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„Ich will handeln nach meinem Gewissen, nicht nach euren Gesetzen.“
„Frei sein heißt fühlen dürfen, was man fühlt, und sagen dürfen, was man denkt.“
„Mein Herz ist so voll, so unruhig, so widersprechend in sich selbst.“
„Was ich weiß, kann jeder wissen – mein Herz habe ich allein.“
„Der Mensch ist nicht geboren, um gekrümmt zu gehen, sondern um aufrecht zu fühlen.“
„Ich fühle, dass ich nicht gemacht bin für die Schranken dieser Welt.“
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Epochenübersicht Sturm und Drang
Handout
- Literaturbewegung des späten 18. Jahrhunderts (ca. 1765-1785)
- geprägt von jungen Autoren (Goethe, Schiller, Herder ...)
- Ausdruck von Unruhe, Aufbruch und Widerstand gegen herrschende Moralvorstellungen
Sturm
: leidenschaftliche GefühlsausbrücheDrang
: Streben nach Selbstverwirklichung
- Gegenbewegung zur Aufklärung (Literaturepoche)
- Weltauffassung, die vom Verstand statt von Emotionen geprägt ist
- Vernunft als oberstes Prinzip
- Erziehung durch Einsicht, Ordnung und Regeln - Ideale des Sturm und Drangs
- Gefühle wichtiger als Vernunft
- Betonung der Individualität / Originalität
- gegen Autorität und Tradition
- neues Menschenbild
- Mensch wichtiger als gesellschaftliche Ordnung
- Gefühle als Zugang zur Wahrheit
- Mensch nicht primär vernünftig sondern emotional - Rolle der Literatur
- Autor/in schreibt aus innerem Antrieb
- Vernachlässigung (sprachlicher) Regeln
- Originalität statt Anpassung - Grundmotive
- innere Zerissenheit: Konflikt zwischen Innen- und Außenwelt
- Auflehung gegen Autoritäten
- Geniekult
- Freiheit, Aufbruch und Natur
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Arbeitsauftrag Kurzpräsentationen
Das Themenfeld, in dem sich die Präsentationen befinden, ist die Literaturepoche Sturm und Drang
. Hier soll es insbesondere um die Jugend in dieser Literaturepoche gehen, darum, was Jugendliche damals beschäftigt und bewegt hat und wie ihre Lebensumstände aussahen.
Wichtig ist daher, egal welches Thema ihr bekommt, immer wieder Bezüge hierzu herzustellen und, falls möglich, auch Anknüpfungspunkte zu eurer Lebenswelt herauszustelllen!
Mögliche Themen
- Leitfrage: „Wie sah der Alltag Jugendlicher im 18. Jahrhundert aus – und welche Grenzen setzten Gesellschaft und Familie?“
- mögliche Themen: Lebensbedingungen junger Menschen, Familie, Schule, Standesordnung, Zukunftsaussichten
- Leitfrage: Warum geraten junge Menschen im Sturm und Drang in Konflikt mit der Gesellschaft?
- mögliche Themen: Erwartungen von Familie und Gesellschaft, politische Situation, Protestbewegungen früher vs. heute, Normen, Pflichten, Gehorsam
- Leitfrage: Warum haben Gefühle im Sturm und Drang einen so hohen Stellenwert?
- mögliche Themen: emotionales Weltbild, Vorrang von Gefühlen vor Vernunft, Ablehnung rationaler Kontrolle, Verarbeitung in der Literatur
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- Leitfrage: Welche Rolle spielt Natur für junge Menschen im Sturm und Drang?
- mögliche Themen: Natur als Gegenwelt zur Gesellschaft und als Ausdruck innerer Gefühle, Harmonie vs. Bedrohung, Bedeutung von Naturerlebnissen
- Leitfrage: Was bedeutet Freiheit für junge Menschen im Sturm und Drang?
- mögliche Themen: persönliche Freiheit vs. gesellschaftliche Ordnung, Freiheit in Liebe, Beruf und Denken, Grenzen der Freiheit und das Scheitern an der Realität, Isolation und Einsamkeit
- Leitfrage: Warum stehen Autoritätsfiguren im Sturm und Drang so oft im Mittelpunkt und was ist ihre literarische Rolle?
- mögliche Themen: Vaterfigur, Staat und Kirche, Machtmissbrauch und Kontrolle, Generationenkonflikt, Folgen für junge Menschen
Allgemeine Vorgaben
Bereitet in Gruppen (arbeitsteilig) eine Präsentation zu eurem Thema vor. Beachtet dabei die folgenden Hinweise und Leitlinien.
Zeitlicher Umfang der Präsentation: 10-15 Minuten
Verständliche Aufbereitung der Inhalte und Untermauerung durch mindestens ein anschauliches Beispiel (Zitat, Bild oder Situation/Werk)
Gleichmäßige Aufteilung der Redeanteile
Freier Vortrag (höchstens Stichworte auf Karteikarten) und Stichpunkte auf Folien (kein Fließtext!)
Diskussionsfrage an die Klasse vorbereiten (Bezug zur eigenen Realität) und moderieren
kurzes, nachhaltiges Handout, auf das im Unterricht zurückgegriffen werden kann (auch hier: übersichtliche Gestaltung in Stichworten nach Unterthemen)
Literaturangaben kennzeichnen
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