• Das Leben ist Leider - Der Buddhismus und die vier edlen Wahrheiten
  • anonym
  • 05.01.2021
  • Ethik
  • 10
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  • Letzte Woche haben wir uns mit dem Leben des Buddha vertraut gemacht. Heute wollen wir die Hauptzüge seiner religiösen Lehre kennenlernen. Deren Grundlage bilden die sogenannten vier edlen Wahrheiten. Bist du gespannt darauf, diese zu erkunden. Dann los geht‘s!

    Buddha - Eine Darstellung
    Buddha: Das Leben ist Leiden

    Buddha zufolge besteht das Leben im Leiden. Das dem so ist, ist unvermeidlich. Denn bereits die Geburt vollzieht sich unter Schmerzen. Auch das Altern, die Krankheit und der Tod sind leidvolle Vorgänge, für die es kein Entrinnen gibt. Ebenso geht Leiden daraus hervor, dass das Leben mit Verzicht einhergeht, weil viele unserer Wünsche unerfüllt bleiben müssen.

    Die vir edlen Wahrheiten

    Besonders wichtig sind für Buddha mit Hinblick auf das Leiden und seine Überwidnung die vier edlen Wahrheiten:

    1. Das Leben ist Leiden.
    2. Wünschen und Begehren lassen Leiden entstehen (Ursache des Leidens).
    3. Man kann das Leiden aufheben, indem man aufhört, zu wünschen und zu begehren (Beendigung des Leidens).
    4. Der achtfache Pfad stellt den Weg zur Beseitigung vom Begehren und somit auch vom Leiden dar (Pfad der Ausübung)
    Tibet: ein buddhistischer Tempel

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    Lies folgende Aussagen aufmerksam und kreuzte das richtige Kästchen an!

    Aussagen

    Erste
    Wahrheit

    Zweite Wahrheit

    dritte Wahrheit

    Vierte Wahrheit

    Der achtfache Pfad stellt ein Regelwerk dar, das praktische Normen zur Beseitigung vom Begehren aufstellt.

    Die Ursache des Leidens erblickt Buddha darin, dass der Mensch nie aufhört, neue Wünsche zu produzieren. Je zahlreiche die vom Menschen gehegten Wünsche sind, umso größer fällt die Unzufriedenheit aus.

    Einerlei wie viel ein Mensch besitzt, das Leiden stellt die wahre Substanz des Lebens. Kein Mensch kann sich dem Leiden entziehen.

    Obwohl das Leiden eine Wirklichkeit im menschlichen Leben darstellt, die sich nicht vermeiden lässt, so lässt es sich zumindest vermeiden, indem man aufhört, Wünsche zu produzieren.

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    Beschreibe mit eigenen Wörtern, weshalb Buddha der Meinung ist, dass Leben und Leiden miteinander unzertrennlich verbunden sind!
    3
    Nimm Stellung zu Buddhas Auffassung des Lebens als leidvoller Angelegenheit! Bist du mit Buddha einverstanden? Begründe deine Antwort!