Anne Frank

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Name:
Anne Frank
Das Ta­ge­buch der Anne Frank

1. Dop­pel­stun­de: Wer war Anne Frank?

1
Was weißt du schon über das Leben von Anne Frank? Er­stel­le eine Über­sicht.
Mög­li­che The­men sind:
- Fa­mi­lie und Her­kunft
- his­to­ri­scher Kon­text
- Leben im Ver­steck
- Ent­ste­hung und Ver­öf­fent­li­chung des Ta­ge­bu­ches
2
Lege einen Zeit­strahl an, der die wich­tigs­ten Daten über Anne Frank und den 2. Welt­krieg ent­hält.
Hilfs­mit­tel: Vor­wort und Bei­spiel Zeit­strahl

2. Dop­pel­stun­de: Die ers­ten Tage im Ver­steck

1
Lies fol­gen­de Ta­ge­buch­ein­trä­ge:
S. 32-41
Be­ant­wor­te die Fra­gen:
Wie nennt Anne ihr Ta­ge­buch?
Wo ist das Ver­steck der Fa­mi­lie Frank?
Wer lebt alles im Ver­steck?
Was denkt Anne über das Ver­steck?
2
Ver­fas­se einen ei­ge­nen Ta­ge­buch­ein­trag: Stell dir vor du bist Anne und ver­bringst deine ers­ten Tage im Ver­steck.
Wie fühlst du dich? Wor­über denkst du nach? Wie fin­dest du das Ver­steck?
Name:
Anne Frank
Anne Frank - Die ers­ten Tage im Ver­steck
1
Lies die Ta­ge­buch Ein­trä­ge vom 8. Juli bis 11. Juli (Seite 32-41).
Be­ant­wor­te die Fra­gen:

  • Wie nennt Anne ihr Ta­ge­buch?
  • Wo ist das Ver­steck der Fa­mi­lie Frank?
  • Wer lebt alles im Ver­steck?

  • Was denkt Anne über das Ver­steck?
    


2
Schrei­be einen ei­ge­nen Ta­ge­buch­ein­trag!

Stell dir vor du bist Anne und ver­bringst deine erste Woche im Ver­steck im „Hin­ter­haus“. Was wür­dest du in dein Ta­ge­buch schrei­ben?

Check­lis­te Ta­ge­buch­ein­trag:

□ Datum und An­re­de

□ Zeit­form: Prä­ter­itum für Er­leb­nis­se; Prä­sens für Ge­dan­ken und Ge­füh­le

□ Ich-​Perspektive ver­wen­den

□ Ein­lei­tung: Si­tu­a­ti­on be­schrei­ben

□ Haupt­teil: Be­schrei­bung und Be­wer­tung des Er­leb­ten

□ Schluss: Fazit zie­hen

□ Un­ter­schrift und Gruß­for­mel am Ende

□ Gram­ma­tik und Recht­schrei­bung be­ach­ten

Name:
Anne Frank

The­men­schwer­punk­te Lap­book

1. Anne und ihre Fa­mi­lie

  • Ta­ge­buch­ein­trä­ge: 12. Juni 1942 (ers­ter Ein­trag, Vor­stel­lung), 20. Juni 1942 (Fa­mi­lie, All­tag)

  • Re­cher­che: Le­bens­lauf der Fa­mi­lie, Flucht nach Ams­ter­dam, Schick­sa­le der ein­zel­nen Fa­mi­li­en­mit­glie­der

2. Der his­to­ri­sche Hin­ter­grund (NS-​Zeit & Ju­den­ver­fol­gung)

  • Ta­ge­buch­ein­trä­ge: 20. Juni 1942 (Ein­schrän­kun­gen für Juden, Ju­den­stern, Ver­bo­te­ne Orte)

  • Re­cher­che: Na­ti­o­nal­so­zi­a­lis­mus, Ju­den­ver­fol­gung in den Nie­der­lan­den, Ho­lo­caust all­ge­mein

3. Das Leben im Hin­ter­haus

  • Ta­ge­buch­ein­trä­ge: 8. Juli 1942 (Ein­zug), 11. Juli 1942 (Be­schrei­bung des Ver­stecks, Re­geln), wei­te­re 1942/43 (All­tag, Span­nun­gen, Feste, Streit)

  • Re­cher­che: Grund­riss des Hin­ter­hau­ses, Hel­fer*innen (Miep Gies, Jan Gies u.a.), Ta­ges­ab­lauf

4. Freund­schaft & erste Liebe – Anne und Peter

  • Ta­ge­buch­ein­trä­ge: Feb.–April 1944 (An­nä­he­rung an Peter, Ge­füh­le, Ge­sprä­che)

  • Re­cher­che: Wer war Peter van Pels? Was ge­schah mit ihm nach der Ver­haf­tung?

5. Annes Ge­dan­ken und Träu­me

  • Ta­ge­buch­ein­trä­ge: 5. April 1944 (Wunsch, Schrift­stel­le­rin zu wer­den), 15. Juli 1944 („Ich will fort­le­ben…“)

  • Re­cher­che: Wel­che Be­deu­tung hat ihr Ta­ge­buch heute? Wie wurde sie zur Sym­bol­fi­gur?

6. Ent­de­ckung, De­por­ta­ti­on und das Ende der Fa­mi­lie

  • Ta­ge­buch­ein­trä­ge: letz­ter Ein­trag am 1. Au­gust 1944 (kein di­rek­tes Ende!)

  • Re­cher­che: Ver­haf­tung am 4. Au­gust 1944, De­por­ta­ti­o­nen (Wes­ter­bork → Ausch­witz → Bergen-​Belsen), To­des­um­stän­de

7. Das Ta­ge­buch – Ent­ste­hung, Ver­öf­fent­li­chung & Wir­kung

  • Ta­ge­buch­ein­trä­ge: 5. April 1944 (Anne über Ver­öf­fent­li­chung ihrer Texte)

  • Re­cher­che: Wie Otto Frank das Ta­ge­buch ver­öf­fent­lich­te, ver­schie­de­ne Aus­ga­ben, Über­set­zun­gen, Be­deu­tung heute (z. B. Anne Frank Haus, The­a­ter­stü­cke, Filme)

8. Hel­fe­rin­nen und Hel­fer im Hin­ter­grund

  • Ta­ge­buch­ein­trä­ge: Annes Dank­bar­keit ge­gen­über Miep und den an­de­ren Hel­fern (mehr­fach er­wähnt)

  • Re­cher­che: Bio­gra­fien von Miep Gies, Jan Gies, Vic­tor Kug­ler, Jo­han­nes Klei­man, Bep Vos­kui­jl; ihr Mut und Ri­si­ko

Name:
Anne Frank

Be­wer­tungs­kri­te­ri­um

An­mer­kung

Punk­te

Deck­blatt

Name, Klas­se, Über­schrift

/3

kre­a­tiv und sau­ber ge­ar­bei­tet

/4

Con­cept Map (sau­ber und voll­stän­dig)

/4

Zeit­strahl

Über­schrif­ten, sau­ber und über­sichtl­lich

/4

Lo­gi­sche Ein­tei­lung

Daten auf rich­ti­ge Seite ge­schrie­ben

/2

Aus­wahl der wich­tigs­ten Daten

mind. 5 auf jeder Seite

/10

AB Die ers­ten Tage im Ver­steck

Frei­text­ant­wor­ten

s. Lö­sungs­blatt

/4

Ta­ge­buch­ein­trag

s. Be­wer­tung Ta­ge­buch­ein­trag

/27

Die Hel­fer*innen

Namen und Auf­ga­ben den 4 Hel­fer*innen

mind. 2 Auf­ga­ben zu jeder Per­son

/12

Ge­samt

/70

Name:
Anne Frank
Be­wer­tung Ta­ge­buch­ein­trag

Kri­te­ri­en

  • Ar­beits­auf­trag um­ge­setzt

  • Ta­ge­buch­ein­trag in ei­ge­nen Wor­ten schrei­ben

  • Ort und Datum

  • An­re­de

  • pas­sen­des For­mat (Ort, Datum oben rechts/ freie Zeile nach An­re­de)

  • Ich-​Perspektive ver­wen­den

  • Kurze Schil­de­rung der Si­tu­a­ti­on

  • Be­schrei­bung und Be­wer­tung des Er­leb­ten

  • Ge­dan­ken und Ge­füh­le ein­bau­en

  • Prä­sens für Ge­dan­ken und Ge­füh­le der Ge­gen­wart

  • Prä­ter­itum für Ge­dan­ken und Ge­füh­le der Ver­gan­gen­heit

  • Fazit zie­hen

  • Un­ter­schrift am Ende set­zen

  • Gram­ma­tik und Recht­schrei­bung be­ach­ten (3 Punk­te)

  • Bonus: Kre­a­ti­vi­tät (bis zu 2 Punk­te)



Ge­samt: ______ / 16 Punk­ten

Name:
Anne Frank

Ein Tag im Hin­ter­haus

Anne Frank hat 761 Tage im Hin­ter­haus ver­bracht. Ob­wohl nicht alle Tage gleich ver­lau­fen, gibt es einen Rhyth­mus im Leben des Hin­ter­hau­ses. Aus­ge­hend von Annes Ta­ge­buch und ei­ni­gen ihrer klei­nen Ge­schich­ten lässt sich ein Wo­chen­tag im Hin­ter­haus re­kon­stru­ie­ren.

Der Vor­mit­tag

Um 6.45 Uhr klin­gelt der We­cker beim Ehe­paar van Pels. Her­mann van Pels steht auf, setzt das Tee­was­ser auf und geht in den Wasch­raum. Nach einer Vier­tel­stun­de ist der Wasch­raum wie­der frei und Fritz Pfef­fer ist an der Reihe. Anne steht dann auch auf und nimmt die Ver­dun­ke­lungs­plat­ten vor den Fens­tern ab. Nach­ein­an­der be­nut­zen alle den Wasch­raum.

Um 8.30 Uhr be­ginnt eine ri­si­ko­rei­che halbe Stun­de. Für die La­ger­ar­bei­ter be­ginnt der Ar­beits­tag, aber die Hel­fer*innen im Büro sind noch nicht da. Jedes Ge­räusch der Ver­steck­ten ist in die­ser Zeit ver­rä­te­risch, denn das Ma­ga­zin liegt unter dem Ver­steck und die La­ger­ar­bei­ter wis­sen nichts von den Un­ter­ge­tauch­ten.

Um 9.00 Uhr be­gin­nen die Hel­fer*innen im Büro über dem Ma­ga­zin mit ihrer Ar­beit. Die Ver­steck­ten gehen auf So­cken und müs­sen sich noch immer still ver­hal­ten, doch ein Ge­räusch von oben weckt nun we­ni­ger Arg­wohn im Ma­ga­zin. Der Rest des Vor­mit­tags steht im Zei­chen von Lesen und Ler­nen und den Vor­be­rei­tun­gen für die Mit­tags­pau­se.

Die Mit­tags­pau­se

Um 12.30 Uhr gehen die La­ger­ar­bei­ter zum Essen nach Hause. Hel­fer*innen und Un­ter­ge­tauch­te haben nun eine Zeit lang das Reich für sich al­lein. Um 12.45 Uhr gehen die Hel­fer*innen ins Hin­ter­haus, um etwas zu essen. Meist sind das Jo­han­nes Klei­man, Vic­tor Kug­ler und Bep Vos­kui­jl. Am An­fang ist Beps Vater Johan Vos­kui­jl auch oft dabei. Auch Jan Gies (Mieps Ehe­mann) isst re­gel­mä­ßig mit, ob­wohl er an­ders­wo in der Stadt ar­bei­tet.Miep Gies bleibt meist im Büro und be­hält alles im Blick. Die Ver­steck­ten sind froh, wenn sie an­de­re Ge­sich­ter sehen, und sie wol­len auch die neu­es­ten Nach­rich­ten aus der Stadt er­fah­ren. Um 13.00 Uhr wird das Radio an­ge­stellt, für die Nach­rich­ten der BBC. Ab 13.15 Uhr wird ge­ges­sen, und um 13.45 gehen die Hel­fer*innen wie­der an die Ar­beit.



Der Nach­mit­tag

Nach­dem die Un­ter­ge­tauch­ten alles auf­ge­räumt haben, hal­ten die meis­ten von ihnen einen klei­nen Mit­tags­schlaf. Anne nutzt diese Zeit zum Ler­nen oder Schrei­ben. Gegen sech­zehn Uhr ist Kaf­fee­zeit, da­nach be­gin­nen die Vor­be­rei­tun­gen für das Abend­essen. Um 17.30 Uhr gehen die La­ger­ar­bei­ter nach Hause. Die Hel­fe­rin Bep Vos­kui­jl schaut meist kurz her­ein und fragt, ob die Un­ter­ge­tauch­ten noch etwas brau­chen. Nach­dem sie um Vier­tel vor sechs auch nach Hause ge­gan­gen ist, brau­chen die Un­ter­ge­tauch­ten nicht mehr im Hin­ter­haus zu blei­ben und ver­tei­len sich im gan­zen Ge­bäu­de.

Der Abend

Her­mann van Pels sieht die Post des Tages durch, Peter van Pels holt das Brot, das im Büro be­reit­liegt, Otto Frank tippt Ge­schäfts­brie­fe auf der Schreib­ma­schi­ne, Mar­got und Anne er­le­di­gen Bü­ro­ar­bei­ten und Au­gus­te van Pels und Edith Frank ko­chen das Abend­essen.Nach dem Abend­essen wird noch ein wenig ge­le­sen, man un­ter­hält sich oder hört Radio. Ab 21.00 Uhr be­gin­nen die Vor­be­rei­tun­gen für die Nacht. Möbel müs­sen um­ge­stellt wer­den, z.B. im Zim­mer des Ehe­paars van Pels. Wie am Mor­gen gehen die Un­ter­ge­tauch­ten nach­ein­an­der in den Wasch­raum. Jeden Tag müs­sen bei Son­nen­un­ter­gang die Fens­ter ver­dun­kelt wer­den. Nach­dem das ge­sche­hen ist, wird es still im Hin­ter­haus. Am nächs­ten Mor­gen klin­gelt der We­cker wie­der um 6.45 Uhr, außer am Sonn­tag.

Ein Tag im Ver­steck
1
Ordne die Texte in der rich­ti­gen Rei­hen­fol­ge und lies sie dir durch.
2
Kreu­ze die rich­ti­gen Ant­wor­ten an.
Was tun die Be­woh­ner des Hin­ter­hau­ses als Ers­tes?
Wieso ist die Zeit zwi­schen 8:30 Uhr und 9:00 Uhr so ge­fähr­lich?
Was ma­chen die Hel­fer zur Mit­tags­zeit?
Woher be­kom­men die Fa­mi­li­en im Ver­steck Nach­rich­ten und In­for­ma­ti­o­nen?
(Meh­re­re Ant­wor­ten mög­lich)
Wann kön­nen die Un­ter­ge­tauch­ten ihr Ver­steck ver­las­sen?
Was muss bei Son­nen­un­ter­gang ge­macht wer­den?
Name:
Anne Frank
Klas­sen­ar­beit:
Das Ta­ge­buch der Anne Frank

Auf­ga­be 1: Brief

Anne be­schreibt am 09. und 10. Juli 1942 das Ver­steck im Hin­ter­haus.

Schrei­be einen Brief an Anne über deine ei­ge­ne Wohn­si­tu­a­ti­on und was du über das Ver­steck im Hin­ter­haus denkst.



Auf­ga­be 2: Ta­ge­buch­ein­trag

Am 14. Juni 1942 schreibt Anne über ihren Ge­burts­tag. Sie be­rich­tet über ihre Ge­schen­ke, wie sie sich ge­fühlt hat und wer mit ihr ge­fei­ert hat.

Schrei­be einen Ta­ge­buch­ein­trag über dei­nen ei­ge­nen Ge­burts­tag.



Name:
Anne Frank
Be­wer­tung Ta­ge­buch­ein­trag

Be­wer­tungs­kri­te­ri­um

An­mer­kung

Punk­te

For­ma­li­en

Datum (inkl. Frei­zei­le)

/1

Gruß­for­meln

/2

Aus­druck und Recht­schrei­bung

Sprach­ver­wen­dung an­ge­mes­sen und gut ver­ständ­lich.

/4

Recht­schrei­bung und Gram­ma­tik

/4

Kor­rek­te Ver­wen­dung der Zeit­for­men

/4

In­halt

Ar­beits­auf­trag um­ge­setzt

/4

chro­no­lo­gi­scher Auf­bau



/4

Dar­stel­lung per­sön­li­cher Ge­dan­ken, Ge­füh­le und Er­leb­nis­se

/4

Ge­samt

/27

Anne Frank

von anonym

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