Aufsichtsrat?
    • Wer leitet die AG?
    • Wie viele Personen braucht die AG zur Gründung?
    • Welche Formvorschrift gibt es für die Satzung einer AG?
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    Füllen Sie die Lücken im folgenden Text zu den Kapitalgesellschaften (GmbH und AG) aus.

    Die GmbH und AG sind  Personen. Dies bedeutet, dass sie eine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen. Diese Kapitalgesellschaften nur mit dem Gesellschaftsvermögen. Das bedeutet, dass die Gesellschafter nicht mit Vermögen bezahlen müssen, falls das Unternehmen nicht mehr zahlen kann. Die Formvorschrift für die Satzungen der GmbH und AG ist die .
    Als Kapitalgesellschaften gelten sie als kaufmann. Die Eintragung in das ist deshalb .
    Banken vergeben ungern an Kapitalgesellschaften, weil jeweils nur das haftbar ist. Deshalb verlangt eine Bank bei Kreditvergabe an Kapitalgesellschaften Sicherheiten, wie zum Beispiel eine .
    Das Stammkapital der AG beträgt und das Stammkapital der GmbH beträgt .
    Ein Aktionär ist Inhaber einer oder mehrerer . Dadurch wird der Aktionär am Unternehmen. Das Treffen aller Aktionäre nennt man . Der Aufsichtsrat der AG hat die Aufgabe, die Arbeit des zu überwachen. Der Vorstand das Unternehmen.