Gerade für Lehrer/innen - egal ob in der Primar-, der Sekundar- oder Tertiärstufe - ist es essentiell, einen Einblick in das Thema Urheberrecht zu erhalten, da sie es sind, die für gewöhnlich laufend neue, ansprechende, innovative, aktuelle Materialien erstellen (sollen, wollen, müssen).
Dabei stellen sich ihnen nicht nur inhaltliche und somit fachliche Fragen, sondern auch überfachliche Fragen:
Was ist erlaubt, was verboten?
Wo finde ich Materialien für den Unterricht?
Welche Bilder darf ich verwenden?
Gibt es Fortbildungen in diesem Bereich?
Worauf sollte man achten?
Open Educational Resources
Materialien, die speziell zur Verwendung in Unterricht und Lehre entwickelt sind, nennen sich Educational Resources. Werden diese so konzipiert, dass sie von anderen auch verwendet, verändert und weitergegeben werden können, dann nennen sie sich Open Educational Resources.
Um aus einem Unterrichtsmaterial eine Open Educational Resource zu machen, die auf den ersten Blick als solche erkennbar ist, gibt es verschiedene Lizenzierungsmodelle. Das bekannteste im schulischen Bereich ist das Creative-Commons-Modell.
- Lesen Sie sich die Lizenzelemente durch und machen Sie sich Notizen.
- Nutzen Sie hierfür diesen Link https://creativecommons.org/share-your-work/licensing-types-examples/
- Versuchen Sie, die einzelnen Elemente in Ihren eigenen Worten zu beschreiben.
- Diese Lizenzelementen werden zu sog. Creative Commons-Lizenzen kombiniert.
- Schauen Sie sich die unterschiedlichen Kombinationen auf der Seite https://creativecommons.org/licenses/ an.
- Nun liegt es an Ihnen. Wenn Sie Materialien teilen wollen, welche Lizenz würden Sie wählen? Wählen Sie eine Lizenz aus und begründen Sie Ihre Entscheidung.
- Schreiben Sie Ihre Begründung in unser gemeinsames Padlet: https://padlet.com/elke_lackner/creativecommons.
Warum gibt es keine Lizenz CC BY-NC-ND-SA?


