Deutsch - 2.Klassenarbeit

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Deutsch - 2.Klassenarbeit
08.05.2026
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Das Wort Das kann in drei ver­schie­de­nen Wort­ar­ten vor­kom­men. Schrei­be zu den Wort­ar­ten die pas­sen­den Pro­be­wör­ter.
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Re­la­tiv­pro­no­men

Ar­ti­kel

De­mons­tra­tiv­pro­no­men

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Wenn kei­nes der Probe-​Wörter pas­send ist was muss dann ein­ge­setzt wer­den? Und um wel­che Wort­art han­delt es sich?
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Ent­schei­de, ob dass oder das ein­ge­setzt wer­den muss.
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1. Das Essen,   auf dem Tisch steht, muss in den Kühl­schrank.



2. Zi­ga­ret­ten sind ge­sund­heits­schäd­lich,   heißt,   man krank wer­den kann.



3. Hast du ge­se­hen,     Flug­zeug ge­lan­det ist?

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Setze die feh­len­den Kom­mas ein.
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Geld­schei­ne sind zwar nur ein Stück Pa­pier aber sie wer­den trotz­dem als wert­voll an­er­kannt.



Früher waren sie Quit­tun­gen für Edel­me­tal­le die bei einer Bank de­po­niert wor­den waren.



Heute gibt es als Zah­lungs­mit­tel Münzen Bank­no­ten Schecks und Kre­dit­kar­ten.

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08.05.2026
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Lies den Zei­tungs­ar­ti­kel genau und be­ar­bei­te da­nach fol­gen­de Auf­ga­ben:
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Warum in­ter­es­sie­ren sich For­scher für den Pla­net K2-18b?
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Das WOW!-​Signal war...
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Sind die Aus­sa­gen rich­tig oder falsch?
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Aus­sa­ge

Rich­tig

Falsch

Wis­sen­schaft­ler haben be­reits si­che­res au­ßer­ir­di­sches Leben ge­fun­den.



Ei­ni­ge Ent­de­ckun­gen stell­ten sich spä­ter als Irr­tum her­aus.



Auf dem Mars wur­den echte Ka­nä­le ge­baut.

Das James-​Webb-​Teleskop un­ter­sucht Pla­ne­ten.

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Be­schrei­bung

Stell dir vor, du bist ein Wis­sen­schaft­ler und hast mit dei­nem Team einen neuen Pla­ne­ten ent­deckt. Dem rest­li­chen Team auf der Erde kannst du kein Bild schi­cken, des­halb ver­suchst du es schrift­lich als E-​Mail. (Die E-​Mail-​Adresse darfst du dir aus­den­ken.)

Fer­ti­ge einen de­tail­lier­ten Schreib­plan für dei­nen Pla­ne­ten an. Die Ein­lei­tung for­mu­lierst du in gan­zen Sät­zen.
Über­le­ge dir fol­gen­de Dinge:
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  • Wie heißt dein Pla­net?
  • Wie sieht er aus?
  • Wel­che Le­be­we­sen oder Pflan­zen gibt es auf dei­nem Pla­ne­ten?
  • Wel­ches Klima herrscht auf dei­nem Pla­ne­ten?
  • Gibt es Ge­fah­ren auf dei­nem Pla­ne­ten?
  • Wel­che Be­son­der­hei­ten hat dein Pla­net?
M1

Le­bens­zei­chen auf frem­den Pla­ne­ten: Hurra! Oder doch nicht?

Seit vie­len Jah­ren su­chen Wis­sen­schaft­ler nach Hin­wei­sen auf Leben au­ßer­halb der Erde. Mo­der­ne Te­le­sko­pe und Raum­son­den er­mög­li­chen es heute, weit ent­fern­te Pla­ne­ten ge­nau­er zu un­ter­su­chen als je­mals zuvor. Be­son­ders in­ter­es­sant sind dabei so­ge­nann­te Exo­pla­ne­ten – also Pla­ne­ten, die au­ßer­halb un­se­res Son­nen­sys­tems lie­gen. For­scher hof­fen, dort Be­din­gun­gen zu fin­den, die Leben er­mög­li­chen könn­ten.

Große Auf­merk­sam­keit er­hielt zu­letzt der Pla­net K2-18b. Die­ser Pla­net be­fin­det sich viele Licht­jah­re von der Erde ent­fernt und liegt in einer Zone, in der mög­li­cher­wei­se flüs­si­ges Was­ser exis­tie­ren kann. Da Was­ser als wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für Leben gilt, un­ter­su­chen Wis­sen­schaft­ler sol­che Pla­ne­ten be­son­ders in­ten­siv. Mit dem James-​Webb-​Weltraumteleskop ana­ly­sier­ten For­scher die At­mo­sphä­re von K2-18b und ent­deck­ten dabei ver­schie­de­ne Gase. Ei­ni­ge die­ser Stof­fe ent­ste­hen auf der Erde häu­fig durch Mi­kro­or­ga­nis­men. Des­halb ver­mu­te­ten man­che Wis­sen­schaft­ler, dass auf dem Pla­ne­ten mög­li­cher­wei­se ein­fa­ches Leben exis­tie­ren könn­te.

Al­ler­dings sind viele For­scher bei sol­chen Ent­de­ckun­gen vor­sich­tig. Die ge­fun­de­nen Gase gel­ten noch nicht als ein­deu­ti­ger Be­weis für au­ßer­ir­di­sches Leben. Es ist mög­lich, dass sie auch durch na­tür­li­che che­mi­sche Pro­zes­se ent­ste­hen. Des­halb müs­sen die Mes­sun­gen mehr­fach über­prüft und mit wei­te­ren Daten ver­gli­chen wer­den. Erst wenn ein­deu­ti­ge Er­geb­nis­se vor­lie­gen, kön­nen Wis­sen­schaft­ler si­cher sagen, ob tat­säch­lich Leben ent­deckt wurde.

Die Ge­schich­te der As­tro­no­mie zeigt, dass es be­reits häu­fi­ger ver­meint­li­che Hin­wei­se auf au­ßer­ir­di­sches Leben ge­ge­ben hat. Schon im 19. Jahr­hun­dert glaub­ten As­tro­no­men, auf dem Mars lange Ka­nä­le zu er­ken­nen. Ei­ni­ge Men­schen waren da­mals über­zeugt, dass in­tel­li­gen­te Le­be­we­sen diese ge­baut hät­ten. Spä­ter stell­te sich je­doch her­aus, dass es sich le­dig­lich um op­ti­sche Täu­schun­gen han­del­te. Die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten reich­ten da­mals noch nicht aus, um ge­naue Be­ob­ach­tun­gen durch­zu­füh­ren.

Auch das so­ge­nann­te „Wow!-​Signal“ sorg­te welt­weit für Auf­se­hen. Im Jahr 1977 emp­fing ein Ra­dio­te­le­skop ein un­ge­wöhn­lich star­kes Si­gnal aus dem All. Da sich des­sen Ur­sprung zu­nächst nicht er­klä­ren ließ, ver­mu­te­ten man­che Men­schen sogar eine Nach­richt von Au­ßer­ir­di­schen. Bis heute konn­te je­doch nicht ein­deu­tig ge­klärt wer­den, woher das Si­gnal tat­säch­lich stamm­te.

Ein wei­te­res Bei­spiel lie­fert die Venus. For­scher ent­deck­ten dort Spu­ren des Gases Phos­phan in der At­mo­sphä­re. Auf der Erde ent­steht die­ses Gas häu­fig durch bio­lo­gi­sche Pro­zes­se. Des­halb hoff­ten ei­ni­ge Wis­sen­schaft­ler er­neut auf Hin­wei­se auf au­ßer­ir­di­sches Leben. Spä­te­re Un­ter­su­chun­gen zeig­ten je­doch, dass die Mess­ergeb­nis­se mög­li­cher­wei­se un­ge­nau waren. Viele Ex­per­ten zwei­feln des­halb an der ur­sprüng­li­chen Ent­de­ckung.

Auch bei Ge­steins­pro­ben aus dem All kam es be­reits zu Feh­lern. In ei­ni­gen Pro­ben glaub­ten For­scher zu­nächst Spu­ren von Mi­kro­or­ga­nis­men ge­fun­den zu haben. Spä­ter stell­te sich al­ler­dings her­aus, dass die Pro­ben wahr­schein­lich mit Kei­men von der Erde ver­un­rei­nigt wor­den waren. Da­durch wurde deut­lich, wie schwie­rig sol­che Un­ter­su­chun­gen sind und wie sorg­fäl­tig Wis­sen­schaft­ler ar­bei­ten müs­sen.

Die Suche nach au­ßer­ir­di­schem Leben ge­hört wei­ter­hin zu den span­nends­ten The­men der mo­der­nen For­schung. Ob­wohl es bis­her kei­nen ein­deu­ti­gen Be­weis für Leben au­ßer­halb der Erde gibt, su­chen Wis­sen­schaft­ler mit immer bes­se­ren tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten wei­ter nach Ant­wor­ten. Neue Welt­raum­te­le­sko­pe und zu­künf­ti­ge Raum­fahrt­mis­si­o­nen könn­ten in den kom­men­den Jah­ren wich­ti­ge Er­kennt­nis­se lie­fern.

Effi Briest

 
 
 
 

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