• Leistungskontrolle: Religion im Alten Ägypten
  • SeminarNeubert
  • 06.09.2020
  • Geschichte
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Hinweise zur Leistungskontrolle

Die Leistungsüberprüfung wurde in Form einer Leistungskontrolle erstellt. Durch diese kann überprüft werden, inwiefern die Lernenden die mittels des Materials „Religion im Alten Ägypten“ erarbeiteten Inhalte verstanden und verinnerlicht haben. Die Leistungskontrolle besteht aus drei Aufgaben, welche unterschiedliche Anforderungsbereiche in sich bergen.

Der Aufbau der LK und die entsprechende Punktevergabe entsprechen dem WKW-Modell nach Gautschi.



Die erste Aufgabe erfordert von den SuS eine reine Wissensreproduktion. Das Wissen können sich die Lernenden durch die beiden Aufgaben (Quiz und Kreuzworträtsel) des Punktes „1. Einstieg: Religion im Alten Ägypten“ aneignen. Die SuS können maximal 5 Punkte erhalten, welche 25 % der Gesamtnote ausmachen.



Bei der zweiten Aufgabe wird überprüft, inwiefern die SuS die eigenständige digitale Recherche von Informationen in Online-Datenbanken beherrschen.

Diese Aufgabe ist dem Anforderungsbereich 2 zuzuordnen, da hier das Können der Lernenden abgefragt wird.

Hierbei sollen die Lernenden zwei gegenständliche Quellen aus dem Ägyptischen Museum Berlin in der Online-Datenbank der Staatlichen Museen zu Berlin recherchieren. Da es sich bei der Zielgruppe um Lernende einer fünften Klasse handelt, wurde die Datenbank zur Recherche ausgewählt, mit welcher im Material „Religion im Alten Ägypten“ das Recherchieren von gegenständlichen Quellen geübt wird. Des Weiteren werden den SuS Links zur Verfügung gestellt, durch welche sie direkt zu dem jeweiligen Objekt gelangen.  Um den Schreibaufwand für die SuS so gering wie möglich zu halten, sollen diese die Richtigkeit der Informationen zu den zwei Objekten überprüfen. Die SuS können maximal 10 Punkte erhalten, welche 50 % der Gesamtnote ausmachen.



Die dritte und letzte Aufgabe entspricht dem Anforderungsbereich 3, da die Lernenden zu einer Aussage begründet Stellung beziehen sollen. Da es sich bei der Zielgruppe um Lernende einer fünften Klasse handelt, ist die Aussage an die Aufgabe 10., welche dem Punkt „4. Gegenständliche Quellen – Original, Bild oder digital?“ des Materials „Religion im Alten Ägypten“ zugehörig ist, angelehnt.

Die SuS können maximal 5 Punkte erhalten, welche 25 % der Gesamtnote ausmachen.

Leistungskontrolle: Religion im Alten Ägypten

1
Lies dir die Aussagen zum Glauben im Alten Ägypten durch. Kreuze an.


5 / 5
richtig
falsch
1) Der Gott Osiris ist Vorsitzender des Totengerichts und Herrscher der Unterwelt.
2) Die Ägypter glaubten nur an einen Gott: Osiris. Das nennt sich Monotheismus.
3) Durch das Tragen der Atef-Krone zeigten die Pharaonen, dass sie an Osiris glaubten.
4) Die Gräber aller Ägypter waren immer prunkvoll ausgestattet, da sie ihren Toten ein gutes Dasein im Jenseits ermöglichen wollten.
5) Die Mumie des Pharaos wurde in einen Sarkophag gelegt. Der Pharao war der König von Ägypten.

M1 Online Datenbank

https://smb.museum-digital.de

2
Recherchiere nach den zwei Objekten (M2 und M3) anhand der Online Datenbank der Staatlichen Museen zu Berlin. Unterstreiche in den zwei Texten die Fehler und schreibe darunter das richtige Wort.
10 / 10
M2 Statuette des sitzenden Gottes Thot
Bild: Ägyptisches Museum Staatliche Kunstsammlungen Berlin (CC-BY-SA) https://t1p.de/q9oc
M3 Statuette der Göttin Isis-Aphrodite
Bild: Ägyptisches Museum Staatliche Kunstsammlungen Berlin (CC-BY-SA)
https://t1p.de/gy6i
M2 Statuette des sitzenden Gottes Thot
Bild: Ägyptisches Museum Staatliche Kunstsammlungen Berlin (CC-BY-SA) https://t1p.de/q9oc
Worterklärungen
  • Statuette: kleine Figur aus einem  

  festen Material, die wie ein Mensch

  oder Tier aussieht

  • Mischwesen: ein Gemisch aus

  Mensch und Tier

  • Ibis: ein am Wasser lebender Vogel

  mit langem Schnabel

  • Mondsichel: zunehmender oder

  abnehmender Mond

  • Uräusschlange: Schlangenart
  • Strähnenperücke: Perücke aus

  einzelnen Haarteilen

  • plissierter Schurz: gefalteter Rock
  • regulieren: beeinflussen, steuern
  • jmd. mit etwas assoziieren: jmd. in

  Verbindung bringen mit etwas

Objekt 1: Statuette des sitzenden Gottes Thot





Der stehende Gott Thot zeigt sich hier als Mischwesen mit einem nicht mehr vollständigen





Ibiskopf. In seiner Eigenschaft als Sonnengott sitzt auf seinem Scheitel eine Mondscheibe in





der Mondsichel, ergänzt um eine Uräusschlange. Er trägt zudem eine Strähnenperücke und





einen plissierten, zweigeteilten Schurz. Wegen seiner zahlreichen Funktionen und





vielfältigen Beziehungen zu anderen Göttern ist seine Verehrung in nahezu allen Zentren





des Niltals belegt. So war eine seiner vielen Eigenschaften die des Mondgottes mit der er





unter anderem die Jahreszeiten und Meerphasen regulierte. Außerdem wurde er mit der





Astronomie und Geografie assoziiert.

M3 Statuette der Göttin Isis-Aphrodite
Bild: Ägyptisches Museum Staatliche Kunstsammlungen Berlin (CC-BY-SA)
https://t1p.de/gy6i
Worterklärungen
  • qualitätvoll: hochwertig
  • üblich: normal
  • Fransenmantel: ein Mantel mit

  Fäden

  • Isis: ägyptische Göttin
  • die Rechte/ die Linke: die rechte

  Hand/ die linke Hand

  • aufbäumen: aufstehen
  • Situla: Gefäß aus Metall
  • Abbild: Darstellung
  • Aphrodite: Göttin der Liebe und der

  Schönheit

Objekt 2: Statuette der Göttin Isis-Aphrodite



Bei der Statuette handelt es sich um eine qualitätvolle und zugleich große Metallfigur, die





eine Mischung von ägyptischen und griechischen Elementen zeigt. Auf dem Scheitel befand





sich ursprünglich eine Kopfbedeckung, von der nur noch der Aufsatz erhalten ist. In dem





Vogel lässt sich nicht, wie sonst üblich, ein Geier erkennen, sondern eine Gans. Der auf der





Brust verknotete Fransenmantel weist sie als Isis aus.





In der ehemals vorgestreckten Rechten kann eine sich aufbäumende Schlange sowie in der





Linken eine Situla ergänzt werden. Auf Grund der Taube kann diese Figur als ein Abbild der





Göttin Isis-Aphrodite angesprochen werden.

3
Deine Eltern finden, dass historische Gegenstände, die man im Original in einem Museum betrachten kann, eine größere Wirkung haben als in einer digitalen Datenbank.

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