Ein Tag im Leben eines Bauern und Beamten

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Ein Tag im Leben eines Bauern und Beamten
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Lies den Text al­lei­ne auf­merk­sam durch. Un­ter­strei­che die wich­tigs­ten Punk­te, die den Tag eines Bau­ern und den eines Be­am­ten be­schrei­ben. Trage deine Er­ge­bis­se in die Ta­bel­le ein und ta­su­che dich mit dei­nem Sitz­nach­barn aus.

Text 1: Ein Tag im Leben eines Bau­ern

Ich heiße Hori, und ich bin Bauer am Nil. Schon früh am Mor­gen, wenn die Sonne auf­geht, stehe ich auf. Meine Frau backt Brot, und ich trin­ke etwas Was­ser, bevor ich auf das Feld gehe. Der Weg ist nicht weit, aber die Sonne ist schon sehr heiß.

Ge­mein­sam mit mei­nen Söh­nen pflü­ge ich das Feld und säe Ge­trei­de. Das Was­ser vom Nil hilft uns, die Pflan­zen zu be­wäs­sern. Wir ar­bei­ten den gan­zen Tag mit ein­fa­chen Werk­zeu­gen aus Holz und Stein. Wenn es zu heiß wird, ma­chen wir eine kurze Pause im Schat­ten. Dann essen wir etwas Brot und Zwie­beln.

Im Herbst, wenn die Ern­te­zeit kommt, ist es be­son­ders an­stren­gend. Wir schnei­den das Ge­trei­de mit Si­cheln und bin­den es zu Bün­deln. Einen Teil dür­fen wir be­hal­ten, aber viel müs­sen wir dem Pha­rao und den Be­am­ten ab­ge­ben. Das ist manch­mal un­ge­recht, aber so ist das Leben hier.

Abends gehe ich müde nach Hause. Ich bin stolz, weil meine Ar­beit wich­tig ist. Ohne uns Bau­ern gäbe es kein Brot, und nie­mand in Ägyp­ten hätte genug zu essen. Trotz­dem wün­sche ich mir manch­mal, dass das Leben etwas leich­ter wäre.

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Bauer Hori

Text 2: Ein Tag im Leben eines Be­am­ten

Ich heiße Pentu, und ich ar­bei­te als Be­am­ter im Dienst des Pha­ra­os. Mein Tag be­ginnt kurz nach Son­nen­auf­gang. Ein Die­ner bringt mir Was­ser zum Wa­schen und etwas Brot und Bier zum Früh­stück. Dann ziehe ich meine sau­be­re Lei­nen­klei­dung an und gehe in das Ver­wal­tungs­ge­bäu­de beim Pa­last.

Dort über­prü­fe ich die Lis­ten der Bau­ern. Ich kon­trol­lie­re, wie viel Ge­trei­de sie ge­ern­tet haben und wie viel sie an den Pha­rao ab­ge­ben müs­sen. Ich schrei­be alles auf Pa­py­rus­rol­len, damit nichts ver­lo­ren geht. Lesen und Schrei­ben zu kön­nen ist in Ägyp­ten etwas Be­son­de­res – dar­auf bin ich stolz.

Manch­mal be­su­che ich die Dör­fer am Nil, um zu prü­fen, ob die Bau­ern ihre Ab­ga­ben leis­ten. Ei­ni­ge be­schwe­ren sich, dass sie zu viel ab­ge­ben müs­sen. Dann muss ich streng sein, auch wenn ich sie ver­ste­he. Es ist meine Auf­ga­be, die Ord­nung im Land zu si­chern.

Am Abend gehe ich nach Hause, esse mit mei­ner Fa­mi­lie und danke den Göt­tern für mei­nen guten Platz im Leben. Ich habe Macht und An­se­hen, aber auch viel Ver­ant­wor­tung. Wenn ich einen Feh­ler mache, könn­te der Pha­rao sehr zor­nig wer­den – das darf nicht pas­sie­ren.

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Be­am­ter Pentu

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Ein Tag im Leben eines Bauern und Beamten
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Ar­bei­te mit Hilfe dei­ner Mar­kie­run­gen die wich­tigs­ten Punk­te her­aus, die etwas über den All­tag von dem Bau­ern Hori und dem Be­am­ten Pentu aus­sa­gen.

Ka­te­go­rie

Bauer Hori

Be­am­ter Pentu

Früh­stück/ Ta­ges­be­ginn



Ar­beits­ort/ Das mache ich am Tag!



Was mache ich Abends?

Wie fühle ich mich?

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Wärst du lie­ber ein Bauer oder ein Be­am­ter im alten Ägyp­ten. Be­grün­de kurz deine Ent­schei­dung!

Ein Tag im Leben eines Bauern und Beamten

von anonym

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