• Lückentext Grundlagenwissen
  • Alexander Heinze
  • 21.03.2021
  • Geschichte
  • 11
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Der folgende Lückentext befasst sich mit Inhalten von der Phase der Restauration bis zur Gründung beider deutscher Staaten (siehe AB Grundlagenwissen und Inhaltliche Erschließung auf lernsax).
In jede Lücke ist immer nur 1 Begriff einzusetzen (ein Begriff kann auch aus 2 Worten bestehen, z.B. Französische Revolution oder ein Name sein).Viel Erfolg beim Ausfüllen!

Der Wiener Kongress ordnete im Jahre 1815 Europa neu. Durch ihn kam es zur Wiederherstellung vorrevolutionärer gesellschaftlicher und politischer Zustände. Diesen Umstand bezeichnet man als Restauration.
Da ein Großteil der Bevölkerung mit den Beschlüssen nicht einverstanden war, brach die Epoche des Vormärz an, welche sich durch zahlreiche Widerstände, insbesondere durch Studenten äußerte.
Zu nennen ist dabei das Wartburgfest 1817.
Um diesen revolutionären Strömungen Einheit zu gebieten, wurden 1819 die Karlsbader Beschlüsse erlassen.
Sie enthielten zahlreiche Restriktionen. So ermöglichte die Exekutionsordnung militärisches Vorgehen gegen einzelne Mitgliedsstaaten, wenn dort Aufruhr ausbrach.
Allerdings galt die Juli-Revolution in Frankreich 1930 als Initialzündung in ganz Europa. In Deutschland dauerte es bis 1848, als die Deutsche Revolution große Veränderungen bringen sollte. Diese Revolution wurde dann jedoch schnell niedergeschlagen. Es dauerte bis zum 18.1.1871 als durch die Proklamation des Deutschen Reiches die lange Phase der Restauration enden sollte.
Der Proklamation waren einige Kriege voraus gegangen. So kämpften im Deutschen Krieg Österreich und Preußen miteinander.

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Der deutsch-französische Krieg wurde durch die Emser Depesche veranlasst, ein von Bismarck verkürztes Schriftstück an Napoleon III., welches dieser als Affront ansah.

Einen große Änderung im Regierungssystem auf deutschem Boden folgte nach dem 1. Weltkrieg, welcher durch die Ratifizierung des Versailler Vertrags endete.
Es kam im Anschluss zur Gründung der Weimarer Republik. Sie wurde am 9.11.1918 durch Philipp Scheidemann ausgerufen. Parallel dazu rief Karl Liebknecht die Sozialistische Räterepublik aus.
Nur wenige Tage zuvor kam es durch den Matrosenaufstand am 24.10.1918 zum Anlass der Novemberrevolution.
15 Jahre später folgte schon der nächste Machtwechsel. Der Beginn war die Ernennung von Hitler zum Reichskanzler durch den Reichspräsidenten Hindenburg.
Durch die Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes genoss er legislative Vollmachten, was den Weg zur NS-Zeit ebnete.
Dieses Regime endete mit dem Ende des 2. Weltkrieges. Auf der Potsdamer Konferenz wurden u.a. Entnazifizierung und Aufteilung Deutschlands in 4 Besatzungszonen beschlossen.
Unter den Besatzungsmächten gab es gewisse Zusammenschlüsse, zunächst die Bizone, später dann die Trizone.
Zwischen den USA und der Sowjetunion galt ein solcher Zusammenschluss aufgrund des Kalten Krieges als unvorstellbar. Beide Großmächte bekämpften sich in der Zeit zwar nicht gegenseitig, es gab aber sogenannte Stellvertreterkriege wie den Koreakrieg 1950-1953 und den Vietnamkrieg 1955-1975.