Berufsorientierung Bewerbungsgespräche

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Be­wer­bungs­ge­sprä­che

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Das Be­wer­bungs­ge­spräch – wor­auf kommt es an?
Ein Be­wer­bungs­ge­spräch ist eine wich­ti­ge Ge­le­gen­heit, einen guten Ein­druck bei einem Un­ter­neh­men zu hin­ter­las­sen. Dabei zäh­len nicht nur schu­li­sche Leis­tun­gen oder fach­li­che Kennt­nis­se, son­dern vor allem auch das Auf­tre­ten, die Vor­be­rei­tung und das Ver­hal­ten wäh­rend des Ge­sprächs.

Eine gute Vor­be­rei­tung ist der erste Schritt zum Er­folg. Es ist wich­tig, sich im Vor­feld über das Un­ter­neh­men zu in­for­mie­ren und zu wis­sen, worum es in dem Beruf geht. Au­ßer­dem soll­te man sich über­le­gen, warum man sich genau für diese Stel­le be­wor­ben hat und wel­che ei­ge­nen Stär­ken man mit­bringt. Wer vor­be­rei­tet ist, wirkt si­che­rer und kann Fra­gen bes­ser be­ant­wor­ten.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt ist die Pünkt­lich­keit. Zu einem Be­wer­bungs­ge­spräch soll­te man auf kei­nen Fall zu spät kom­men. Am bes­ten plant man so, dass man etwa fünf bis zehn Mi­nu­ten frü­her vor Ort ist. Auch das äu­ße­re Er­schei­nungs­bild spielt eine große Rolle. Die Klei­dung soll­te sau­ber, or­dent­lich und pas­send sein. Ein ge­pfleg­tes Auf­tre­ten ist ent­schei­dend.

Der erste Ein­druck ent­steht be­reits bei der Be­grü­ßung. Ein freund­li­ches Lä­cheln, Blick­kon­takt und eine höf­li­che Vor­stel­lung mit dem ei­ge­nen Namen sind sehr wich­tig. Dies zeigt Re­spekt und In­ter­es­se. Wäh­rend des Ge­sprächs soll­te man ruhig und deut­lich spre­chen, auf­merk­sam zu­hö­ren und ehr­lich auf die Fra­gen ant­wor­ten. Um­gangs­spra­che oder Slang soll­ten ver­mie­den wer­den, da ein Be­wer­bungs­ge­spräch eine for­mel­le Si­tu­a­ti­on ist.

Auch die Kör­per­spra­che darf nicht un­ter­schätzt wer­den. Eine auf­rech­te Hal­tung, re­gel­mä­ßi­ger Blick­kon­takt und ein ru­hi­ges Ver­hal­ten wir­ken po­si­tiv. Wer ner­vös mit Ge­gen­stän­den spielt, sich stän­dig be­wegt oder auf das Handy schaut, hin­ter­lässt schnell einen un­si­che­ren oder un­kon­zen­trier­ten Ein­druck.

Im Ge­spräch wer­den häu­fig ty­pi­sche Fra­gen ge­stellt, auf die man sich vor­be­rei­ten kann. Dazu ge­hö­ren zum Bei­spiel Fra­gen wie: „Warum möch­ten Sie die­sen Beruf er­ler­nen?“, „Was sind Ihre Stär­ken und Schwä­chen?“ oder „Warum soll­ten wir ge­ra­de Sie ein­stel­len?“. Es hilft, sich vorab mög­li­che Ant­wor­ten zu über­le­gen, ohne sie aus­wen­dig zu ler­nen.

Am Ende eines Be­wer­bungs­ge­sprächs hat man oft die Mög­lich­keit, selbst Fra­gen zu stel­len. Diese Chan­ce soll­te man nut­zen, um In­ter­es­se zu zei­gen. Man kann zum Bei­spiel nach einem ty­pi­schen Ar­beits­tag oder nach den Auf­ga­ben im Be­trieb fra­gen.

Es gibt auch ei­ni­ge Dinge, die man un­be­dingt ver­mei­den soll­te. Dazu ge­hö­ren Un­pünkt­lich­keit, un­höf­li­ches Ver­hal­ten, Des­in­ter­es­se oder ne­ga­ti­ve Aus­sa­gen über die Schu­le, frü­he­re Prak­ti­ka oder an­de­re Per­so­nen. Ein re­spekt­vol­ler und freund­li­cher Um­gang ist immer ent­schei­dend.
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Nun schau­en wir uns ge­mein­sam ein Be­wer­bungs­vi­deo an. Be­ant­wor­te zu­erst in Ein­zel­ar­beit die Fra­gen zum Video. An­schlie­ßend be­spre­che mit dei­nem Sitz­nach­bar die Er­geb­nis­se!

Wie wirkt die Be­wer­be­rin auf dich? Wür­dest du sie ein­stel­len?

Hält die Be­wer­be­rin Au­gen­kon­takt? Wie wür­dest du ge­ne­rell ihre Kör­per­spra­che be­ur­tei­len?

Wie er­klärt die Be­wer­be­rin ihre schlech­ten Noten? Wie könn­te man bes­ser auf diese Si­tu­a­ti­on re­agie­ren?

Wie spricht die Be­wer­be­rin? Wirkt sie höf­lich und re­spekt­voll?

Wie be­ant­wor­tet die Be­wer­be­rin die Fra­gen? Nenne eine Ant­wort, die un­pas­send oder pro­ble­ma­tisch ist.

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Nun schau­en wir uns ein wei­te­res Video an. Be­ant­wor­te in Ein­zel­ar­beit die Fra­gen und be­spre­che sie an­schlie­ßend mit dei­nem Sitz­nach­bar!

Wie wirkt die Be­wer­be­rin ins­ge­samt auf dich? Wür­dest du sie ein­stel­len?

Hält die Be­wer­be­rin Au­gen­kon­takt? Wie wirkt ihre Kör­per­spra­che (Hal­tung, Ges­tik, Sitz­wei­se)?

Wie geht die Be­wer­be­rin mit schwie­ri­gen The­men (z. B. Schwä­chen oder Noten) um? Wirkt ihre Ant­wort ehr­lich und re­flek­tiert? Warum ist ihre Re­ak­ti­on bes­ser als im ers­ten Video?

Wie be­ant­wor­tet die Be­wer­be­rin die Frage? Wir­ken ihre Ant­wor­ten gut vor­be­rei­tet?

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Nun schau­en wir uns ein wei­te­res Video an. Be­ant­wor­te wie­der selbst­stän­dig die Fra­gen und be­spre­che an­schlie­ßend die Ant­wor­ten mit dei­nem Sitz­nach­bar.



Was ist dir po­si­tiv auf­ge­fal­len? Was ist dir ne­ga­tiv auf­ge­fal­len?

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Nun schau­en wir uns ein wei­te­res Video an. Be­ant­wor­te wie­der selbst­stän­dig die Fra­gen und be­spre­che an­schlie­ßend die Ant­wor­ten mit dei­nem Sitz­nach­bar.



Was ist dir po­si­tiv auf­ge­fal­len? Was ist dir ne­ga­tiv auf­ge­fal­len?

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Anruf vor der Be­wer­bung

Ein Anruf vor der Be­wer­bung kann sehr hilf­reich sein. Dabei ruft man im Un­ter­neh­men an, bevor man seine Be­wer­bungs­un­ter­la­gen ab­schickt. So kann man of­fe­ne Fra­gen klä­ren und gleich­zei­tig einen ers­ten po­si­ti­ven Ein­druck hin­ter­las­sen.

Ein sol­cher Anruf zeigt, dass man sich wirk­lich für die Stel­le in­ter­es­siert. Au­ßer­dem kann man wich­ti­ge In­for­ma­ti­o­nen be­kom­men, zum Bei­spiel ob die Stel­le noch frei ist oder an wen die Be­wer­bung ge­schickt wer­den soll.

Wich­tig ist je­doch, dass man sich gut vor­be­rei­tet. Man soll­te vor­her genau wis­sen, warum man an­ruft und was man fra­gen möch­te. Au­ßer­dem soll­te man sich Stich­punk­te no­tie­ren.

Beim Te­le­fo­nat selbst soll­te man:
-  freund­lich und höf­lich spre­chen
-  sich mit Namen vor­stel­len
-  lang­sam und deut­lich spre­chen
-  kon­zen­triert und re­spekt­voll blei­ben

Auch die Um­ge­bung ist wich­tig: Es soll­te ruhig sein, damit man nicht ge­stört wird.
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Be­ant­wor­te nun in Ein­zel­ar­beit fol­gen­de Fra­gen zum Video:

Was ist dir po­si­tiv auf­ge­fal­len? (z. B. Ver­hal­ten, Spra­che, Vor­be­rei­tung)

Was wür­dest du bei einem ei­ge­nen Anruf ge­nau­so oder an­ders ma­chen?

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von anonym

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