• Der "Goldene Windbeutel"
  • anonym
  • 24.01.2024
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Der Gol­de­ne Wind­beu­tel 2011



Die Ver­brau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Food­watch lässt auf der In­ter­net­sei­te "ab­ge­speist.de" Ver­brau­cher über Pro­duk­te ab­stim­men, die nicht hal­ten, was sie ver­spre­chen. Am Ende ver­ge­ben sie dann den "Gol­de­nen Wind­beu­tel", für die dreis­tes­te Wer­be­lü­ge des Jah­res. Fer­re­ro will den Ne­ga­tiv­preis nicht an­neh­men.



Ver­brau­cher haben die Milch-​Schnitte von Fer­re­ro zur dreis­tes­ten Wer­be­lü­ge des Jah­res ge­wählt. Bei einer In­ter­net­ab­stim­mung über fünf um­strit­te­ne Pro­duk­te ent­schie­den sich 43,5 Pro­zent der knapp 118 000 Teil­neh­mer für die Milch-​Schnitte als "dreis­tes­ten Fall von Eti­ket­ten­schwin­del", wie die Ver­brau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Food­watch am Frei­tag in Ber­lin mit­teil­te. Fer­re­ro wies die Kri­tik zu­rück.

Die Ver­brau­cher­schüt­zer be­an­stan­de­ten, dass der Nah­rungs­mit­tel­her­stel­ler seine Süß­spei­se als sport­lich leich­te Zwi­schen­mahl­zeit be­wer­be, ob­wohl sie zu rund 60 Pro­zent aus Zu­cker und Fett be­stehe und damit ge­halt­vol­ler sei als ein Schoko-​Sahnetorte. Die Ferrero-​Manager täusch­ten damit ihre Kun­den "nach Strich und Faden", kri­ti­sier­te Anne Mark­wardt von Food­watch. Fer­re­ro wies den Vor­wurf zu­rück. Ei­ge­ne Un­ter­su­chun­gen "geben uns keine Hin­wei­se dar­auf, dass die Ver­brau­cher die Wer­bung für Milch-​Schnitte als ir­re­füh­rend emp­fin­den", teil­te das Un­ter­neh­men am Frei­tag in Frank­furt am Main mit. Der Kon­zern werde den Ne­ga­tiv­preis des­halb nicht an­neh­men.

Kri­tik ern­te­te der Milch-​Schnitte-Hersteller auch vom Be­rufs­ver­band der Kinder-​ und Ju­gend­ärz­te (BVKJ). Die Wer­be­stra­te­gie, auch die ka­lo­rien­hal­tigs­ten Süß­spei­sen als etwas Leich­tes an­zu­prei­sen, sei aus me­di­zi­ni­scher Sicht "un­ver­ant­wort­lich", er­klär­te BVKJ-​Präsident Wolf­ram Hart­mann. "Durch sol­sche Kam­pa­gnen macht sich die Le­bens­mit­tel­in­dus­trie mit­schul­dig daran, dass immer mehr Kin­der an Über­ge­wicht und Adi­po­si­tas lei­den und er­heb­li­che Kos­ten im Ge­sund­heits­sys­tem ent­ste­hen", er­klär­te der Me­di­zi­ner.

Fer­re­ro hin­ge­gen be­ton­te, dass auch der Kon­sum einer Milch-​Schnitte zwi­schen­durch "durch­aus mit einem aus­ge­wo­ge­nen, sport­li­chen Le­bens­stil ver­ein­bar" sei. Mit Sport­lern als Wer­be­part­ner werde ge­zeigt, "dass Er­näh­rung und Be­we­gung zu­sam­men­ge­hö­ren".

Auf dem zwei­ten Platz in der Foodwatch-​Abstimmung lan­de­te der Jo­ghurt der Marke "Ac­ti­via" von Dano­ne, auf dem drit­ten Rang die "Nimm 2"-​Bonbons des Her­stel­ler Storck.

Food­watch wen­det sich mit die­ser Kam­pa­gne gegen ir­re­füh­ren­de Wer­be­prak­ti­ken von Le­bens­mit­tel­her­stel­lern. Dazu stellt die Or­ga­ni­sa­ti­on re­gel­mä­ßig Pro­duk­te vor, die nach ihren An­ga­ben nicht hal­ten, was sie ver­spre­chen. Fünf die­ser Pro­duk­te hat eine Jury nun zur Ab­stim­mung ge­stellt.



Der Gol­de­ne Wind­beu­tel 2011



Die Ver­brau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Food­watch lässt auf der In­ter­net­sei­te "ab­ge­speist.de" Ver­brau­cher über Pro­duk­te ab­stim­men, die nicht hal­ten, was sie ver­spre­chen. Am Ende ver­ge­ben sie dann den "Gol­de­nen Wind­beu­tel", für die dreis­tes­te Wer­be­lü­ge des Jah­res. Fer­re­ro will den Ne­ga­tiv­preis nicht an­neh­men.



Ver­brau­cher haben die Milch-​Schnitte von Fer­re­ro zur dreis­tes­ten Wer­be­lü­ge des Jah­res ge­wählt. Bei einer In­ter­net­ab­stim­mung über fünf um­strit­te­ne Pro­duk­te ent­schie­den sich 43,5 Pro­zent der knapp 118 000 Teil­neh­mer für die Milch-​Schnitte als "dreis­tes­ten Fall von Eti­ket­ten­schwin­del", wie die Ver­brau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Food­watch am Frei­tag in Ber­lin mit­teil­te. Fer­re­ro wies die Kri­tik zu­rück.

Die Ver­brau­cher­schüt­zer be­an­stan­de­ten, dass der Nah­rungs­mit­tel­her­stel­ler seine Süß­spei­se als sport­lich leich­te Zwi­schen­mahl­zeit be­wer­be, ob­wohl sie zu rund 60 Pro­zent aus Zu­cker und Fett be­stehe und damit ge­halt­vol­ler sei als ein Schoko-​Sahnetorte. Die Ferrero-​Manager täusch­ten damit ihre Kun­den "nach Strich und Faden", kri­ti­sier­te Anne Mark­wardt von Food­watch. Fer­re­ro wies den Vor­wurf zu­rück. Ei­ge­ne Un­ter­su­chun­gen "geben uns keine Hin­wei­se dar­auf, dass die Ver­brau­cher die Wer­bung für Milch-​Schnitte als ir­re­füh­rend emp­fin­den", teil­te das Un­ter­neh­men am Frei­tag in Frank­furt am Main mit. Der Kon­zern werde den Ne­ga­tiv­preis des­halb nicht an­neh­men.

Kri­tik ern­te­te der Milch-​Schnitte-Hersteller auch vom Be­rufs­ver­band der Kinder-​ und Ju­gend­ärz­te (BVKJ). Die Wer­be­stra­te­gie, auch die ka­lo­rien­hal­tigs­ten Süß­spei­sen als etwas Leich­tes an­zu­prei­sen, sei aus me­di­zi­ni­scher Sicht "un­ver­ant­wort­lich", er­klär­te BVKJ-​Präsident Wolf­ram Hart­mann. "Durch sol­sche Kam­pa­gnen macht sich die Le­bens­mit­tel­in­dus­trie mit­schul­dig daran, dass immer mehr Kin­der an Über­ge­wicht und Adi­po­si­tas lei­den und er­heb­li­che Kos­ten im Ge­sund­heits­sys­tem ent­ste­hen", er­klär­te der Me­di­zi­ner.

Fer­re­ro hin­ge­gen be­ton­te, dass auch der Kon­sum einer Milch-​Schnitte zwi­schen­durch "durch­aus mit einem aus­ge­wo­ge­nen, sport­li­chen Le­bens­stil ver­ein­bar" sei. Mit Sport­lern als Wer­be­part­ner werde ge­zeigt, "dass Er­näh­rung und Be­we­gung zu­sam­men­ge­hö­ren".

Auf dem zwei­ten Platz in der Foodwatch-​Abstimmung lan­de­te der Jo­ghurt der Marke "Ac­ti­via" von Dano­ne, auf dem drit­ten Rang die "Nimm 2"-​Bonbons des Her­stel­ler Storck.

Food­watch wen­det sich mit die­ser Kam­pa­gne gegen ir­re­füh­ren­de Wer­be­prak­ti­ken von Le­bens­mit­tel­her­stel­lern. Dazu stellt die Or­ga­ni­sa­ti­on re­gel­mä­ßig Pro­duk­te vor, die nach ihren An­ga­ben nicht hal­ten, was sie ver­spre­chen. Fünf die­ser Pro­duk­te hat eine Jury nun zur Ab­stim­mung ge­stellt.








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2
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Er­klärt, warum Fer­re­ro den Preis nicht an­neh­men möch­te.
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