• Bevölkerungsentwicklung in China – Wachstum und Bewegung ohne Ende?
  • anonym
  • 08.12.2023
  • Geographie
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Be­völ­ke­rungs­ent­wick­lung in China – Wachs­tum und Be­we­gung ohne Ende?

M1 Wer­bung für die Ein-​Kind-Politik in China

M2: Ur­sa­che der Be­völ­ke­rungs­po­li­tik

China ist nicht nur eines der größ­ten Län­der der Erde, es war – so­weit zu­rück­ver­folg­bar – meist auch immer das be­völ­ke­rungs­reichs­te. Die ge­sam­te Erd­be­völ­ke­rung be­trug um Chris­ti Ge­burt schät­zungs­wei­se 160 Mio., d. h., ein Drit­tel waren Chi­ne­sen. Heute sind ca. ein Fünf­tel der Welt­be­völ­ke­rung Chi­ne­sen. Damit wird deut­lich: Die Ent­wick­lung der Welt­be­völ­ke­rung wurde immer von China ent­schei­dend mit­ge­prägt. Da­mals – unter ganz an­de­ren öko­no­mi­schen und ge­sell­schaft­li­chen Be­din­gun­gen – wie heute ist ein zen­tra­les Pro­blem des Lan­des die Er­näh­rung der Be­völ­ke­rung. Immer dann, wenn die Er­näh­rung nicht si­cher­ge­stellt wer­den konn­te, kam es bis in die jüngs­te Zeit zu er­heb­li­chen Wan­de­rungs­be­we­gun­gen in­ner­halb des Staa­tes, aber auch zum Ver­las­sen des Lan­des. Ein un­kon­trol­lier­tes Be­völ­ke­rungs­wachs­tum kann die wirt­schaft­li­che Leis­tungs­kraft eines Lan­des über­stei­gen. In den 1970er Jah­ren bekam eine chi­ne­si­sche Frau im Schnitt sechs Kin­der. Daher wurde 1979 das Ein-​Kind-Gesetz als eine Maß­nah­me zur kon­se­quen­ten Be­völ­ke­rungs­po­li­tik er­las­sen. Durch die Ein-​Kind-Politik wuchs die chi­ne­si­sche Be­völ­ke­rung er­heb­lich lang­sa­mer. DIe Zahl der Kin­der pro Frau lag 2015 bei 1,6 Kin­dern.

China ist nicht nur eines der größ­ten Län­der der Erde, es war – so­weit zu­rück­ver­folg­bar – meist auch immer das be­völ­ke­rungs­reichs­te. Die ge­sam­te Erd­be­völ­ke­rung be­trug um Chris­ti Ge­burt schät­zungs­wei­se 160 Mio., d. h., ein Drit­tel waren Chi­ne­sen. Heute sind ca. ein Fünf­tel der Welt­be­völ­ke­rung Chi­ne­sen. Damit wird deut­lich: Die Ent­wick­lung der Welt­be­völ­ke­rung wurde immer von China ent­schei­dend mit­ge­prägt. Da­mals – unter ganz an­de­ren öko­no­mi­schen und ge­sell­schaft­li­chen Be­din­gun­gen – wie heute ist ein zen­tra­les Pro­blem des Lan­des die Er­näh­rung der Be­völ­ke­rung. Immer dann, wenn die Er­näh­rung nicht si­cher­ge­stellt wer­den konn­te, kam es bis in die jüngs­te Zeit zu er­heb­li­chen Wan­de­rungs­be­we­gun­gen in­ner­halb des Staa­tes, aber auch zum Ver­las­sen des Lan­des. Ein un­kon­trol­lier­tes Be­völ­ke­rungs­wachs­tum kann die wirt­schaft­li­che Leis­tungs­kraft eines Lan­des über­stei­gen. In den 1970er Jah­ren bekam eine chi­ne­si­sche Frau im Schnitt sechs Kin­der. Daher wurde 1979 das Ein-​Kind-Gesetz als eine Maß­nah­me zur kon­se­quen­ten Be­völ­ke­rungs­po­li­tik er­las­sen. Durch die Ein-​Kind-Politik wuchs die chi­ne­si­sche Be­völ­ke­rung er­heb­lich lang­sa­mer. DIe Zahl der Kin­der pro Frau lag 2015 bei 1,6 Kin­dern.





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Flath, M. & Rudyk, E. (Hrsg.). (2017). Un­se­re Erde (1. Aufl.). Cor­nel­sen Ver­lag GmbH, Ber­lin.

M4: Be­völ­ke­rungs­py­ra­mi­de Chi­nas 2016
M3: Be­völ­ke­rungs­py­ra­mi­de Deutsch­lands 2016

M6: Fol­gen der Ein-​Kind-Politik

Etwa 90 % der jun­gen Fa­mi­li­en wur­den von der Ein-​Kind-Politik be­trof­fen, für den Rest gab es Aus­nah­men, etwa für na­tio­na­le Min­der­hei­ten (Mon­go­len, Ti­be­ter u. a.). Ab den 1990er-​Jahren durf­te man auf dem Land zwei Kin­der haben, falls das Erst­ge­bo­re­ne ein Mäd­chen war. So kam es in gro­ßen Tei­len Chi­nas zu einer Wan­de­rung in länd­li­che Ge­bie­te. Je­doch ist nun eines der größ­ten zu­künf­ti­gen Pro­ble­me Chi­nas die Ge­fahr der Über­al­te­rung (Ver­grei­sung der Ge­sell­schaft). Schon 1999 über­schritt China die Schwel­le zu al­tern­den Ge­sell­schaft.

Etwa 90 % der jun­gen Fa­mi­li­en wur­den von der Ein-​Kind-Politik be­trof­fen, für den Rest gab es Aus­nah­men, etwa für na­tio­na­le Min­der­hei­ten (Mon­go­len, Ti­be­ter u. a.). Ab den 1990er-​Jahren durf­te man auf dem Land zwei Kin­der haben, falls das Erst­ge­bo­re­ne ein Mäd­chen war. So kam es in gro­ßen Tei­len Chi­nas zu einer Wan­de­rung in länd­li­che Ge­bie­te. Je­doch ist nun eines der größ­ten zu­künf­ti­gen Pro­ble­me Chi­nas die Ge­fahr der Über­al­te­rung (Ver­grei­sung der Ge­sell­schaft). Schon 1999 über­schritt China die Schwel­le zu al­tern­den Ge­sell­schaft.





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M5: Be­völ­ke­rungs­merk­ma­le Chi­nas und Deutsch­lands (2010)

Diese ist laut UN-​Definition er­reicht, wenn der An­teil der über 60 Jäh­ri­gen zehn Pro­zent über­steigt. Staat­li­chen Pro­gno­sen zu­fol­ge wird die­ser An­teil 2050 auf 31 Pro­zent an­ge­stie­gen sein. Die Ver­sor­gung der äl­te­ren Men­schen in der Be­völ­ke­rung wird dann zum gro­ßen ge­sell­schaft­li­chen Pro­blem wer­den, da we­ni­ger Men­schen ar­bei­ten gehen kön­nen und die me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung knap­per wird (we­ni­ger Plät­ze im Kran­ken­haus, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen etc.). Be­son­ders be­trof­fen sind die länd­li­chen Ge­bie­te.

Diese ist laut UN-​Definition er­reicht, wenn der An­teil der über 60 Jäh­ri­gen zehn Pro­zent über­steigt. Staat­li­chen Pro­gno­sen zu­fol­ge wird die­ser An­teil 2050 auf 31 Pro­zent an­ge­stie­gen sein. Die Ver­sor­gung der äl­te­ren Men­schen in der Be­völ­ke­rung wird dann zum gro­ßen ge­sell­schaft­li­chen Pro­blem wer­den, da we­ni­ger Men­schen ar­bei­ten gehen kön­nen und die me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung knap­per wird (we­ni­ger Plät­ze im Kran­ken­haus, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen etc.). Be­son­ders be­trof­fen sind die länd­li­chen Ge­bie­te.

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Flath, M. & Rudyk, E. (Hrsg.). (2017). Un­se­re Erde (1. Aufl.). Cor­nel­sen Ver­lag GmbH, Ber­lin.

1
Ver­glei­che den Auf­bau der Be­völ­ke­rung Deutsch­lands und Chi­nas mit­hil­fe von M3-M5.
2
Nenne die Aus­wir­kun­gen der Ein-​Kind-Politik mi­hil­fe von M2 und M6.
3
Be­ur­tei­le die Pro­blem­fra­ge Be­völ­ke­rungs­ent­wick­lung in China - Wachs­tum und
Be­we­gung ohne Ende?
4
Ver­voll­stän­di­ge das Kreuz­wort­rät­sel.
  • Nutze dafür die Ma­te­ria­li­en des Ar­beits­blat­tes.

Ho­ri­zon­tal ▶

(1) In wel­chem Jahr wurde die Ein-​Kind-Politik in China ein­ge­führt?

(2) Die Haupt­stadt von China.

(4) Die Ver­ord­nung, die in China zur Be­gren­zung

des Be­völ­ke­rungs­wachs­tums ein­ge­führt wurde.

(6) Im Jahr 1982 über­schritt die Be­völ­ke­rung

Chi­nas diese be­ein­dru­cken­de An­zahl.



Ver­ti­kal ▼

(1) Die be­völ­ke­rungs­reichs­te Stadt Chi­nas und

eine der größ­ten Me­tro­po­len der Welt.

(3) Der Kon­ti­nent auf dem China liegt.

(5) Die An­zahl der Ge­bur­ten pro 1.000

Ein­woh­ner in einem be­stimm­ten Zeit­raum.

(7) Eine gra­fi­sche Dar­stel­lung, die die

Al­ters­struk­tur einer Be­völ­ke­rung zeigt.

(Be­völ­ke­rungs________)

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