• Buchführung Betriebliche und rechtliche Notwendigkeiten
  • anonym
  • 17.08.2020
  • 2. Ausbildungsjahr
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Wie kann der Erfolg eines Unternehmens gemessen werden?

Jedes Unternehmen braucht ein Rechungswesen, in dem alle Geschäftsfälle dokumentiert werden.

Es gibt folgende Teile des Rechnungswesens:

·       Die Buchführung ist für die Dokumentation

·       Die Statistik wird aus den Zahlen der Buchführung in übersichtliche Grafiken und

       Tabellen geschrieben.

·       Die Kosten und Leistungsrechnung (passt das Verhältnis zwischen Einnahmen und

Ausgaben).

·       Die Unternehmensplanung (für die zukünftige Größe des Betriebes)

In der Buchführung werden die im Unternehmen anfallenden  Geschäftsfälle (wie z.B. Verkauf von Produkten,  Wertminderungen an Vermögensgegenständen durch planmäßige Abnutzung oder Kauf eines Lieferwagen u.v.a.) in zeitlich genauer Reihenfolge aufgezeichnet.

Die Pflicht zur Geschäftsbuchführung ergibt sich aus den §§ 238 und folgende im HGB.

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Geschäftsfälle sind zum Beispiel:
• Kaufen bei einem Lieferanten
• Gehälter der Mitarbeiter auszahlen
• Werbung in einer Zeitung für die Produkte bezahlen
• Kaufen von einem neuen Lieferfahrzeug
• Rechnung für einen Kunden schreiben
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Nennen Sie weiter Geschäftsfälle:

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Die doppelte Buchführung geht davon aus, dass jeder Vorgang, der eine  Veränderung eines in der Bilanz enthaltenen Postens zur Folge hat,  notwendig auch einen zweiten Posten ändern muss, da sonst die  Bilanzgleichung gestört würde. Jeder buchungsfähige Geschäftsvorfall hat  also zwei wertgleiche Buchungen zur Folge, eine Soll- und eine  Habenbuchung. Während sich bei den Aktivkonten die Vermögenszunahmen  auf der Sollseite und die Vermögensabnahmen auf der Habenseite  auswirken, zeigen sich bei den Schuldkonten und dem Eigenkapitalkonto  (Passivseite) die Zunahmen im Haben und die Abnahmen im Soll.

Im Aktivkonto der Buchführung werden alle Geschäftsfälle, die die linke Seite der Buchführung beeinflussen aufgezeichnet.

Im Passivkonto werden alle Geschäftsfälle von der Aktivseite noch einmal verbucht.

Beispiel: Sie erhalten Ware, die Sie noch nicht bezahlt haben.

Aktivkonto: Ware wird mehr wird mehr

Passivkonto: Verbindlichkeiten werden höher

Ergebnis: Bilanzsumme steigt und bleibt dadurch auf beiden Seiten gleich (die Buchführung ist ausgeglichen).

Regeln zur ordnungsgemäßen Buchführung.

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Nennen Sie Regeln zur ordnungsgemäßen Buchführung
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Nennen Sie Regeln zur ordnungsgemäßen Buchführung
• Die Aufzeichnungen müssen klar und übersichtlich sein
• Die Aufzeichnungen müssen zeitnah passieren
• Die Aufzeichnungen müssen in fortlaufender Reihenfolge gemacht werden
• Zu jeder Aufzeichnung muss auch ein Beleg vorhanden sein
• Die Auszeichnungen müssen in eine lebenden Sprache und hier in Deutschland in € gemacht werden
• Die Eintragungen müssen auch nach Veränderungen noch wieder zu finden sein
• Alle Unterlagen müssen 10 Jahre aufbewahrt werden
• Nur Geschäftsbriefe und Steuerunterlagen müssen nur sechs Jahre aufbewahrt werden
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Keine Buchung ohne Beleg!

Aus den Vorgaben des Betriebes und aus den Gesetzen ist zu erkennen, das eine Buchführung gemacht werden muss.

Deshalb müssen sie auch alle Belege aufbewahren. Diese Belege müssen sorgfältig und sortiert aufbewahrt werden.

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Welche Arten von Belegen kennen Sie?
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1. Eingangsrechnungen

2. Bankauszüge

3. Ausgangsrechnungen

4. Kassenberichte

5. Quittungen