Der Gregorianische Choral (ca. 800-1100 n. Chr.)
Wenn man von einem „Gregorianischen Choral“ spricht, meint man immer einen liturgischen Gesang. Das bedeutet, dass der Text lateinisch ist, von Mönchen und in Kirchen gesungen wird. Um die Melodien festzuhalten, verwendeten die Mönche ein Notensystem mit vier Linien. Die Noten waren durch die damalige Schreibfeder quadratisch, deshalb heißt es auch Quadratnotenschrift.
Die Dauer der Pausen erkennt man an der Länge eines Strichs, welcher nach unten führt. Pausen wurden zum Atmen genutzt, denn es handelt sich beim Gregorianischen Choral um eine rein gesungene Musik. Die Melodie befindet sich immer innerhalb der vier Tonlinien. Die Musik ist einstimmig, es singt also nur ein Mann oder mehrere Männer die gleiche Melodie gemeinsam. Auch der Rhythmus war bei vielen Chorälen oft sehr ähnlich.
Früher war Papier sehr teuer und alle Bücher und eben auch Melodien wurden mit der Hand geschrieben.
Der Gregorianische Choral ist nach Papst Gregor I. (540-604) benannt.

Latein: Nos autem gloriari oportet in cruce Domini nostri Iesu Christi, in quo est salus, vita, et resurrectio nostra, per quem salvati et liberati sumus.
Deutsche Übersetzung: Wir aber sollen uns rühmen im Kreuz unseres Herrn Jesus Christus: In ihm ist Heil, Leben und unsere Auferstehung; durch ihn sind wir erlöst und befreit.
https://www.tutory.de/entdecken/dokument/arbeitsblatt-6-musik-im-mittelalter-1
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