Name:
Anne Frank
Checkliste Tagebucheintrag:
□ Datum und Anrede
□ Zeitform: Präteritum für Erlebnisse; Präsens für Gedanken und Gefühle
□ Ich-Perspektive verwenden
□ Einleitung: Situation beschreiben
□ Hauptteil: Beschreibung und Bewertung des Erlebten
□ Schluss: Fazit ziehen
□ Unterschrift und Grußformel am Ende
□ Grammatik und Rechtschreibung beachten
1. Anne und ihre Familie
Tagebucheinträge: 12. Juni 1942 (erster Eintrag, Vorstellung), 20. Juni 1942 (Familie, Alltag)
Recherche: Lebenslauf der Familie, Flucht nach Amsterdam, Schicksale der einzelnen Familienmitglieder
2. Der historische Hintergrund (NS-Zeit & Judenverfolgung)
Tagebucheinträge: 20. Juni 1942 (Einschränkungen für Juden, Judenstern, Verbotene Orte)
Recherche: Nationalsozialismus, Judenverfolgung in den Niederlanden, Holocaust allgemein
3. Das Leben im Hinterhaus
Tagebucheinträge: 8. Juli 1942 (Einzug), 11. Juli 1942 (Beschreibung des Verstecks, Regeln), weitere 1942/43 (Alltag, Spannungen, Feste, Streit)
Recherche: Grundriss des Hinterhauses, Helfer*innen (Miep Gies, Jan Gies u.a.), Tagesablauf
4. Freundschaft & erste Liebe – Anne und Peter
Tagebucheinträge: Feb.–April 1944 (Annäherung an Peter, Gefühle, Gespräche)
Recherche: Wer war Peter van Pels? Was geschah mit ihm nach der Verhaftung?
5. Annes Gedanken und Träume
Tagebucheinträge: 5. April 1944 (Wunsch, Schriftstellerin zu werden), 15. Juli 1944 („Ich will fortleben…“)
Recherche: Welche Bedeutung hat ihr Tagebuch heute? Wie wurde sie zur Symbolfigur?
6. Entdeckung, Deportation und das Ende der Familie
Tagebucheinträge: letzter Eintrag am 1. August 1944 (kein direktes Ende!)
Recherche: Verhaftung am 4. August 1944, Deportationen (Westerbork → Auschwitz → Bergen-Belsen), Todesumstände
7. Das Tagebuch – Entstehung, Veröffentlichung & Wirkung
Tagebucheinträge: 5. April 1944 (Anne über Veröffentlichung ihrer Texte)
Recherche: Wie Otto Frank das Tagebuch veröffentlichte, verschiedene Ausgaben, Übersetzungen, Bedeutung heute (z. B. Anne Frank Haus, Theaterstücke, Filme)
8. Helferinnen und Helfer im Hintergrund
Tagebucheinträge: Annes Dankbarkeit gegenüber Miep und den anderen Helfern (mehrfach erwähnt)
Recherche: Biografien von Miep Gies, Jan Gies, Victor Kugler, Johannes Kleiman, Bep Voskuijl; ihr Mut und Risiko
Bewertungskriterium
Anmerkung
Punkte
Deckblatt
Name, Klasse, Überschrift
/3
kreativ und sauber gearbeitet
/4
Concept Map (sauber und vollständig)
/4
Zeitstrahl
Überschriften, sauber und übersichtllich
/4
Logische Einteilung
Daten auf richtige Seite geschrieben
/2
Auswahl der wichtigsten Daten
mind. 5 auf jeder Seite
/10
AB Die ersten Tage im Versteck
Freitextantworten
s. Lösungsblatt
/4
Tagebucheintrag
s. Bewertung Tagebucheintrag
/27
Die Helfer*innen
Namen und Aufgaben den 4 Helfer*innen
mind. 2 Aufgaben zu jeder Person
/12
Gesamt
/70
Kriterien
Arbeitsauftrag umgesetzt
Tagebucheintrag in eigenen Worten schreiben
Ort und Datum
Anrede
passendes Format (Ort, Datum oben rechts/ freie Zeile nach Anrede)
Ich-Perspektive verwenden
Kurze Schilderung der Situation
Beschreibung und Bewertung des Erlebten
Gedanken und Gefühle einbauen
Präsens für Gedanken und Gefühle der Gegenwart
Präteritum für Gedanken und Gefühle der Vergangenheit
Fazit ziehen
Unterschrift am Ende setzen
Grammatik und Rechtschreibung beachten (3 Punkte)
Bonus: Kreativität (bis zu 2 Punkte)
Gesamt: ______ / 16 Punkten
Ein Tag im Hinterhaus
Anne Frank hat 761 Tage im Hinterhaus verbracht. Obwohl nicht alle Tage gleich verlaufen, gibt es einen Rhythmus im Leben des Hinterhauses. Ausgehend von Annes Tagebuch und einigen ihrer kleinen Geschichten lässt sich ein Wochentag im Hinterhaus rekonstruieren.
Der Vormittag
Um 6.45 Uhr klingelt der Wecker beim Ehepaar van Pels. Hermann van Pels steht auf, setzt das Teewasser auf und geht in den Waschraum. Nach einer Viertelstunde ist der Waschraum wieder frei und Fritz Pfeffer ist an der Reihe. Anne steht dann auch auf und nimmt die Verdunkelungsplatten vor den Fenstern ab. Nacheinander benutzen alle den Waschraum.
Um 8.30 Uhr beginnt eine risikoreiche halbe Stunde. Für die Lagerarbeiter beginnt der Arbeitstag, aber die Helfer*innen im Büro sind noch nicht da. Jedes Geräusch der Versteckten ist in dieser Zeit verräterisch, denn das Magazin liegt unter dem Versteck und die Lagerarbeiter wissen nichts von den Untergetauchten.
Um 9.00 Uhr beginnen die Helfer*innen im Büro über dem Magazin mit ihrer Arbeit. Die Versteckten gehen auf Socken und müssen sich noch immer still verhalten, doch ein Geräusch von oben weckt nun weniger Argwohn im Magazin. Der Rest des Vormittags steht im Zeichen von Lesen und Lernen und den Vorbereitungen für die Mittagspause.
Die Mittagspause
Um 12.30 Uhr gehen die Lagerarbeiter zum Essen nach Hause. Helfer*innen und Untergetauchte haben nun eine Zeit lang das Reich für sich allein. Um 12.45 Uhr gehen die Helfer*innen ins Hinterhaus, um etwas zu essen. Meist sind das Johannes Kleiman, Victor Kugler und Bep Voskuijl. Am Anfang ist Beps Vater Johan Voskuijl auch oft dabei. Auch Jan Gies (Mieps Ehemann) isst regelmäßig mit, obwohl er anderswo in der Stadt arbeitet.Miep Gies bleibt meist im Büro und behält alles im Blick. Die Versteckten sind froh, wenn sie andere Gesichter sehen, und sie wollen auch die neuesten Nachrichten aus der Stadt erfahren. Um 13.00 Uhr wird das Radio angestellt, für die Nachrichten der BBC. Ab 13.15 Uhr wird gegessen, und um 13.45 gehen die Helfer*innen wieder an die Arbeit.
Der Nachmittag
Nachdem die Untergetauchten alles aufgeräumt haben, halten die meisten von ihnen einen kleinen Mittagsschlaf. Anne nutzt diese Zeit zum Lernen oder Schreiben. Gegen sechzehn Uhr ist Kaffeezeit, danach beginnen die Vorbereitungen für das Abendessen. Um 17.30 Uhr gehen die Lagerarbeiter nach Hause. Die Helferin Bep Voskuijl schaut meist kurz herein und fragt, ob die Untergetauchten noch etwas brauchen. Nachdem sie um Viertel vor sechs auch nach Hause gegangen ist, brauchen die Untergetauchten nicht mehr im Hinterhaus zu bleiben und verteilen sich im ganzen Gebäude.
Der Abend
Hermann van Pels sieht die Post des Tages durch, Peter van Pels holt das Brot, das im Büro bereitliegt, Otto Frank tippt Geschäftsbriefe auf der Schreibmaschine, Margot und Anne erledigen Büroarbeiten und Auguste van Pels und Edith Frank kochen das Abendessen.Nach dem Abendessen wird noch ein wenig gelesen, man unterhält sich oder hört Radio. Ab 21.00 Uhr beginnen die Vorbereitungen für die Nacht. Möbel müssen umgestellt werden, z.B. im Zimmer des Ehepaars van Pels. Wie am Morgen gehen die Untergetauchten nacheinander in den Waschraum. Jeden Tag müssen bei Sonnenuntergang die Fenster verdunkelt werden. Nachdem das geschehen ist, wird es still im Hinterhaus. Am nächsten Morgen klingelt der Wecker wieder um 6.45 Uhr, außer am Sonntag.
Aufgabe 1: Brief
Anne beschreibt am 09. und 10. Juli 1942 das Versteck im Hinterhaus.
Schreibe einen Brief an Anne über deine eigene Wohnsituation und was du über das Versteck im Hinterhaus denkst.
Aufgabe 2: Tagebucheintrag
Am 14. Juni 1942 schreibt Anne über ihren Geburtstag. Sie berichtet über ihre Geschenke, wie sie sich gefühlt hat und wer mit ihr gefeiert hat.
Schreibe einen Tagebucheintrag über deinen eigenen Geburtstag.
Bewertungskriterium
Anmerkung
Punkte
Formalien
Datum (inkl. Freizeile)
/1
Grußformeln
/2
Ausdruck und Rechtschreibung
Sprachverwendung angemessen und gut verständlich.
/4
Rechtschreibung und Grammatik
/4
Korrekte Verwendung der Zeitformen
/4
Inhalt
Arbeitsauftrag umgesetzt
/4
chronologischer Aufbau
/4
Darstellung persönlicher Gedanken, Gefühle und Erlebnisse
/4
Gesamt
/27
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