• Benetzungslücken hygienische Händedesinfektion
  • anonym
  • 21.07.2021
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Benetzungslücken bei der hygienischen Händedesinfektion

Eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung nosokomialer Infektionen ist die hygienische Händedesinfektion. Sie inaktiviert die Keime der transienten Hautflora und ist zudem viel hautschonender als eine Händewaschung. Neben dem eingesetzten Desinfektionsmittel ist die richtige Anwendung entscheidend für den Erfolg.

Die übliche Einwirkzeit der meisten Händedesinfektionsmittel beträgt 30 Sekunden. Das bedeutet, dass nur Hautareale, die die entsprechende Zeit ausreichend feucht gehalten wurden, eine sichere Keimreduktion aufweisen.

1
Führen Sie die hygienische Händedesinfektion mit dem fluoreszierenden Desinfektions-mittel durch. Halten Sie anschließend Ihre Hände unter das Schwarzlicht.
  • Was stellen Sie fest?
2
Zeichnen Sie in die nachfolgende Grafik die Hautpartien ein, die unzureichend bzw. überhaupt nicht mit Desinfektionsmittel in Berührung gekommen sind. Benutzen Sie dafür folgende Farben:

Keine Desinfektionsflüssigkeit = ROT
Unzureichende Desinfektionsflüssigkeit (z.B. vereinzelte Punkte) = Gelb
3
Überlegen Sie nun, welche Dinge Sie im Laufe des Tages, bevor Sie sich auf den Weg zur Arbeit (Frühdienst/ Spätdienst) machen, berühren. Listen Sie diese grob auf.
4
Üben Sie nun die hygienische Händedesinfektion 3 Mal. Wechsel Sie sich dazu jeweils mit Ihrem Sitznachbarn ab, der Ihre Durchführung beobachtet, kontrolliert und ggf. Hilfestellung leistet.
Beachten Sie bei jedem Durchlauf jeweils
  • die Einwirkzeit (30 Sek.)
  • ggf. vorhandenen Hautfalten
  • Fingernägel
  • Handflächenkanten
  • die Handgelenke