Das/Dass-Schreibung

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Das/Dass-Schreibung

Wann ver­wen­de ich das und dass?

Ob man in einem Satz das oder dass ver­wen­det, er­gibt sich durch un­ter­schied­li­che Re­geln. Fülle die pas­sen­den Wör­ter aus der Wör­ter­box in die rich­ti­gen Lü­cken ein. Über­le­ge dabei, zu wel­cher Schreib­wei­se die Wör­ter ge­hö­ren:

1
Das mit einem s

Das kann ein  sein. Ar­ti­kel geben Aus­kunft über das  oder die  eines No­mens. Als   ist das ein Er­satz für ein Nomen. Du be­nö­tigst es, wenn du ein Nomen aus dem Haupt­satz in einem Ne­ben­satz näher be­schrei­ben willst. Damit du dich nicht wie­der­holst, er­setzt du das Nomen im Ne­ben­satz mit das.

2
Dass mit zwei s

Dass ver­knüpft immer einen  und einen  mit­ein­an­der. Zwi­schen den bei­den Satz­tei­len be­steht durch die  also eine lo­gi­sche Ver­bin­dung. Du be­zeich­nest sie des­halb auch als Bin­de­wort.

Wör­ter­box

Pro­no­men, Ne­ben­satz, Ar­ti­kel, Kon­junk­ti­on, Ge­schlecht, An­zahl, Haupt­satz

Kreu­ze bei den fol­gen­den Sät­zen an, ob die das/dass-​Schreibung rich­tig ver­wen­det wurde. Kor­ri­gie­re fal­sche Sätze ge­ge­be­nen­falls:

3
Das ist das Fahr­rad, das ge­stoh­len wurde.

Kor­rek­tur:

4
Ich hoffe, das es dir bald wie­der bes­ser geht.

Kor­rek­tur:

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Das/Dass-Schreibung
5
Setze bei den fol­gen­den Sät­zen die rich­ti­ge Ver­wen­dung von das/dass ein:

 Meer ist kühl.

Ich finde es cool,  du Kla­vier spie­len kannst.

meine Freun­din heute zu Be­such kommt, freut mich.

Am liebs­ten lese ich ein Buch,  span­nend ist.

Kaufst du dir  Fahr­rad,  dir so gut ge­fällt?

Ich wuss­te nicht,    Wet­ter heute so schön wird.

Tipp:

Du fin­dest dass meis­tens nach einem Bei­strich. In ein­zel­nen Fäl­len steht es aber auch am Satz­an­fang.



Trick

Ver­su­che, die­ses, jenes oder wel­ches an­stel­le von das oder dass ein­zu­set­zen. Hört sich der Satz rich­tig an, ver­wen­dest du das.

6
In dem fol­gen­den Text­ab­schnitt aus dem Buch Tschick haben sich 5 das/dass-​Fehler ver­steckt. Kannst du sie fin­den?

Als ers­tes ist da der Ge­ruch von Blut und Kaf­fee. Die Kaf­fee­ma­schi­ne steht drü­ben auf dem Tisch, und dass Blut ist in mei­nen Schu­hen. Um ehr­lich zu sein, es ist nicht nur Blut. Als der Äl­te­re »vier­zehn« ge­sagt hat, hab ich mir in die Hose ge­pisst. Ich hab die ganze Zeit schräg auf dem Ho­cker ge­han­gen und mich nicht ge­rührt. Mir war schwind­lig. Ich hab ver­sucht aus­zu­se­hen, wie ich ge­dacht hab, das Tschick wahr­schein­lich aus­sieht, wenn einer »vier­zehn« zu ihm sagt, und dann hab ich mir vor Angst in die Hose ge­pisst. Maik Klin­gen­berg, der Held. Dabei weiß ich gar nicht, warum jetzt die Auf­re­gung. War doch die ganze Zeit klar, das dass so endet. Tschick hat sich mit Si­cher­heit nicht in die Hose ge­pisst. Wo ist Tschick über­haupt? Auf der Au­to­bahn hab ich ihn noch ge­se­hen, wie er auf einem Bein ins Ge­büsch ge­hüpft ist, aber ich schät­ze mal, sie haben ihn auch ge­kriegt. Mit einem Bein kommt man nicht weit. Fra­gen kann ich die Po­li­zis­ten na­tür­lich nicht. Weil, wenn sie ihn nicht ge­se­hen haben, ist es lo­gisch bes­ser, gar nicht damit an­zu­fan­gen. Viel­leicht haben sie ihn ja nicht ge­se­hen. Und von mir er­fah­ren sie’s mit Si­cher­heit nicht. Da kön­nen sie mich fol­tern. Ob­wohl die deut­sche Po­li­zei, glau­be ich, nie­man­den fol­tern darf. Dass dür­fen die nur im Fern­se­hen und in der Tür­kei.

Das/Dass-Schreibung

von anonym

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