• Das Huhn
  • Saskiaaa
  • 03.02.2021
  • Biologie
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  • Das Hühnerei

    Eier sind natürlich gar nicht gebaut. Sie wachsen im Inneren der Henne heran und die Henne legt das fertige Ei ab. Interessant ist aber, aus was so ein Hühnerei eigentlich besteht.

    Die Eierschale ist aus Kalk. Sie ist relativ stabil. Die Ei-Form ist die Hülle mit der kleinsten möglichen Fläche. Sie verpackt mit möglichst wenig Material möglichst viel Inhalt.

    So braucht eine runde Verpackung,wie ein Ei oder eine Kugel,nur ca.die Hälfte des Verpackungsmaterials (Eierschale) als wenn die Eierschale der Hühner schachtelförmig wäre.

    Unter der Eierschale hat ein Ei ein sogenanntes Oberhäutchen. Sie verhindert (wie eine Folie) das Eier,die einen Sprung in der Schale haben,direkt auslaufen. Schlau von so einem Huhn.

    In dem Ei ist in der Mitte das Eigelb oder auch Dotter genannt. Um dieses Eigelb befindet sich das Eiklar,eine dünnflüssige durchsichtige Flüssigkeit,die erst durch Erhitzen zu starrem Eiweiß wird.

    Übrigens dieses Eiklar lässt sich roh ganz prima zu einem festen Schaum schlagen, den man in vielen Speisen als Eischnee zum Lockermachen von Gerichten verwendet. Dann sieht das Eiklar fast aus wie Schlagsahne.

    Da die Einkaufsmärkte an Eiern verdienen wollen und Menschen gerne günstige Eier kaufen, werden die Eier in großen Betrieben so billig wie möglich hergestellt.

    Die Frage ist, was sind günstige Eier? Billige Eier bedeuten häufig ein Leben für die Hühner auf engstem Raum in fabrikähnlichen Hallen. Im Umkreis von nur 100 Kilometern sind die Vermarkter von Eiern. Sie verkaufen ungefähr die Hälfte aller deutschen Eier.

    In riesigen Zucht- und Mastbetriebe werden über zehn Milliarden Eier an Packstationen geliefert. Sortiert und verpackt kommt der Großteil der Eier an Discounter, Supermärkte und die Nahrungsmittelindustrie. Schnell gibt es so immer mal ein paar zehntausend Eier an einem Ort zu viel und andernorts zu wenig.

    Jedes Huhn legt heute rund 300 Eier im Jahr, das ist zehnmal so viel wie seine Urahnen. Da ein Osterhuhn nur weiße Eier legt und schon nach einem halben Lebensjahr 80 Prozent seiner Legeleistung vollbracht hat, beginnt nach dem Fest das große Schlachten.  Achte nach Ostern auf Sonderangebote bei Hühnerfleisch - das Ei dazu kennst du dann ja schon.

    Viele Menschen möchten, dass es den Hühnern gut geht. Sie sind bereit, mehr für ein Ei zu bezahlen. Eine Bestimmung gibt genau an, wie Hühner gehalten werden müssen, damit ihre Eier nach Haltungsarten geordnet verkauft werden können. So kannst du selbst entscheiden, welche Eier du kaufen möchtest.

    Besonders strenge Regeln hat das Bio-Ei. Hier sind bestimmte Regeln für Futter, Medikamente und auch die Haltung der Tiere zu beachten.  Allerdings ist das Bio-Ei auch besonders teuer!

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