• GuP - Arbeit: 1. Weltkrieg
  • anonym
  • 26.08.2020
  • Geschichte
  • 9
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Nenne den Zeitraum des 1. Weltkrieges.
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Fasse den Text der britische Kriegheld, der Hitler am Leben ließ kurz
zusammen. (Einleitung, Hauptteil, Schluss)
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Beschreibe was Adolf Hitler an der Front gesehen oder erlebt haben könnte.
Nutze möglichst viele Details, die du im Unterricht gelernt hast.
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Erläutere warum der Krieg zu einem Weltkrieg wurde, obwohl sich eigentlich
nur europäische Länder im Streit befanden.
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Stelle das folgende Zitat in den historischen Kontext. Achte dabei besonders
auf das Erscheinungsjahr. Nimm Stellung zu der Aussage.
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Wie hätte der Künstler nicht Gott loben sollen für den Zusammenbruch
einer Friedenswelt, die er so satt, so überaus satt hatte! Krieg! Es war
Reinigung, Befreiung, was wir empfanden, und eine ungeheure Hoffnung


Thomas Mann 1914 (deutscher Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger)

Wie hätte der Künstler nicht Gott loben sollen für den Zusammenbruch
einer Friedenswelt, die er so satt, so überaus satt hatte! Krieg! Es war
Reinigung, Befreiung, was wir empfanden, und eine ungeheure Hoffnung

Thomas Mann 1914 (deutscher Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger)
Thomas Mann 1914 (deutscher Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger)
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Note
Unterschrift
Elternunterschrift

Der britische Kriegsheld, der Hitler am Leben ließ

Hitler gehörte nicht zu den „Frontschweinen“, die im Schützengraben

lagen und buchstäblich in die Mündungen feindlicher Maschinengewehre

schauten. Vielmehr war er anderthalb bis fünf Kilometer hinter der Front,

und brachte Befehle hin und her. Zwar war auch ein solcher Einsatz

keineswegs ungefährlich, denn feindliche Artillerie-Granaten rauschten

gelegentlich über die Schützengräben hinweg und trafen gelegentlich

zufällig auch Offiziere oder Meldegänger auf ihrem Weg. Aber gegenüber

dem ständigen mörderischen Risiko ganz vorn war es doch eine

vergleichsweise sichere Aufgabe.

Nur einmal bei der Einnahme des Dorfes Gheluvelt in Flandern kämpfte

Hitler an vorderster Front. Hitler schrieb nach dem 1. Weltkrieg dazu: „Wir

sangen Deutschland, Deutschland über alles. Die Freiwilligen des

Regiments List hatten vielleicht nicht recht kämpfen gelernt, allein zu

sterben wussten sie wie Soldaten.“ Die Realität war nicht heldenhaft. Sie

profitierten von der Tatsache, dass ihre Gegner keine Munition mehr

hatten und kaum mehr Kraft nach wochenlangen Kämpfen. Da sie jedoch

nicht gut kämpften, fielen trotztdem viele deutsche Soldaten der Gruppe.

Der englische Soldat Tandey berichtete nach dem ertsen Weltkrieg etwas

Besonderes. Als er gegen die Deutschen bei Marcoing in Nordostfrankreich

kämpfte hatte er die Gelegenheit Adolf Hitler zu töten. Dort lief ihm ein

deutscher Soldat vor das Gewehr. Er war offensichtlich verwundet und

derart demoralisiert, dass er nicht einmal den Versuch machte, sich mit der

Waffe zu wehren. Der Soldat Tandey entschied, dem Gefreiten der anderen

Seite das Leben zu lassen. Der Soldat nickte Tandley dankend zu und lief

weiter – beide begegneten sich nie wieder und Adolf Hitler konnte weiter

leben.

Quelle: Welt (2016)