• LNW Gedichte
  • MarieKlett
  • 09.02.2021
  • Deutsch
  • 6
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  • Es regnet (Mascha Kaleko)

    Es regnet Blümchen auf die Felder,

    Es regnet Frösche in den Bach.

    Es regnet Pilze in die Wälder,

    Es regnet alle Beeren wach!

    Der Regen singt vor deiner Türe,

    Komm an das Fenster rasch und sieh:

    Der Himmel schüttet Perlenschnüre

    Aus seinem wolkigen Etui.

    Vom Regen duften selbst die Föhren

    Nach Flieder und nach Ananas.

    Und wer fein zuhört, kann das Gras

    Im Garten leise wachsen hören.

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    Inhalt:
    a) Worum geht es im Gedicht? Fasse jede Strophe in je 1 Satz zusammen.
    b) Gib dem Gedicht eine neue, passende Überschrift.
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    2
    Gedichtmerkmale:
    a) Anzahl Strophen: ________________
    b) Anzahl Verse: ____________

    c) Reime der Strophen 1-3: Markiere mit Kleinbuchstaben und schreibe das Reimschema daneben.
    3
    Stilmittel:
    a) Finde in der 1. Strophe eine Metapher, schreibe sie heraus und erkläre, was die Dichterin damit meint.

    b) Finde eine Personifikation in der 2. Strophe, schreibe sie heraus und erkläre die Bedeutung.




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    4
    Metrum:
    a) Schwinge Silben unter alle Wörter der 1. Strophe.
    b) Bestimme alle betonten Silben.
    c) Entscheide dich für das entsprechende Metrum.
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  • Gefunden (Johann W. v. Goethe)

    Ich ging im Walde

    So für mich hin,

    Und nichts zu suchen,

    Das war mein Sinn.

    Im Schatten sah ich

    Ein Blümchen stehn,

    Wie Sterne leuchtend,

    Wie Äuglein schön.

    Ich wollt es brechen

    Da sagt' es fein:

    Soll ich zum Welken

    Gebrochen sein?

    Ich grub's mit allen

    Den Würzlein aus,

    Zum Garten trug ich's

    Am hübschen Haus.

    Und pflanzt es wieder

    Am stillen Ort;

    Nun zweigt es immer

    Und blüht so fort.

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    Inhalt:
    a) Worum geht es im Gedicht? Fasse jede Strophe in je 1 Satz zusammen.
    b) Gib dem Gedicht eine neue, passende Überschrift.
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    Gedichtmerkmale:
    a) Anzahl Strophen: ________________
    b) Anzahl Verse: ____________

    c) Reime der Strophen 1-3: Markiere mit Kleinbuchstaben und schreibe das Reimschema daneben.
    3
    Stilmittel:
    a) Finde 2 verschiedene Stilmittel, schreibe sie heraus und erkläre, was der Dichter damit meint.
    4
    Metrum:
    a) Schwinge Silben unter alle Wörter der 2. Strophe.
    b) Bestimme alle betonten Silben.
    c) Entscheide dich für das entsprechende Metrum.
  • Panther (Rilke)

    Im Jardin des Plantes, Paris, 1902


    Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe


    so müd geworden, dass er nichts mehr hält.


    Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe


    und hinter tausend Stäben keine Welt.


    Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,


    der sich im allerkleinsten Kreise dreht,


    ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,


    in der betäubt ein großer Wille steht.


    Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille


    sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,


    geht durch der Glieder angespannte Stille -


    und hört im Herzen auf zu sein.

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    Inhalt:
    a) Worum geht es im Gedicht? Fasse jede Strophe in je 1 Satz zusammen.
    b) Gib dem Gedicht eine neue, passende Überschrift.
    2
    Gedichtmerkmale:
    a) Anzahl Strophen: ________________
    b) Anzahl Verse: ____________

    c) Reime der Strophen 1-3: Markiere mit Kleinbuchstaben und schreibe das Reimschema daneben.
    3
    Bestimme das Metrum im Gedicht, arbeite mit Silbenbögen, Betonungszeichen.
    4
    Stilmittel:
    a) Finde 3 verschiedene Stilmittel, schreibe sie heraus und erkläre, was der Dichter damit meint.
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    Bestimme das Metrum in den folgenden Versen:

    Seht! wie die Tage sich sonnig verklären!

    Blau ist der Himmel und grünend das Land.
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    Erkläre, wieso ein Dichter Stilmittel verwendet.