Kreuz in der Klasse? - Politische Urteile

GESCHICHTE & POLITISCHE BILDUNG
Ein Kreuz im Klas­sen­zim­mer? - Po­li­ti­sche Ur­tei­le

Ori­gi­nal­ver­si­on

ver­ein­fach­te Ver­si­on

1. Jede Per­son hat das Recht auf Gedanken-​, Ge­wis­sens- und Re­li­gi­ons­frei­heit; die­ses Recht um­fasst die Frei­heit, seine Re­li­gi­on oder Welt­an­schau­ung zu wech­seln, und die Frei­heit, seine Re­li­gi­on oder Welt­an­schau­ung ein­zeln oder ge­mein­sam mit an­de­ren öf­fent­lich oder pri­vat durch Got­tes­dienst, Un­ter­richt oder Prak­ti­zie­ren von Bräu­chen und Riten zu be­ken­nen.

1. Jeder Mensch hat das Recht, frei zu den­ken, zu glau­ben und seine Re­li­gi­on selbst zu wäh­len.

Dazu ge­hört auch: Man darf seine Re­li­gi­on oder Welt­an­schau­ung än­dern.

Man darf seine Re­li­gi­on al­lein oder mit an­de­ren zu­sam­men leben – öf­fent­lich oder pri­vat.

Zum Bei­spiel durch Beten, Got­tes­diens­te, Un­ter­richt oder re­li­gi­ö­se Feste und Re­geln.



2. Die Frei­heit, seine Re­li­gi­on oder Welt­an­schau­ung zu be­ken­nen,

darf nur Ein­schrän­kun­gen un­ter­wor­fen wer­den, die ge­setz­lich vor­ge­se­hen und in einer de­mo­kra­ti­schen Ge­sell­schaft not­wen­dig sind für die öf­fent­li­che Si­cher­heit, zum Schutz der öf­fent­li­chen Ord­nung, Ge­sund­heit oder Moral oder zum Schutz der Rech­te und Frei­hei­ten

an­de­rer.

2. Die­ses Recht darf nur ein­ge­schränkt wer­den, wenn ein Ge­setz das er­laubt.

Das ist nur mög­lich, wenn es in einer de­mo­kra­ti­schen Ge­sell­schaft not­wen­dig ist,

zum Bei­spiel für die Si­cher­heit, die Ord­nung, die Ge­sund­heit, die Moral

oder zum Schutz der Rech­te und Frei­hei­ten an­de­rer Men­schen.

Eu­ro­päi­sche Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on Ar­ti­kel 9 (gilt in Ös­ter­reich)

Team­auf­ga­be

1
Nenne min­des­tens 3 Frei­hei­ten, die du in Bezug auf Re­li­gi­on hast.
2
Über­le­ge, wann es sinn­voll sein kann, Re­li­gi­ons­aus­übung ein­zu­schrän­ken.
Wer darf das ent­schei­den?

Das Re­li­gi­ons­un­ter­richts­ge­setz legt fol­gen­des auf Bun­des­ebe­ne fest: Wenn eine Mehr­heit der Schü­ler_innen christ­lich sind, muss in allen Klas­sen­zim­mern einer Schu­le ein Kreuz an­ge­bracht wer­den. Wenn eine Schu­le al­ler­dings vom Land (an­statt vom Bund) fi­nan­ziert wird, dann darf die­ses Bun­des­land mit ei­ge­nen Ge­set­zen an­ders ent­schei­den.

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Re­li­gi­ö­se Sym­bo­le in öf­fent­li­chen Ein­rich­tun­gen

Lies dir die Sprech­bla­sen durch. Sie ent­hal­ten ver­schie­de­ne Mei­nun­gen zum Thema „Kreuz im Klas­sen­zim­mer“. Ent­schei­de dich, ob du zu­stimmst und be­grün­de wieso.

Ent­we­der alle oder kei­ner! Ich ver­ste­he nicht, wieso in Klas­sen­zim­mern ein Kreuz hän­gen soll­te, wäh­rend an­de­re Re­li­gi­ons­sym­bo­le nicht auf­ge­hängt wer­den. Ich bin für eine Gleich­be­hand­lung aller Re­li­gi­o­nen.

Ich stim­me zu / Ich stim­me nicht zu, weil

Chris­ten sind eben die größ­te Grup­pe im Land. Wenn ich in ein hin­du­is­ti­sches Land komme, werde ich mich auch nicht über deren Sym­bo­le auf­re­gen... Ich bin für das Kreuz im Klas­sen­zim­mer.

Ich stim­me zu / Ich stim­me nicht zu, weil

Ob­wohl ich gläu­bi­ge Mus­li­ma bin, darf ich kein Kopf­tuch tra­gen, weil das in Ös­ter­reich unter 14-​Jahren seit 2026 ver­bo­ten ist. Ich finde es un­fair, dass für meine Mit­schü­ler_innen ein Kreuz in der Klas­se hängt, ohne dass ihnen un­ter­stellt wird, dass sie da­durch un­ter­drückt wer­den.

Ich stim­me zu / Ich stim­me nicht zu, weil

Ich ge­hö­re selbst gar kei­ner Re­li­gi­ons­ge­mein­schaft an, aber mir ist es egal, wenn ein Kreuz in der Klas­se hängt. Ich weiß, dass meine christ­li­chen Mit­schü­ler_innen in Re­li­gi­on immer beten und wenn es ihnen Freu­de be­rei­tet, dann soll es eben hän­gen blei­ben.

Ich stim­me zu / Ich stim­me nicht zu, weil
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Re­li­gi­on und Po­li­tik

In Ös­ter­reich und vie­len an­de­ren eu­ro­päi­schen Staa­ten sind Po­li­tik und Re­li­gi­on von­ein­an­der ge­trennt. Diese Tren­nung nennt man Sä­ku­la­ri­tät.



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Seit dem Mit­tel­al­ter gab es in Eu­ro­pa eine star­ke Ver­bin­dung zwi­schen welt­li­chen Herr­schern (z.B. Kö­ni­ge, Kai­ser) und dem Chris­ten­tum, vor allem der ka­tho­li­schen Kir­che. Bis zum 16. Jahr­hun­dert war es die ka­tho­li­sche Kir­che, wel­che die Po­li­tik in Eu­ro­pa be­ein­fluss­te. Mit der Re­for­ma­ti­on ver­lor sie in ei­ni­gen eu­ro­päi­schen Län­dern an Ein­fluss. Man­che ent­schlos­sen sich der Pro­tes­tan­ti­schen Kir­che an­zu­schlie­ßen. die­ser Kai­ser, Kö­ni­ge und Fürs­ten durf­ten seit 1555 die Re­li­gi­on der Be­woh­ner_innen ihres Ge­biets be­stim­men.



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Im 18. Jahr­hun­dert wurde die Re­li­gi­on für viele Men­schen we­ni­ger wich­tig. Nicht mehr die Re­li­gi­on be­ein­fluss­te das Han­deln der Men­schen, son­dern die Ver­nunft. Re­li­gi­on wurde immer mehr als „pri­va­te“ An­ge­le­gen­heit be­trach­tet. Es kam zu einer stär­ke­ren Tren­nung zwi­schen Re­li­gi­on und Po­li­tik. Diese Ent­wick­lung führ­te zum heu­ti­gen Stand, dass der Staat in vie­len Län­dern eine neu­tra­le Rolle ge­gen­über der Re­li­gi­on ein­nimmt. Die Tren­nung zwi­schen Staat und Re­li­gi­on geht je­doch un­ter­schied­lich weit, bis hin zur völ­li­gen Tren­nung (La­i­zi­tät).



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Im Ge­gen­satz dazu gibt es aber auch Län­der, wo Po­li­tik und Re­li­gi­on nicht von­ein­an­der ge­trennt sind und re­li­gi­ö­se Füh­rer gleich­zei­tig po­li­ti­sche Macht­ha­ber sind. Dann spricht man von einer Theo­kra­tie.



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In Ös­ter­reich wer­den ver­schie­de­ne Re­li­gi­ons­ge­mein­schaf­ten recht­lich an­er­kannt. Das be­deu­tet, dass sie das Recht haben, Re­li­gi­ons­un­ter­richt an öf­fent­li­chen Schu­len ab­zu­hal­ten. Der­zeit gibt es an den meis­ten Schu­len römisch-​katholischen, evan­ge­li­schen und is­la­mi­schen Re­li­gi­ons­un­ter­richt, aber auch jü­di­schen und bud­dhis­ti­schen Re­li­gi­ons­un­ter­richt. An ei­ni­gen Schu­len wird statt des Re­li­gi­ons­un­ter­richts Ethik­un­ter­richt an­ge­bo­ten.



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Die Be­din­gun­gen zwi­schen dem Staat und einer an­er­kann­ten Re­li­gi­ons­ge­mein­schaft wer­den in Ge­set­zen fest­ge­hal­ten, z.B. im Pro­tes­tan­ten­ge­setz, im Is­ra­e­li­ten­ge­setz und im Is­lam­ge­setz. Eine Aus­nah­me bil­det die Ka­tho­li­sche Kir­che: Zwi­schen der Ka­tho­li­schen Kir­che („Hei­li­ger Stuhl“) und dem Staat gibt es einen völ­ker­recht­li­chen Ver­trag, auch Kon­kor­dat ge­nannt. Dort wer­den die je­wei­li­gen Rech­te und Pflich­ten ge­re­gelt. Die ka­tho­li­sche Kir­che hat unter an­de­rem das Recht, die In­hal­te des Re­li­gi­ons­un­ter­richts zu be­stim­men.



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In vie­len ös­ter­rei­chi­schen Schu­len hän­gen Kreu­ze in den Klas­sen­räu­men. Diese Re­ge­lung geht auf Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen Staat und ka­tho­li­scher Kir­che zu­rück und gilt bis heute.

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Jeder Mensch in Ös­ter­reich darf glau­ben, woran er möch­te, und selbst ent­schei­den, wel­cher Kir­che oder Re­li­gi­ons­ge­mein­schaft er an­ge­hö­ren oder nicht an­ge­hö­ren will. Es gilt das Recht auf Re­li­gi­ons­frei­heit. Re­li­gi­ons­frei­heit heißt, dass alle ös­ter­rei­chi­schen Staats­bür­ge­rin­nen und Staats­bür­ger die­sel­ben Rech­te haben, gleich­gül­tig, wel­cher Re­li­gi­on sie an­ge­hö­ren.



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Die ös­ter­rei­chi­sche Rechts­ord­nung ist re­li­gi­ös neu­tral.

  • Sie folgt nicht den Wer­ten einer be­stimm­ten Kir­che oder Re­li­gi­ons­ge­mein­schaft (Prin­zip der Neu­tra­li­tät).

  • Der Staat küm­mert sich nur um welt­li­che (und nicht um kirch­li­che) Auf­ga­ben (Prin­zip der Sä­ku­la­ri­tät).

Für alle staat­lich an­er­kann­ten Kir­chen und Re­li­gi­ons­ge­sell­schaf­ten gilt au­ßer­dem:

  • Alle müs­sen gleich be­han­delt wer­den, keine darf dis­kri­mi­niert wer­den (Prin­zip der Pa­ri­tät).

Warum Grund- & Frei­heits­rech­te wich­tig für un­se­re De­mo­kra­tie sind:



Grund- und Frei­heits­rech­te sind die wich­tigs­ten Rech­te, die alle Men­schen in Ös­ter­reich schüt­zen. Sie ste­hen in der Ver­fas­sung und sor­gen dafür, dass jeder Mensch frei, si­cher und gleich be­han­delt wer­den kann.

Diese Rech­te schüt­zen uns vor un­ge­rech­ter Be­hand­lung durch den Staat und er­mög­li­chen es uns, unser Leben selbst zu ge­stal­ten.



Zu den Grund- und Frei­heits­rech­ten ge­hö­ren zum Bei­spiel:

  • das Recht auf per­sön­li­che Frei­heit und Si­cher­heit,

  • die Gleich­heit aller Men­schen vor dem Ge­setz,

  • die Mei­nungs­frei­heit,

  • die Re­li­gi­ons­frei­heit,

  • das Recht auf Bil­dung & vie­les mehr.

Dank die­ser Rech­te dür­fen wir un­se­re Mei­nung sagen, In­for­ma­ti­o­nen er­hal­ten, un­se­ren Glau­ben frei wäh­len und uns mit an­de­ren Men­schen zu­sam­men­schlie­ßen.

Grund­rech­te gel­ten je­doch nicht gren­zen­los. Die Frei­heit einer Per­son endet dort, wo die Rech­te an­de­rer Men­schen ver­letzt wer­den. Des­halb dür­fen Mei­nungs­äu­ße­run­gen zum Bei­spiel nicht zu Ge­walt auf­ru­fen oder an­de­re Men­schen dis­kri­mi­nie­ren. Rech­te und Frei­hei­ten müs­sen immer mit Ver­ant­wor­tung ge­nutzt wer­den.



Grund- und Frei­heits­rech­te sind ein wich­ti­ger Be­stand­teil der De­mo­kra­tie. Sie schüt­zen die Würde jedes Men­schen und sor­gen dafür, dass alle Men­schen un­ab­hän­gig von Her­kunft, Ge­schlecht, Re­li­gi­on oder Welt­an­schau­ung fair be­han­delt wer­den. Sie hel­fen dabei, Frei­heit, Ge­rech­tig­keit und Mit­be­stim­mung in un­se­rer Ge­sell­schaft zu si­chern.

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Stand­punk­te der ös­ter­rei­chi­schen Par­tei­en
3
Auch die ös­ter­rei­chi­schen Par­tei­en haben eine Mei­nung zu die­sem Thema. Lies dir die Ant­wor­ten und Stel­lung­nah­men durch. Ordne zu, wel­che Be­grün­dung sie dafür an­ge­ben.

Sol­len re­li­gi­ö­se Sym­bo­le in öf­fent­li­chen Ein­rich­tun­gen (zB. Schu­len) ver­bo­ten wer­den?

Par­tei

Ant­wort

Stel­lung­nah­me

Be­grün­dung

ÖVP

Nein.

Die Volks­par­tei steht zu Ös­ter­reichs jüdisch-​christlicher Kul­tur, wel­che in un­se­rer Be­völ­ke­rung und un­se­rer Ge­schich­te tief ver­wur­zelt ist und spricht sich dem­entspre­chend für das Kreuz in öf­fent­li­chen Ein­rich­tun­gen aus.

 3, 6

SPÖ

Eher ja.

Der Staat soll re­li­gi­ö­se Neu­tra­li­tät zei­gen.

 8

FPÖ

Ja.

Ös­ter­reich ist ein Teil des christ­li­chen Abend­lan­des. Sym­bo­le raum­frem­der Kul­tu­ren haben in un­se­ren öf­fent­li­chen In­sti­tu­ti­o­nen nichts zu su­chen. Wir set­zen uns dafür ein das Kreuz und christ­li­che Tra­di­ti­o­nen (zB. Ni­ko­laus im Kin­der­gar­ten) auf­recht­zu­er­hal­ten.

 3, 4, 5, 6, 9

GRÜNE

Eher ja.

Wir tre­ten für ein re­spekt­vol­les Mit­ein­an­der und für eine Tren­nung von Staat und Kir­che ein. Eine ge­samt­ge­sell­schaft­li­che Dis­kus­si­on dar­über, ob re­li­gi­ö­se Sym­bo­le in öf­fent­li­chen Ein­rich­tun­gen heut­zu­ta­ge noch an­ge­mes­sen sind, soll­te ge­führt wer­den. Wir wür­den es aber be­vor­zu­gen, wenn dar­über ein Kon­sens er­zielt wer­den kann, der ohne aus­drück­li­che Ver­bo­te aus­kommt.

 1, 2, 7, 8

NEOS

Eher nein.

Als li­be­ra­le Par­tei sind wir kein Freund von Ver­bo­ten, al­ler­dings auch nicht von Ge­bo­ten. Die Schu­le soll ein mög­lichst neu­tra­ler Ort sein. Jede Ge­mein­schaft soll selbst ent­schei­den, wel­che Bil­der und Sym­bo­le in ihren Räum­lich­kei­ten auf­ge­hängt wer­den.

 2, 10

Uni­ver­si­tät Wien, Par­tei­pro­fi­le. Par­tei­en, on­line unter: smart­vo­te Ös­ter­reich: https://aus­tria.smart­vo­te.org/de/pro­files  (zu­letzt auf­ge­ru­fen am 24.April 2026).
  1. Frü­her war das kein Pro­blem, heute ist es nicht mehr zeit­ge­mäß.

  2. Ein Ver­bot ist nicht die rich­ti­ge Lö­sung.

  3. Das Kreuz ist Teil der ös­ter­rei­chi­schen Kul­tur.

  4. Das Chris­ten­tum wird von an­de­ren Re­li­gi­o­nen ge­fähr­det.

  5. Es gibt einen Un­ter­schied zwi­schen dem Chris­ten­tum und an­de­ren Re­li­gi­o­nen.

  6. Das Kreuz ist eine Tra­di­ti­on.

  7. Eine Dis­kus­si­on über das Thema wäre sinn­voll.

  8. Staat und Re­li­gi­on sol­len ge­trennt wer­den.

  9. Die Par­tei wi­der­spricht sich in Ant­wort und Stel­lung­nah­me.

  10. Jede Schu­le soll das selbst ent­schei­den dür­fen.

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4
Ordne zu: Was soll man laut der ein­zel­nen Par­tei­en nun tun?

Par­tei

Bei­be­hal­tung

Kreuz in Klas­se

Ab­schaf­fung

Kreuz in Klas­se

Dis­kus­si­on

über Kreuz in Klas­se

Ab­schaf­fung von re­li­gi­ö­sen Sym­bo­len, mit Aus­nah­me des Kreu­zes

ÖVP

 x





SPÖ



 x



FPÖ







x

GRÜNE





 x

NEOS





 x

5
Prüfe: Be­ach­ten die Vor­schlä­ge der Par­tei­en die Grund- und Frei­heits­rech­te? Kreu­ze an, falls etwas miss­ach­tet wird und for­mu­lie­re eine Be­grün­dung.

Grund- & Frei­heits­recht

Bei­be­hal­tung

Kreuz in Klas­se

Ab­schaf­fung

Kreuz in Klas­se

Dis­kus­si­on

über Kreuz in Klas­se

Ab­schaf­fung re­li­gi­ö­se Sym­bo­len, Aus­nah­me = Kreuz

Re­li­gi­ons­frei­heit

 tlw. ein­ge­schränkt für an­de­re Re­li­gi­o­nen als Chris­ten­tum





man­che Re­li­gi­o­nen wer­den be­nach­tei­ligt

Gleich­heit aller men­schen vor Ge­setz

 ver­letzt Gleich­be­hand­lung, da Kreuz be­vor­zugt wird





ver­letzt Gleich­be­hand­lung, da Kreuz be­vor­zugt wird

Recht auf Bil­dung



  Sym­bol wird im RU ge­nutzt



6
Über­le­ge zu zweit.
  • Warum geben man­che Par­tei­en län­ge­re Ant­wor­ten als an­de­re?

  • Man­che Po­li­ti­ker ver­schwei­gen Teile der Wahr­heit oder stel­len Tat­sa­chen falsch dar. Warum glaubst ma­chen sie das?

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Was denkst du?
7
Viele Men­schen wol­len ihre Mei­nung auch im In­ter­net tei­len. Suche dir einen der bei­den Kom­men­ta­re aus und ver­fas­se eine Ant­wort. Be­zie­he dich dabei auf die Grund- & Frei­heits­rech­te! (Schrei­be min­des­tens 3 Sätze und be­ach­te bei Ar­gu­men­ten das 3B-​Schema)
WICH­TIG: Achte dar­auf höf­lich und sach­lich zu blei­ben.
orf­nie­deroes­ter­reich, [In­sta­gram Bei­trag], on­line unter: ORF Nie­der­ös­ter­reich, https://www.in­sta­gram.com/p/DC6lX­qWs­Syg/?q=kreuz%20im%20klas­sen­zim­mer (zu­letzt auf­ge­ru­fen am 15. Juni 2026).
Kom­men­tar 1
Kom­men­tar 2
8
Kom­men­ta­re auf So­cial Media sind nicht immer sach­lich for­mu­liert. Lies einem/einer Part­ner_in dein Ur­teil vor und dis­ku­tie­re dann ge­mein­sam mit ihm / ihr  fol­gen­de Fra­gen:
  • Ist mein Ur­teil sach­lich for­mu­liert? Was könn­te ich noch bes­ser for­mu­lie­ren?

  • Hast du schon ein­mal Hass­kom­men­ta­re ge­le­sen? Wie hast du dich dabei ge­fühlt?

  • Warum denkst du, for­mu­lie­ren Men­schen Hass­kom­men­ta­re?

  • Glaubst du Men­schen wür­den sich auch im „ech­ten Leben“ trau­en, diese Hass­kom­men­ta­re zu äu­ßern?

  • Warum ist es wich­tig beim For­mu­lie­ren höf­lich und sach­lich zu blei­ben?

Kreuz in der Klasse? - Politische Urteile

von Magdalena Gaisböck

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