• Kolonialismus
  • anonym
  • 10.01.2024
  • Geschichte
  • 8
Um die Lizenzinformationen zu sehen, klicken Sie bitte den gewünschten Inhalt an.

Ko­lo­ni­a­lis­mus be­zeich­net eine his­to­ri­sche Epo­che, in der eu­ro­päi­sche Län­der Ge­bie­te au­ßer­halb ihres ei­ge­nen Kon­ti­nents er­ober­ten, be­setz­ten und po­li­tisch sowie wirt­schaft­lich kon­trol­lier­ten. Die­ser Pro­zess be­gann in der An­ti­ke und er­reich­te sei­nen Hö­he­punkt in der Frü­hen Neu­zeit.

Ko­lo­ni­a­lis­mus in der An­ti­ke

Im an­ti­ken Grie­chen­land gab es kei­nen klas­si­schen Ko­lo­ni­a­lis­mus im Sinne der spä­te­ren eu­ro­päi­schen Ex­pan­si­on, aber es exis­tier­te eine Form der Ko­lo­ni­sa­ti­on, die sich auf die Grün­dung von Ko­lo­nien in über­see­i­schen Ge­bie­ten kon­zen­trier­te. Zwi­schen dem 8. und 6. Jahr­hun­dert v. Chr. führ­ten die Grie­chen meh­re­re Ko­lo­ni­sie­rungs­wel­len durch, die als "ko­lo­ni­a­le Be­we­gung" be­kannt sind. Diese grün­de­ten sie vor allem aus wirt­schaft­li­chen Grün­den, um Han­dels­mög­lich­kei­ten zu er­wei­tern, über­be­völ­ker­te Städ­te zu ent­las­ten und Res­sour­cen zu er­schlie­ßen.

Auch das rö­mi­schen Reich nutz­te die Form der Ko­lo­ni­sa­ti­on, um große Teile Nord­afri­kas und Eu­ro­pas zu er­obern und zu re­gie­ren. Die Römer nutz­ten diese neu ge­won­ne­nen Ge­bie­te für Res­sour­cen und als Ab­satz­märk­te für ihre Pro­duk­te.

Ko­lo­ni­a­lis­mus in der Frü­hen Neu­zeit

In der Frü­hen Neu­zeit er­lan­gen eu­ro­päi­sche See­mäch­te wie Spa­ni­en und Por­tu­gal durch Ent­de­ckungs­rei­sen neue Ter­ri­to­ri­en. Chris­to­pher Ko­lum­bus Ent­de­ckung Ame­ri­kas 1492 ist ein mar­kan­ten Bei­spiel. Die Ko­lo­ni­sa­ti­on die­ser Re­gi­on führ­te zur Aus­beu­tung von Bo­den­schät­zen und zur Er­rich­tung von Han­dels­stütz­punk­ten. An­ders als in der An­ti­ke, ging es nicht nur um wirt­schaft­li­che In­ter­es­sen, son­dern v.a. um im­pe­ri­a­lis­ti­sche Mo­ti­ve, bei denen eu­ro­päi­sche Mäch­te nach Macht, Reich­tum und Pres­ti­ge (An­se­hen) streb­ten. Die­ses Motiv hatte dann tief­grei­fen­de Aus­wir­kun­gen auf die ko­lo­ni­sier­ten Ge­sell­schaf­ten.

Aus­wir­kun­gen des Ko­lo­ni­a­lis­mus

Die Aus­wir­kun­gen des Ko­lo­ni­a­lis­mus sind bis heute spür­bar und prä­gen wei­ter­hin viele Re­gi­o­nen der Welt. His­to­risch be­ding­te Un­gleich­hei­ten, kul­tu­rel­le Ver­än­de­run­gen und wirt­schaft­li­che Aus­beu­tung haben lang­fris­ti­ge Fol­gen hin­ter­las­sen. Viele ehe­mals ko­lo­ni­sier­te Län­der kämp­fen mit so­zi­a­len Un­ge­rech­tig­kei­ten, Armut und po­li­ti­scher In­sta­bi­li­tät. Grün­de dafür sind v.a. der er­zwun­ge­ne kul­tu­rel­le Aus­tausch und die Grenz­zie­hun­gen, wel­che oft ohne Be­rück­sich­ti­gung der lo­ka­len Be­völ­ke­rung vor­ge­nom­men wor­den sind.

1
De­fi­nie­re den Be­griff Ko­lo­ni­a­lis­mus!
  • Kli­cken Sie dop­pelt oder auf den Stift, um den In­halt di­rekt im rech­ten Menü zu be­ar­bei­ten.
  • Nut­zen Sie den roten Ra­dier­gum­mi oben rechts im Menü des Bau­steins, um sei­nen In­halt zu lee­ren.
2
Der Ko­lo­ni­a­lis­mus exis­tier­te be­reits seit der An­ti­ke, un­ter­schei­det sich aber grund­le­gend vom Ko­lo­ni­a­lis­mus in der Frü­hen Neu­zeit. Be­schrei­be, wel­che Mo­ti­ve die Mäch­te in der An­ti­ke und in der Frü­hen Neu­zeit hat­ten!
  • Kli­cken Sie dop­pelt oder auf den Stift, um den In­halt di­rekt im rech­ten Menü zu be­ar­bei­ten.
  • Nut­zen Sie den roten Ra­dier­gum­mi oben rechts im Menü des Bau­steins, um sei­nen In­halt zu lee­ren.

An­ti­ke:

Frühe Neu­zeit:

3
Fasse zu­sam­men, wel­che Aus­wir­kun­gen der Ko­lo­ni­a­lis­mus bis heute hat und be­ur­tei­le, wel­cher Ko­lo­ni­a­lis­mus damit wohl ge­meint war!
  • Kli­cken Sie dop­pelt oder auf den Stift, um den In­halt di­rekt im rech­ten Menü zu be­ar­bei­ten.
  • Nut­zen Sie den roten Ra­dier­gum­mi oben rechts im Menü des Bau­steins, um sei­nen In­halt zu lee­ren.
x