• Germteig
  • anonym
  • 08.11.2020
  • AES (Alltagskultur, Ernährung, Soziales), Sachunterricht
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Germteig
Ein Grundteig für alle Fälle

Neben Mehl, Flüssigkeit und Germ braucht ein Germteig noch zwei wichtige Zutaten: Zeit und Wärme.

Merke dir:

  • Die Flüssigkeit, in der man die Germ auflöst, darf nicht zu heiß und nicht zu kalt sein. Lauwarm ist ideal.
  • Germteig braucht eine warme Umgebung und Zeit zum aufgehen. Je mehr Germ ich verwende, desto schneller geht der Teig auf. Aber Achtung, zu viel Germ schmeckt nicht gut!
Germ, die

Die Germ, auch Hefe genannt, ist ein Pilz. Dieser Pilz verursacht Gärung und dadurch geht der Teig auf, das heißt, er wird fluffig.

Lückentext Teil 1:
Fülle den Lückentext zu Germteigen aus! Die Wörter im Kasten helfen dir dabei.

Der Germteig ist in Österreich der Grundteig schlechthin. Er lässt sich zu vielen verschiedenen salzigen und süßen Backwerken weiterverarbeiten: Brot, Semmel, Pizza, Kipferl, Krapfen, Zopf und noch viele mehr.

Für Germteige verwendet man am besten griffiges Mehl, damit wird der Teig lockerer als mit glattem Mehl.

Die Germ kann man auf unterschiedliche Arten in den Teig einarbeiten:
1. Einbröseln: Dafür bröselt man die frische Germ direkt ins Mehl und gibt danach erst die Flüssigkeit dazu.
2. Dampfl: Die Germ wird mit 1 EL Mehl vermischt und in etwas lauwarmer Flüssigkeit aufgelöst. Dann lässt man das Gemisch ca. 10 Minuten an einem warmen Ort stehen. Wenn sich das Volumen verdoppelt hat, gibt man das Dampfl zum restlichen Mehl.


Dampfl - Einbröseln - griffiges - Grundteig - lockerer - restlichen - süßen und salzigen - Volumen - warmen

Lückentext Teil 2

Germteig muss lange genug geknetet werden. Man kann ihn mit einem Kochlöffel abschlagen, mit dem Knethaken des Mixers oder mit der Hand kneten. Wenn er mit Weizenmehl zubereitet wird, sollte er sich nach einiger Zeit von selber von der Schüssel lösen. Dann ist er fertig.

Germteig wird am besten, wenn man ihn lange gehen lässt. Das heißt, man stellt ihn an einen warmen Ort und wartet, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Noch besser wird das Gebäck, wenn man den Teig zwischendurch immer wieder zusammenschlägt, das heißt, kurz zusammendrückt und wieder gehen lässt. Dieser Vorgang macht die Poren feiner.

Germteig kann man im Backrohr bei 180-200 °C oder in der Pfanne in heißem Fett backen.

Germteig kann man auch gut einfrieren: Das Gebäck nur hellbraun backen und abkühlen lassen, dann einfrieren. Wenn man es dann essen möchte, gibt man das gefrorene Gebäck ins Backrohr und backt es fertig. Das schmeckt fast wie frisch gebacken.

Backrohr - gefrorene - hellbraun - Knethaken - Kochlöffel - lange genug - lösen - Pfanne - schmeckt - verdoppelt - warmen - Weizenmehl - zusammendrückt