• Junges Deutschland
  • anonym
  • 06.03.2021
  • Deutsch
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  • Georg Weerth: Die rheinischen Weinbauern

    An Ahr und Mosel glänzten

    Die Trauben gelb und rot;

    Die dummen Bauern meinten,

    Sie wären aus jeder Not.

    Da kamen die Handelsleute

    Herüber aus aller Welt:

    »Wir nehmen ein Drittel der Ernte

    Für unser geliehenes Geld!«

    Da kamen die Herren Beamten

    Aus Koblenz und aus Köln:

    »Das zweite Drittel gehöret

    Dem Staate an Steuern und Zölln!«

    Und als die Bauern flehten

    Zu Gott in höchster Pein,

    Da schickt er ein Hageln und Wettern

    Und brüllte: »Der Rest ist mein!«

    Viel Leid geschieht jetzunder,

    Viel Leid und Hohn und Spott,

    Und wen der Teufel nicht peinigt,

    Den peinigt der liebe Gott!





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    An Ahr und Mosel glänzten

    Die Trauben gelb und rot;

    Die dummen Bauern meinten,

    Sie wären aus jeder Not.

    Da kamen die Handelsleute

    Herüber aus aller Welt:

    »Wir nehmen ein Drittel der Ernte

    Für unser geliehenes Geld!«

    Da kamen die Herren Beamten

    Aus Koblenz und aus Köln:

    »Das zweite Drittel gehöret

    Dem Staate an Steuern und Zölln!«

    Und als die Bauern flehten

    Zu Gott in höchster Pein,

    Da schickt er ein Hageln und Wettern

    Und brüllte: »Der Rest ist mein!«

    Viel Leid geschieht jetzunder,

    Viel Leid und Hohn und Spott,

    Und wen der Teufel nicht peinigt,

    Den peinigt der liebe Gott!

    1
    Was für eine Gedichtart ist es?
    2
    Was ist das Thema des Gedichtes?
    3
    Kurze Beschreibungen des Gedichtes:
  • 4
    Absicht des Gedichtes:
    5
    Gedichtanalyse:

    Aufbau
    • Verse und Strophen


    • Reimschema


    • Metrum


    • Kadenz


    • Rhetorische Figuren


    6
    Gedichtanalyse:

    Sprache
    • Auffälligkeiten der Sprache


    • Wer ist das lyrische Ich?


    • Wie spricht das lyrische Ich?