• Fertigungsverfahren
  • Juli0201
  • 31.10.2022
  • Beruf und Wirtschaft
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Die Fertigungsverfahren

1. Definition - Was sind Fertigungsverfahren?

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Fertigungsverfahren

Die Bearbeitung von Material durch Werkzeuge und Maschinen nennt man Fertigungsverfahren. Die Form, Größe oder Eigenschaft des Ausgangsmaterials wird so verändert, dass ein Werkstück mit veränderter Form und bestimmten Stoffeigenschaften entsteht.

2. Fertigungsverfahren nach DIN 8580

1. Das Urformen

Das Urformen dient der Herstellung eines Werkstücks mit definierter, geometrischer Form aus einem zuvor formlosen Material.

Beispiele: Gießen, Sintern



2. Das Umformen

Beim Umformen bringt der Industriearbeiter festes Material in seine fertige Form, ohne Material abzunehmen oder hinzuzufügen.

Beispiele: Walzen, Schmieden



3. Das Trennen

Bei trennenden Verfahren wird der Zusammenhalt des Materials an der Bearbeitungsstelle aufgehoben. Die wichtigste Gruppe ist das Zerspanen, bei dem Material in Form von Spänen entfernt wird.

Beispiele: Fräsen, Sägen und Bohren



4. Das Fügen

Unter Fügen verstehst du das Fertigungsverfahren,bei dem mehrere Werkstücke langfristig miteinander verbunden werden. Das bedeutet, der Zusammenhalt vermehrt sich.

Beispiele: Schweißen, Löten, Kleben



5. Das Beschichten

Ziel ist es hier, aus einem formlosen Ausgangsmaterial eine langanhaltende fest haftende Schicht zu erzeugen. Dadurch verändert sich die Oberfläche des Materials in ihren technischen Eigenschaften. Dazu zählen die Korrosions- und Widerstandsfähigkeit oder die Leitfähigkeit.

Beispiele: Lackieren, Galvanisieren, Pulverbeschichten



6. Stoffeigenschaften ändern

In diesem Prozess werdendie Materialeigenschaften des Werkstücks verändert. Das Verfahren kommt vorwiegend bei Metallen zum Einsatz.

Beispiele: Härten, Glühen

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