• Die Expansion der Römer: Machtstreben oder Zufall?
  • anonym
  • 20.03.2024
  • Geschichte
  • 5, 6
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Der His­to­ri­ker Wal­ter Eder über die Grün­de der rö­mi­schen Er­obe­run­gen

Im Jahr 264 v. Chr. ver­ließ ein rö­mi­sches Heer erst­mals ita­li­schen Boden. Damit be­gann eine Kette von Krie­gen, die in knapp hun­dert Jah­ren das Mit­tel­meer zum Bin­nen­see in einer von Rom be­herrsch­ten Welt ma­chen soll­te. Bis heute ist die Dis­kus­si­on über die Trieb­kräf­te die­ses rö­mi­schen Im­pe­ri­a­lis­mus nicht ver­stummt: Stand ein Plan hin­ter der recht ziel­stre­big wir­ken­den Ex­pan­si­on oder stol­per­te Rom eher de­fen­siv in die Rolle des Wel­ten­be­herr­schers?

Die Römer, die diese Ex­pan­si­on er­leb­ten, schie­nen eher über­rascht von dem, was sie er­reicht und an­ge­rich­tet hat­ten...Tat­säch­lich er­schien der erste Schritt gar nicht so un­ge­wöhn­lich und wenig plan­voll. Wie schon so oft er­reich­te ein Hil­fe­ruf die mäch­tig ge­wor­de­ne Stadt...Dass der Spa­zier­gang nach Sy­ra­kuszum zähen Rin­gen mit Kar­tha­go im Ers­ten Pu­ni­schen Krieg füh­ren soll­te, war wohl kei­nem klar.

ent­nom­men aus: Forum Ge­schich­te 1 Baden-​ Würt­tem­berg, 2006, S. 147.

Im Jahr 264 v. Chr. ver­ließ ein rö­mi­sches Heer erst­mals ita­li­schen Boden. Damit be­gann eine Kette von Krie­gen, die in knapp hun­dert Jah­ren das Mit­tel­meer zum Bin­nen­see in einer von Rom be­herrsch­ten Welt ma­chen soll­te. Bis heute ist die Dis­kus­si­on über die Trieb­kräf­te die­ses rö­mi­schen Im­pe­ri­a­lis­mus nicht ver­stummt: Stand ein Plan hin­ter der recht ziel­stre­big wir­ken­den Ex­pan­si­on oder stol­per­te Rom eher de­fen­siv in die Rolle des Wel­ten­be­herr­schers?

Die Römer, die diese Ex­pan­si­on er­leb­ten, schie­nen eher über­rascht von dem, was sie er­reicht und an­ge­rich­tet hat­ten...Tat­säch­lich er­schien der erste Schritt gar nicht so un­ge­wöhn­lich und wenig plan­voll. Wie schon so oft er­reich­te ein Hil­fe­ruf die mäch­tig ge­wor­de­ne Stadt...Dass der Spa­zier­gang nach Sy­ra­kuszum zähen Rin­gen mit Kar­tha­go im Ers­ten Pu­ni­schen Krieg füh­ren soll­te, war wohl kei­nem klar.

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Der His­to­ri­ker Wal­ter Eder über die Grün­de der rö­mi­schen Er­obe­run­gen





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ent­nom­men aus: Forum Ge­schich­te 1 Baden-​ Würt­tem­berg, 2006, S. 147.
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Der His­to­ri­ker Karl Christ über die Grün­de für das Macht­stre­ben der Römer

Die Macht­bil­dung ( das heißt die Er­wei­te­rung des Herr­schafts­ge­bie­tes) wurde ...von...einer Füh­rungs­schicht dik­tiert, die zu­gleich über­wie­gend im In­ter­es­se der Mehr­heit aller frei­en Bür­ger han­del­te...Denn so­wohl Pa­tri­zi­er als auch Ple­be­jer konn­ten ihren chro­ni­schen Land­hun­ger nur auf diese Weise stil­len, vor allem den jün­ge­ren Söh­nen der frei­en Klein­ei­gen­tü­mer, der Bau­ern, Hir­ten, Hand­wer­ker und Händ­ler nur auf diese Weise zur Exis­tenz ver­hel­fen.

ent­nom­men aus: Forum Ge­schich­te 1 Baden-​ Würt­tem­berg, 2006, S. 147.

Die Macht­bil­dung ( das heißt die Er­wei­te­rung des Herr­schafts­ge­bie­tes) wurde ...von...einer Füh­rungs­schicht dik­tiert, die zu­gleich über­wie­gend im In­ter­es­se der Mehr­heit aller frei­en Bür­ger han­del­te...Denn so­wohl Pa­tri­zi­er als auch Ple­be­jer konn­ten ihren chro­ni­schen Land­hun­ger nur auf diese Weise stil­len, vor allem den jün­ge­ren Söh­nen der frei­en Klein­ei­gen­tü­mer, der Bau­ern, Hir­ten, Hand­wer­ker und Händ­ler nur auf diese Weise zur Exis­tenz ver­hel­fen.

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Der His­to­ri­ker Karl Christ über die Grün­de für das Macht­stre­ben der Römer





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ent­nom­men aus: Forum Ge­schich­te 1 Baden-​ Würt­tem­berg, 2006, S. 147.
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Ar­bei­te her­aus wie die rö­mi­sche Ex­pan­si­on in den bei­den His­to­riker­ur­tei­len be­ur­teilt wird und schrei­be deine Er­kennt­nis­se in die Ta­bel­le.

Text­quel­le 1

Text­quel­le 2

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