Langzeitversuch: Eisen rostet

Datum:
AB 2: Warum rosten Metalle?

Lang­zeit­ver­such: Eisen ros­tet

1
Schrei­be auf, was du alles mit Rost in Ver­bin­dung bringst.
2
Lies dir das unten ste­hen­de Ex­pe­ri­ment gut durch und for­mu­lie­re eine pas­sen­de
Hy­po­the­se.
3
Be­rei­tet euer Ex­pe­ri­ment vor und führt es durch. Im Fol­gen­den fin­det ihr eine
Ma­te­ri­al­lis­te und die Durch­füh­rung.
Ma­te­ri­a­li­en:
- 3 Be­cher­glä­ser
- 3 gleich große Stü­cke Ei­sen­wol­le
- Was­ser
-​Salzwasser
- was­ser­fes­ter Stift zum Be­schrif­ten
Durch­füh­rung:
1. Be­schrif­tet ein Be­cher­glas mit Was­ser (A), eins mit Salz­was­ser (B) und eins mit Luft (C), sowie alle drei mit euren Namen.
2. Gebt in Be­cher­glas A Was­ser und ein Stück Ei­sen­wol­le, in B Salz­was­ser und ein Stück
Ei­sen­wol­le und in C nur ein Stück Ei­sen­wol­le.
3. Stellt die Ge­fä­ße an einem gut sicht­ba­ren Platz ab.
4. Do­ku­men­tiert am Ende des Tages eure Be­ob­ach­tun­gen.

Be­cher­glas

Be­ob­ach­tung

Was­ser und Ei­sen­wol­le

Salz­was­ser und Ei­sen­wol­le

Luft und Ei­sen­wol­le

AB 2: Warum rosten Metalle?
Warum ros­ten Me­tal­le?

Viele Ge­gen­stän­de aus Eisen oder Stahl sehen nach ei­ni­ger Zeit braun und brö­cke­lig aus. Man sagt: Sie sind ge­ros­tet. Doch was pas­siert dabei ei­gent­lich?

Rost ent­steht, wenn Eisen mit Sau­er­stoff aus der Luft und mit Was­ser re­agiert. Dabei bil­det sich ein neuer Stoff, der Rost (Ei­sen­oxid) ge­nannt wird. Diese Re­ak­ti­on läuft lang­sam ab, wird aber durch be­stimm­te Be­din­gun­gen be­ein­flusst.

Der Fach­be­griff für sol­che Vor­gän­ge heißt Kor­ro­si­on. Dar­un­ter ver­steht man die Zer­stö­rung von Me­tal­len durch Re­ak­ti­o­nen mit ihrer Um­ge­bung, zum Bei­spiel mit Luft und Was­ser. Rost ist also eine Form der Kor­ro­si­on.



Eisen ros­tet nur, wenn Was­ser und Sau­er­stoff gleich­zei­tig vor­han­den sind.

Fehlt einer der bei­den Stof­fe, ent­steht kein Rost.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Fak­tor ist Salz. Es sorgt dafür, dass die Kor­ro­si­on schnel­ler ab­läuft. Das liegt daran, dass Salz­was­ser den Trans­port von elek­tri­schen La­dun­gen (Elek­tro­nen und Ionen) er­leich­tert. Da­durch kön­nen die che­mi­schen Re­ak­ti­o­nen beim Ros­ten schnel­ler statt­fin­den.

Des­halb ros­ten Autos oder Fahr­rä­der im Win­ter be­son­ders stark, wenn die Stra­ßen mit Streu­salz be­han­delt wer­den.

Kor­ro­si­on ist pro­ble­ma­tisch, weil das Me­tall da­durch zer­stört wird. Es wird porös und ver­liert an Sta­bi­li­tät. Des­halb ver­sucht man, Me­tal­le zu schüt­zen, zum Bei­spiel durch Lack, Öl oder spe­zi­el­le Be­schich­tun­gen.

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Ver­glei­che die drei Ver­suchs­an­sät­ze mit­ein­an­der und er­klä­re, warum sich die
Rost­bil­dung un­ter­schied­lich stark ent­wi­ckelt.
5
For­mu­lie­re die Wort­glei­chung zum Ros­ten der Ei­sen­wol­le und ordne zu, was Edukt und was Pro­dukt ist.
6
Warum ros­tet Eisen im Salz­was­ser schnel­ler?
7
Er­klä­re den Be­griff Kor­ro­si­on am Bei­spiel des durch­ge­führ­ten Ex­pe­ri­ments.
8
Wieso ist Kor­ro­si­ons­schutz vor allem bei Schif­fen und Boo­ten wich­tig?

Langzeitversuch: Eisen rostet

von anonym

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