• Gleichstrommaschinen
  • Alois Mollich
  • 08.11.2022
  • Energie- und Automatisierungstechnik
  • 2. Ausbildungsjahr
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Aufbau

Ständer oder Stator

Besteht aus einem Jochring (Magnetgestellt), wo der Klemmkasten und das Leistungsschild angebracht sind. An den Stirnseiten befinden sich die Lagerschilde mit Bürstenhalterung und Bürsten. Im Inneren befinden sich die Hauptpole mit Erregerwicklung, die das notwendige Magnetfeld aufbauen. Zwischen den Hauptpolen befinden sich die Wendepole

mit Wicklungen. Bei Maschinen mit großer Leistung befinden sich in den Polschuhen, der Hauptpole, noch die Kompensationswicklung.

Anker, Läufer oder Rotor

Der Anker besteht aus einer Stahlwelle mit aufgepressten Läuferblechpaket, dass aus isolierten Blechen besteht. In den Nuten, die eingestanzt sind, befindet sich die Ankerwicklung. Hier werden die Ströme und die Spannungen induziert.

Schematischer Aufbau einer 2-poligen Gleichstrommaschine

Allgemeines zu Gleichstrommaschinen

Eine Gleichstrommaschine kann sowohl Generator als auch Motor sein

Generator

Die an der Welle zugeführte mechanische Energie wird in elektrische

Energie umgewandelt

Motor

Die an den Klemmen zugeführte elektrische Energie (U,I) wird in

mechanische Energie umgewandelt und an der Welle abgeben.

Bei diese Energierumwandlung treten Verluste (Wärme, Reibung usw.) auf. Die

Größe der Verluste wird im Wirkungsgrad η berücksichtigt.

η=𝑃𝑎𝑏/𝑃𝑧𝑢

η … Wirkungsgrad in % eta

P ab … abgegebene mechanische Leistung an der Welle

P zu … zugeführte elektrische Leistung

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