EVA-Modell

EVA-Prinzip veröffentlicht von Deadlyhappen unter der CC-Lizenz BY-SA 3.0: Deed - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland - Creative Commons
unter der URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:EVA-Prinzip.svg
Was ist ein Modell?
Ein Modell ist eine vereinfachte, abstrahierte Darstellung eines (realen oder gedanklichen) Systems. Es dient dazu:
komplexe Sachverhalte besser zu verstehen,
Vorhersagen zu treffen, oder
Abläufe zu simulieren und zu optimieren.
Typische Merkmale von Modellen:
Abstraktion: Nur die wesentlichen Eigenschaften werden abgebildet.
Zweckorientierung: Ein Modell wird für einen bestimmten Anwendungsfall entworfen (z. B. Analyse, Simulation, Dokumentation).
Formalisierung: Modelle können textuell, grafisch oder mathematisch beschrieben sein.
https://www.tutory.de/entdecken/dokument/eva-prinzip-lsv1uyyf
Das EVA-Prinzip: Grundlage der Datenverarbeitung
Das EVA-Prinzip gliedert jede Form der Datenverarbeitung in drei aufeinander folgende Phasen:
1. Eingabe (E): Daten werden über Eingabegeräte übernommen.
2. Verarbeitung (V): Die Daten werden nach vordefinierten Regeln bearbeitet.
3. Ausgabe (A): Die verarbeiteten Daten werden über Ausgabegeräte
bereitgestellt.
Warum ist das EVA-Prinzip wichtig?
Hardware-Entwicklung
Das EVA-Prinzip legt fest, welche Eingangssignale (z. B. Tastatur, Sensoren) verarbeitet werden und welche Geräte dafür benötigt sind. Daraus ergibt sich die Wahl von Prozessoren, Chips und Ausgabegeräten.
Software-Entwicklung
In der Software-Entwicklung bestimmt EVA, wie Programme Eingaben handhaben und Ausgaben erzeugen. Texteditoren, Multimedia-Player oder Design-Tools folgen jeweils diesem Schema.
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So funktionieren Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe:
Eingabe („E“)
Computer-Tastatur, Maus, Touchscreen, Scanner, Webcam
Mikrofon, Augensteuerung, Game-Controller, Bildschirmtastatur
Sprachbefehle, visuelle Scans, Klicks, Windows-Shortcuts
Verarbeitung („V“)
Die Verarbeitung erfolgt in CPU, RAM und GPU, gesteuert durch einen Algorithmus. Speicher (Festplatten, Cloud, USB-Sticks) nimmt eine gesonderte Position ein und wird nicht als Verarbeitungseinheit gezählt.
Ausgabe („A“)
Monitor/Screen: Anzeige von Texten, Bildern und Grafiken
Lautsprecher, Kopfhörer: Tonausgabe
Drucker, Beamer, Aktoren: physische Ausgabe und Steuerung
Beispiel: Getränkeautomat

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