• Expansion Roms - die Varusschlacht
  • Heiteres-Rotkehlchen-568
  • 06.02.2024
  • Geschichte
  • 6
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Die Va­rus­schlacht

Ar­mi­ni­us



- Che­rus­ki­scher Fürsten-​

sohn, wurde jung als Gei­sel

an Rom über­ge­ben.

- Wurde als Druck­mit­tel

gegen die Ger­ma­nen einge-​

setzt, um Auf­stän­de zu ver­hin­dern.

- Wurde in Rom gut be­han­delt und mach­te Kar­rie­re bis zum rö­mi­schen Rit­ter

- Kehr­te um 7/8 n. Chr. zu­rück nach Ger­ma­ni­en und dien­te unter Varus in der rö­mi­schen Armee.

- Wand­te sich schließ­lich gegen Rom (Va­rus­schlacht), indem er ger­ma­ni­sche Stäm­me ver­ein­te und 3 Le­gio­nen ge­mein­sam ver­nich­te­te.

Varus



- Pu­bli­us Quinc­ti­li­us Varus

war Statt­hal­ter in der Pro­vinz

Ger­ma­ni­en für Kai­ser

Au­gus­tus.

- Seine Auf­ga­ben um­fass­ten

die Steu­er­ein­trei­bung bei den ein­hei­mi­schen Ger­ma­nen.

- Be­feh­lig­te die in Ger­ma­ni­en sta­tio­nier­ten rö­mi­schen Le­gio­nen.

- Eine Le­gi­on be­stand aus 3.000 bis 6.000 Sol­da­ten.

- starb in der Schlacht im Teu­to­bur­ger Wald.



Info

"Va­rus­schlacht", 9 n. Chr.: Ger­ma­nen sie­gen ent­schei­dend im Teu­to­bur­ger Wald, ver­hin­dern Roms Aus­deh­nung in Ger­ma­ni­en, zer­stö­ren drei rö­mi­sche  Le­gio­nen.

1
Ver­fas­se aus der Per­spek­ti­ve von Ar­mi­ni­us einen Brief an einen Freund in Rom, in dem du deine Grün­de er­klärst, warum du dich gegen die Römer ge­wandt hast. Tau­sche dich dafür zu­nächst mit dei­nem Part­ner aus.
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Vel­lei­us Pa­ter­cu­lus (geb. ca. 20. v. Chr.), ein rö­mi­scher Zeit­zeu­ge, der selbst in Ger­ma­ni­en dien­te, bie­tet in sei­ner 'His­to­ria Ro­ma­na' einen Ein­blick in die Er­eig­nis­se die­ser Zeit;

Im letz­ten  Feld­zug hatte [Ar­mi­ni­us] be­stän­dig auf un­se­rer Seite ge­kämpft und hatte mit dem  rö­mi­schen Bür­ger­recht auch den Rang eines Rit­ters er­langt. [...] Es war kein dum­mer  Ge­dan­ke von ihm, dass nie­mand leich­ter zu fas­sen ist als ein Nichts­ah­nen­der, und dass das Un­heil meis­tens dann be­ginnt, wenn man sich ganz si­cher fühlt. Erst weih­te er nur we­ni­ge, dann meh­re­re in sei­nen Plan ein. Die Römer könn­ten  ver­nich­tet wer­den, das war seine Be­haup­tung, mit der er auch über­zeug­te. Er ließ den Be­schlüs­sen Taten fol­gen und legte den Zeit­punkt für den Hin­ter­halt fest. [...] Die  tap­fers­te Armee von allen, füh­rend unter den rö­mi­schen Trup­pen, was Dis­zi­plin, Tap­fer­keit und Kriegs­er­fah­rung an­geht, wurde durch die In­do­lenz des Füh­rers, die  be­trü­ge­ri­sche List des Fein­des und die Un­gunst des Schick­sals in einer Falle  ge­fan­gen. Weder zum Kämp­fen noch zum Aus­bre­chen bot sich ihnen, so sehn­lich sie  es sich auch wünsch­ten, un­ge­hin­dert Ge­le­gen­heit, ja, ei­ni­ge muss­ten sogar schwer  dafür büßen, dass sie als Römer ihre Waf­fen und ihren Kampf­geist ein­ge­setzt hat­ten. Ein­ge­schlos­sen in Wäl­der und Sümp­fe, in einem feind­li­chen Hin­ter­halt,  wur­den sie Mann für Mann ab­ge­schlach­tet, und zwar von dem sel­ben Feind, den sie  ih­rer­seits stets wie Vieh ab­ge­schlach­tet hatten-​ des­sen Leben und Tod von ihrem Zorn oder ihrem Mit­leid ab­hän­gig ge­we­sen war. Der Füh­rer hatte mehr Mut zum Ster­ben als zum Kämp­fen. Nach dem Bei­spiel sei­nes Va­ters und Groß­va­ters  durch­bohr­te Varus sich selbst mit dem Schwert.

Pa­ter­cu­lus

Im letz­ten  Feld­zug hatte [Ar­mi­ni­us] be­stän­dig auf un­se­rer Seite ge­kämpft und hatte mit dem  rö­mi­schen Bür­ger­recht auch den Rang eines Rit­ters er­langt. [...] Es war kein dum­mer  Ge­dan­ke von ihm, dass nie­mand leich­ter zu fas­sen ist als ein Nichts­ah­nen­der, und dass das Un­heil meis­tens dann be­ginnt, wenn man sich ganz si­cher fühlt. Erst weih­te er nur we­ni­ge, dann meh­re­re in sei­nen Plan ein. Die Römer könn­ten  ver­nich­tet wer­den, das war seine Be­haup­tung, mit der er auch über­zeug­te. Er ließ den Be­schlüs­sen Taten fol­gen und legte den Zeit­punkt für den Hin­ter­halt fest. [...] Die  tap­fers­te Armee von allen, füh­rend unter den rö­mi­schen Trup­pen, was Dis­zi­plin, Tap­fer­keit und Kriegs­er­fah­rung an­geht, wurde durch die In­do­lenz des Füh­rers, die  be­trü­ge­ri­sche List des Fein­des und die Un­gunst des Schick­sals in einer Falle  ge­fan­gen. Weder zum Kämp­fen noch zum Aus­bre­chen bot sich ihnen, so sehn­lich sie  es sich auch wünsch­ten, un­ge­hin­dert Ge­le­gen­heit, ja, ei­ni­ge muss­ten sogar schwer  dafür büßen, dass sie als Römer ihre Waf­fen und ihren Kampf­geist ein­ge­setzt hat­ten. Ein­ge­schlos­sen in Wäl­der und Sümp­fe, in einem feind­li­chen Hin­ter­halt,  wur­den sie Mann für Mann ab­ge­schlach­tet, und zwar von dem sel­ben Feind, den sie  ih­rer­seits stets wie Vieh ab­ge­schlach­tet hatten-​ des­sen Leben und Tod von ihrem Zorn oder ihrem Mit­leid ab­hän­gig ge­we­sen war. Der Füh­rer hatte mehr Mut zum Ster­ben als zum Kämp­fen. Nach dem Bei­spiel sei­nes Va­ters und Groß­va­ters  durch­bohr­te Varus sich selbst mit dem Schwert.

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Vel­lei­us Pa­ter­cu­lus (geb. ca. 20. v. Chr.), ein rö­mi­scher Zeit­zeu­ge, der selbst in Ger­ma­ni­en dien­te, bie­tet in sei­ner 'His­to­ria Ro­ma­na' einen Ein­blick in die Er­eig­nis­se die­ser Zeit;

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Pa­ter­cu­lus
Pa­ter­cu­lus
Wort­in­fo

In­do­lenz: Gleich­gül­tig­keit/ Gleich­mut

2
Lies den Quel­len­text und mar­kie­re wich­ti­ge Stich­wor­te. Wie gehen die Ger­ma­nen vor, um die Römer zu be­sie­gen? EA
3
War Ar­mi­ni­us ein Held oder ein Ver­rä­ter? Zeich­ne deine Ent­schei­dung auf dem Strahl ein und be­grün­de.

Ver­rä­ter

Held

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