Aus der Rübe zum Dessert

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Aus der Rübe zum Dessert

Irgendetwas-​mit-​Ose

Zu­cker ist nicht gleich Zu­cker. Wenn von Zu­cker ge­spro­chen wird, wird

au­to­ma­tisch an den wei­ßen Zu­cker aus der Küche ge­dacht. Aber che­misch

ge­se­hen gibt es ver­schie­de­ne Zu­cker­ar­ten die man un­ter­schei­den muss, da diese un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren und Ei­gen­schaf­ten haben.



Ein wich­ti­ger En­er­gie­lie­fe­rant für un­se­ren Kör­per ist die Glu­co­se. Glu­co­se wird auch Dex­tro­se oder Trau­ben­zu­cker ge­nannt. Er kommt na­tür­lich in Trau­ben, Honig und Bee­ren vor.



Früch­te ent­hal­ten Frucht­zu­cker, der Fruc­to­se ge­nannt wird.



Oft wird von: Einfach-​Zucker und Zweifach-​Zucker ge­spro­chen. Das be­deu­tet, das man­che Zu­cker­va­ri­an­ten nur aus einem, aus zwei, oder aus meh­re­ren

Mo­le­kü­len be­stehen. Glu­co­se und Fruc­to­se sind Ein­fach­zu­cker bzw.

Mo­no­sac­cha­ri­de (mono = eins; Sac­cha­rid = Zu­cker).



Ein Bei­spiel für Di­sac­cha­ri­de ist der Zu­cker, der in der Milch ent­hal­ten ist. Ei­ni­ge

Men­schen ver­tra­gen die­sen Zu­cker nicht. Ge­spro­chen wird hier von der Lac­to­se, die von ei­ni­gen in der Ver­dau­ung nicht ver­ar­bei­tet wer­den kann. Die Lac­to­se

be­steht aus zwei Mo­le­kü­len ein­mal Glu­co­se und Ga­lac­to­se.



Eine wei­te­re Va­ri­an­te ist die Mal­to­se, diese ent­steht, wenn Stär­ke ab­ge­baut wird. Sie ist auch ein Di­sac­cha­rid be­steht aber an­ders als die Lac­to­se aus zwei Glu­co­se Mo­le­kü­le.



Der weiße Haus­halts­zu­cker, den wir alle ken­nen, ist Sac­cha­ro­se, ein Di­sac­cha­rid, wel­cher aus Glu­co­se und Fruc­to­se be­steht.



Alle diese Zu­cker schme­cken süß und lie­fern En­er­gie, aber sie kom­men in

un­ter­schied­li­chen Le­bens­mit­teln vor und wer­den im Kör­per un­ter­schied­lich schnell auf­ge­nom­men.

Merke

Wenn auf einer Ver­pa­ckung Zu­cker steht, kann dies ganz ver­schie­de­ne Zu­cker­ar­ten mei­nen. Es lohnt sich ein Blick auf die Zu­ta­ten­lis­te.

Woll­rab, A., Or­ga­ni­sche Che­mie - Eine Ein­füh­rung für Lehr­amts- und Ne­ben­fach­stu­den­ten, Sprin­ger Spek­trum, Kap. 21, S. 787 ff., 4. Auf­la­ge.

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Zu­cker Zau­bert

1
Über­le­ge, was mit Nach­weis ge­meint ist.
2
Re­cher­chie­re, was ein che­mi­scher Nach­weis ist.
3
No­tie­re Pro­duk­te, mit denen die Fehling-​Probe noch durch­ge­führt
wer­den kann.
4
No­tie­re, wie man Zu­cker noch nach­wei­sen kann.
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Die Fehling-​Probe

Die Fehling-​Probe ist ein che­mi­scher Test, mit dem man be­stimm­te Zu­cker, wie zum Bei­spiel Glu­co­se nach­wei­sen kann. Dabei be­ob­ach­tet man eine deut­li­che Farb­ver­än­de­rung der Lö­sung.



Durch­füh­rung:

Be­ob­ach­tung

Aus­wer­tung

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Die Fehling-​Probe - Lö­sung

Die Fehling-​Probe ist ein che­mi­scher Test, mit dem man be­stimm­te Zu­cker, wie zum Bei­spiel Glu­co­se nach­wei­sen kann. Dabei be­ob­ach­tet man eine deut­li­che Farb­ver­än­de­rung der Lö­sung.



Durch­füh­rung:

- 3 Re­agenz­glä­ser mit de­stil­lier­tem Was­ser, 1. mit Glu­co­se; 2. mit Sac­cha­ro­se; 3. mit nichts (Kon­trol­le).

-​Zugabe Fehling-​Lösung I, da­nach Zu­ga­be Fehling-​Lösung II

-Ins hei­ßes Was­ser­bad ge­stellt.

Be­ob­ach­tung

Alle RGs nach Zu­ga­be Feh­ling I und II blau.

Nach Was­ser­bad:

RG 1: Wird orange-​rot und trüb

RG 2: Bleibt blau und klar

RG 3: Bleibt blau und klar



(oder Zeich­nung)

Aus­wer­tung

Farb­ver­än­de­rung heißt, dass die Fehling-​Probe eine Nach­weis­re­ak­ti­on für

Glu­co­se, bzw. glu­co­se­ähn­li­chen Struk­tu­ren ist. Bei Sac­cha­ro­se gibt es keine

Ver­än­de­rung, wes­halb es nicht Glucose-​ähnlich ist.

Aus der Rübe zum Dessert

von Rüegg

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