Datum:
AB 2: Warum rosten Metalle?

Becherglas
Beobachtung
Wasser und Eisenwolle
Salzwasser und Eisenwolle
Luft und Eisenwolle
Viele Gegenstände aus Eisen oder Stahl sehen nach einiger Zeit braun und bröckelig aus. Man sagt: Sie sind gerostet. Doch was passiert dabei eigentlich?
Rost entsteht, wenn Eisen mit Sauerstoff aus der Luft und mit Wasser reagiert. Dabei bildet sich ein neuer Stoff, der Rost (Eisenoxid) genannt wird. Diese Reaktion läuft langsam ab, wird aber durch bestimmte Bedingungen beeinflusst.
Der Fachbegriff für solche Vorgänge heißt Korrosion. Darunter versteht man die Zerstörung von Metallen durch Reaktionen mit ihrer Umgebung, zum Beispiel mit Luft und Wasser. Rost ist also eine Form der Korrosion.
Eisen rostet nur, wenn Wasser und Sauerstoff gleichzeitig vorhanden sind.
Fehlt einer der beiden Stoffe, entsteht kein Rost.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist Salz. Es sorgt dafür, dass die Korrosion schneller abläuft. Das liegt daran, dass Salzwasser den Transport von elektrischen Ladungen (Elektronen und Ionen) erleichtert. Dadurch können die chemischen Reaktionen beim Rosten schneller stattfinden.
Deshalb rosten Autos oder Fahrräder im Winter besonders stark, wenn die Straßen mit Streusalz behandelt werden.
Korrosion ist problematisch, weil das Metall dadurch zerstört wird. Es wird porös und verliert an Stabilität. Deshalb versucht man, Metalle zu schützen, zum Beispiel durch Lack, Öl oder spezielle Beschichtungen.
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