Arbeitsblatt_8

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dass oder das?

„das“ als Ar­ti­kel

Das Wort „das“ kennst du viel­leicht schon von den drei be­stimm­ten Ar­ti­keln: der, die, das. „Das“ ist der Ar­ti­kel für säch­li­che Nomen. In der Regel wird ein Nomen immer von dem da­zu­ge­hö­ri­gen be­stimm­ten Ar­ti­kel be­glei­tet.



Bei­spie­le für den be­stimm­ten Ar­ti­kel „das“:

  • das Buch

  • das Heft

  • das Li­ne­al

  • das Sprach­ni­veau



Auf­ga­be: Setze das als Ar­ti­kel ein.



______ Haus hat einen gro­ßen Gar­ten.



Ich habe _____ Ge­schenk wirk­lich nicht er­war­tet.



______ Hotel war nicht so, wie es Fa­mi­lie Ra­kow­ski er­war­tet hatte.





das als De­mons­tra­tiv­pro­no­men

Als De­mons­tra­tiv­pro­no­men er­setzt es ent­we­der ein Nomen (Stell­ver­tre­ter­pro­no­men) oder be­glei­tet die­ses (Be­glei­ter­pro­no­men)

Bei­spiel: Der Schü­ler woll­te das Buch kau­fen. (Hier ist ein spe­zi­el­les Buch ge­meint → De­mons­tra­tiv­pro­no­men)



Auf­ga­be: Setze das als De­mons­tra­tiv­pro­no­men ein.



______ ist mein Buch.



Der Film war lang­wei­lig. ______ hat mich ge­stört.



______ ist das Haus, das ka­putt ist.









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das als Re­la­tiv­pro­no­men



Als Re­la­tiv­pro­no­men rich­tet es sich immer nach dem Nomen, auf das es sich be­zieht. Also egal, ob als Ar­ti­kel oder Pro­no­men:

Bei­spiel: Das Buch, das ich neu ge­kauft habe, ist ka­putt. (Hier be­zieht sich das „das“ auf „das Buch“ → Re­la­tiv­pro­no­men)



Auf­ga­be: Setze das als Re­la­tiv­pro­no­men ein.

Ich mag das Buch, ______ (wel­ches) du mir ge­schenkt hast.
Die Mut­ter ruft das Kind, ______ (wel­ches) im Sand­kas­ten spielt.
Das ist das Handy, ______ (wel­ches) im Un­ter­richt klin­gelt.
Er sucht das Auto, ______ (wel­ches) ges­tern ge­stoh­len wurde.
Wir essen das Eis, _______ (wel­ches) Anna ge­kauft hat." 



Zu­satz­fra­ge:

Das zwei­te das in den Sät­zen, ist dann was? (Ar­ti­kel, De­mons­tra­tiv­pro­no­men, Kon­junk­ti­on?)



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dass als Kon­junk­ti­on

Die Kon­junk­ti­on „dass“ ist nicht-​flektierbar: Das heißt, sie wird weder de­kli­niert noch kon­ju­giert oder kom­pa­riert(ge­stei­gert), weil sie nicht ver­än­dert wer­den darf. Sie bleibt also immer in der Aus­gangs­form ste­hen. Die sub­or­di­nie­ren­de Kon­junk­ti­on „dass“ hat vor allem eine gram­ma­ti­sche Funk­ti­on. Sie lei­tet den Ne­ben­satz ein und ver­schiebt das Verb au­to­ma­tisch an das Satz­en­de. Sie ist so ge­se­hen in­halts­leer. Es gibt kein Be­zugs­wort. Es gibt kein Nomen, auf das sie sich be­zieht, das sie be­glei­tet oder er­setzt.

Bei­spiel­sät­ze für die sub­or­di­nie­ren­de Kon­junk­ti­on „dass“:

  • Er er­zählt, dass er ein neues Buch ge­kauft hat.

  • Sie freut sich, dass ihr Sprach­kurs be­ginnt.



Auf­ga­be: Setze dass als Kon­junk­ti­on ein.



Ich glau­be, dass er Recht hat. (Ich glau­be jenes, dass er Recht hat - geht nicht, aber Ich glau­be jenes ist un­sin­nig, daher ist dass rich­tig.)

  • Sie hat ge­sagt, _______ sie pünkt­lich ist.

  • Es ist schön, _______ du mir ge­hol­fen hast.

  • Der Leh­rer be­merk­te, _______ das Thema schwie­rig war.

  • Wir haben be­schlos­sen, _______ wir mor­gen gehen.

  • Ich wün­sche mir, _________ das Wet­ter mor­gen gut ist. 

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von LeaP

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